Frühtherapie bei Asthma ist entscheidend

DAVOS (KHS). Bereits bei ersten asthmatischen Symptomen sollten Kinder behandelt werden, empfiehlt Professor Hans-Joachim Mansfeld von der Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang. Dann lasse sich ein schweres Erwachsenen-Asthma meist vermeiden.

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Früherkennung, Frühdiagnostik, frühzeitige Behandlung und frühzeitige Schulung seien Faktoren, die für die Prognose von Patienten im frühen Krankheitsstadium entscheidend sind, sagte Mansfeld bei einer Fortbildungsveranstaltung in Davos. Eine frühe Therapie bei Kindern schaffe zumindest günstige Voraussetzungen dafür, dass aus der Erkrankung nicht ein progredientes, schweres Erwachsenen-Asthma wird.

Beginnt man mit der Behandlung wenigstens zwei Jahre nach Symptombeginn, ergeben sich nach Angaben von Mansfeld bei Kindern hervorragende Besserungen. Sehe man aber dem Krankheitsgeschehen unter dem Etikett häufige Erkältungen viele Jahre zu, erreiche man bei weitem nicht mehr das, was bei rechtzeitiger Therapie möglich wäre.

Mansfeld verwies auf eine Studie der Hochgebirgsklinik Davos mit 200 Kindern, die ausschließlich mit der Diagnose "atopisches Ekzem" in die Klinik überwiesen worden seien. Die Kinder waren überwiegend im Vorschulalter. Die Befragung der Eltern ergab: Über die Hälfte der scheinbar nur dermatologisch erkrankten Kinder hatte bereits Symptome der Atemwege.

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