Frühchen - nur in die Hände von Spezialisten

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FRANKFURT/MAIN (dpa). Der Bundesverband "Das frühgeborene Kind" fordert, dass Frühchen unter 1500 Gramm nur in Kliniken mit erfahrenem Personal behandelt werden dürfen.

In Krankenhäusern, die im Jahr weniger als 20 dieser Mini-Frühchen sähen, sei das Risiko für lebenslange Behinderung oder Tod erhöht, sagte Silke Mader, Vorsitzende des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind", in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Wünschenswert sei eine Mindest-Behandlungszahl von 50 Fällen pro Jahr, sagte Mader. Die 50er-Grenze gelte in Deutschland für viele Krankheitsbilder, angefangen von Brusttumoren bis hin zur Knieoperation.

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