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Lipid-Liga

Expertenservice zu Dyslipidämien

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Der kostenlose "Ärztliche Beratungsdienst" der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) steht 2013 weiter zur Verfügung, erinnert die Lipid-Liga.

Experten der DGFF beantworten Fragen zur Diagnostik und Therapie von Fettstoffwechselstörungen und damit verbundenen Folgeerkrankungen. Rat suchende Ärzte finden die entsprechende Rubrik unter www.lipid-liga.de.

Da diese Informationen für medizinische Fachkreise enthält, ist sie DocCheck geschützt.Neben frei formulierten Fragen sollte zur Beurteilung der Lipoproteindiagnostik ein digitaler Fragebogen ausgefüllt werden, teilt die Lipid-Liga mit.

Hier werden Lipidwerte, Familienanamnese, weitere KHK-Risikofaktoren, Medikation und Begleiterkrankungen dokumentiert und in anonymisierter Form direkt an die zentrale Leitstelle der DGFF per E-Mail weitergeleitet.

Dieser Fragebogen sollte bei jeder patientenbezogenen Anfrage unbedingt ausgefüllt werden. Zentrale Leitstelle zur Aufnahme und Weiterleitung der Fragen an die jeweiligen fachärztlichen Experten ist die Geschäftsstelle der DGFF.

Die Übermittlung der Anfragen und Befunde (anonymisiert) ist auch auf postalischem Weg oder per Telefax möglich. (eb)

DGFF (Lipid-Liga), Bunsenstraße 5, 82152 Planegg bei München, Tel.: 0 89 / 719 10 01, Fax: 0 89 / 714 26 87, info@lipid-liga.de, www.lipid-liga.de

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Kommentare
Dr. Uwe Wolfgang Popert 31.01.201316:54 Uhr

Wofür sind Lipidologen nötig?

Studien zur kardiovaskulären Primärprävention mit Hochdosis-Statinen gibt es nicht, die letzten großen Studien zu Fibraten und Niacin zeigten keine Wirksamkeit, Endpunkt-Studien zu Ezetimibe gibt es (noch) nicht, der Hype um die HDL-Erhöhung ist nach mehreren Flops vorbei.
Was bleibt, ist das Bewährte und vom G-BA erlaubte: die Behandlung mit Statinen in Fixdosis.
Da fragt man sich dann natürlich, wofür man derzeit noch "Lipid-Experten" braucht.
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