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Frühe Therapie mit inhalativem Steroid ist bei Asthma wichtig

WIESBADEN (grue). Inhalative Steroide sind für Patienten mit persistierendem Asthma bronchiale die Basis der medikamentösen Behandlung - unabhängig von der Schwere der Erkrankung. Die meisten Patienten kommen sogar mit einer Steroid-Monotherapie aus.

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Patienten brauchen bei Steroid-Monotherapie zusätzlich nur ein rasch wirksames Betamimetikum zur Symptomkontrolle bei Bedarf. Eine Kombination aus inhalativem Steroid und langwirksamem Betamimetikum ist bei Patienten mit leichtem bis mäßig schwerem Asthma meist nicht nötig.

"Mit einer Steroid-Monotherapie kommen 70 Prozent dieser Patienten gut zurecht. Mit einer Kombinationstherapie läßt sich der Anteil der gut eingestellten Asthmatiker um weitere acht Prozent erhöhen", sagte der Pneumologe Dr. Peter Kardos aus Frankfurt am Main auf einer Veranstaltung des Unternehmens Altana in Wiesbaden.

Der Kollege bezog sich dabei auf Ergebnisse der GOAL (Gaining Optimal Asthma Control)-Studie, in der die Qualität der Asthma-Einstellung gemäß der GINA (Global Initiative for Asthma)-Leitlinien untersucht worden ist.

Für die Dauertherapie bei persistierendem Asthma sei die wichtigste Maßnahme, früh mit der Steroid-Therapie zu beginnen, sagte Kardos. Es handele sich dabei um eine Therapie, die wirksam die Beschwerden lindert. Darüber hinaus senke sie auch die Asthma-Mortalität.

Gelegentlich geäußerte Vorbehalte gegen inhalative Steroide seien unbegründet, sofern gut verträgliche Präparate in niedriger Dosierung gewählt würden. Diese Anforderungen erfülle das neue inhalative Steroid Ciclesonid (Alvesco®).

Es ist in einer Dosierung von 160 Mikrogramm einmal täglich zur Behandlung bei leichtem bis mittelschwerem Asthma zugelassen. Das Dosieraerosol wird erst in der Lunge durch endogene Ester-asen aktiviert und führt deshalb kaum zu unerwünschten Wirkungen im Mund- und Rachenraum.

Weitere Vorteile dieses Medikamentes sind nach Einschätzung von Pneumologen dessen einfache Applikation ohne Spacer und die flexible Anwendung: Die Patienten können je nach Tagesrhythmus morgens oder abends inhalieren und erreichen damit eine ähnlich gute Einstellung der Lungenfunktion.

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