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Nachgefragt

"Für die Zukunft brauchen wir spezielle Impfärzte"

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Die Schweinegrippe?! Die habe ich tatsächlich als sehr anstrengend empfunden. Vor allem die von den Medien hochgeputschte Situation hat uns in der Praxis enormen Aufwand bereitet. Wirklich schlimm waren die vielen unterschiedlichen Meinungen, die da kundgetan wurden - das hat uns unwahrscheinlich viel Arbeit in den Sprechstunden und der Praxis gemacht. Die teilweise sehr verzerrten Darstellungen der Epidemiesituation in der Presse haben einen großen Teil unserer Patienten ziemlich verunsichert. Wenn ich das alles zusammenfasse, war der Aufwand am Ende kaum noch vertretbar.

Zukünftig ist eine klarere und ehrlichere Darstellung der Situation unerlässlich. Das betrifft vor allem den Kollegenkreis. Es kann doch nicht sein, dass der Eine A sagt und der Andere B, und dass das dann auch noch überall verbreitet wird.

Vielleicht sollten wir überlegen, künftig von Anfang an Ärzte auszuwählen, die bei Epidemien impfen sollen. Ich glaube, dass es im Interesse aller Beteiligten sinnvoller wäre, dann konkrete Impfärzte zu benennen.

Dr. Angelika Fischer, Allgemeinärztin aus Schwerin

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Nachgefragt: "In unserem Kühlschrank liegen noch 400 Dosen " "Als Ärztin nehme ich diese Belastung gerne auf mich" "Die Kommunikation seitens der Politik war katastrophal"

Lesen Sie dazu auch den Standpunkt: Ist Schweinegrippe-Impfung verbranntes Geld?

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