Einmaltherapie verscheucht den Fußpilz

DRESDEN (grue). Die Einmalbehandlung mit Terbinafin in einer neuen Galenik als Lösung beseitigt Fußpilz. Und sie mindert das Risiko für eine erneute Infektion mit Dermatophyten.

Veröffentlicht:

Die einprozentige Terbinafin-Lösung für die Einmalbehandlung bei Fußpilz wird als Lamisil® Once angeboten. Das Antimykotikum sei in der neuen Galenik ebenso wirksam wie als Salbe, Spray oder Gel, so Professor Hans-Christian Korting in Dresden. "Die Einmaltherapie mit Terbinafin lindert Tinea pedis mindestens so gut wie andere topische Präparate", so der Dermatologe aus München.

In Studien verschwand der Pilz bei 63 Prozent der Patienten, der Hautausschlag ging bei 66 Prozent vollständig zurück. "Die Rückfallrate drei Monate nach erfolgreicher Therapie betrug nur 13 Prozent", sagte Korting bei einem Symposium des Unternehmens Novartis Consumer Health. Mit Placebo dagegen gelang das nur bei 14 von 83 Patienten, jeder fünfte hatte eine Re-Infektion.

Mit der verschreibungsfreien Terbinafin-Lösung in der 4 g-Packung werden beide Füße behandelt: Zehen, Zehenzwischenräume, Fußsohlen und Fußkanten. Es bildet sich ein transparenter adhäsiver Film, aus dem der Wirkstoff schnell und anhaltend freigesetzt wird.

In der oberen Hautschicht sei das Antimykotikum bis zu 13 Tage in ausreichend hoher Konzentration nachweisbar, sagte der Hautarzt. Die Patienten können ihre Füße bereits 24 Stunden nach der Applikation waschen. "Die Behandlung beider Füße erleichtert die richtige Anwendung. Herkömmliche Präparate werden oft zu sparsam aufgetragen", sagte Korting. Es sollten auch die Stellen eingerieben werden, die kaum sichtbar infiziert sind.

Interdigitalmykosen treten bevorzugt zwischen viertem und fünftem Zeh auf. Der Pilz geht häufig auf den anderen Fuß über. Als fungizides Mittel töte Terbinafin die Dermatophyten zuverlässig ab, so Korting.

Lesen Sie dazu auch:

Schlagworte:
Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Pharmakokinetik von Rezafungin bei einer Dosierung von 400mg, gefolgt von 200mg einmal wöchentlich

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [10]

Invasive Candida-Infektionen

Modernes Echinocandin – optimierte Eigenschaften und klinische Vorteile

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Bilder einer Computertomographie des Kopfes mit einem durch Markierung in rot hervorgehobenen Tumor im linken Unterkiefer.

© SutthaB / stock.adobe.com

Kasuistik

Rezidivierende Tumorbildung im linken Unterkiefer

Junge mit Druckverband um den Kopf

© Simon Coste / stock.adobe.com

Wohl mehr Schaden als Nutzen

Kopfverband nach Mittelohr-Operation: Braucht es das wirklich?