Gern genutzt: Wartezimmer-Plakate

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Viele Haus- und Fachärzte nutzen die Chance, über Wartezimmer-Plakate der "Ärzte Zeitung"mit ihren Patienten ins Gespräch zu kommen. Alle Plakate im Überblick finden Sie hier »

Von Angela Speth

Wenn Sie die Plakate der "Ärzte Zeitung" in Ihrem Wartezimmer aufhängen, befinden Sie sich in guter Gesellschaft: nämlich in Gesellschaft von 80 Prozent all jener Leser, die sich an der Fragebogenaktion der "Ärzte Zeitung" beteiligt haben. Ein so großer Anteil bestückt die Wände ebenfalls damit.

"Ein Jahr Plakate: bitte Ihre Meinung!": Unter dieser Überschrift hat die "Ärzte Zeitung" Ende März bei ihren Lesern nachgefragt und sie gebeten, einen Fragebogen rund um ein Service-Angebot auszufüllen, das bis dahin - innerhalb eines Jahres - zwölf Mal präsentiert worden ist. Hinter der Befragung steckt auch die Absicht, die Leser über ihre Antworten mitbestimmen zu lassen, wie Plakate im nächsten Jahr aussehen und welchen Themen sie gewidmet sein könnten. Nahezu 600 Leser haben geantwortet, die meisten per Fax, einige übers Internet.

Apropos Plakate-Aufhängen: 20 Prozent der Kollegen, die an der Fragebogen-Aktion teilnahmen, haben aus dem bisherigen Portfolio ein bis zwei an die Wand geheftet, 40 Prozent drei bis fünf, und etwas mehr als drei Prozent brachten es sogar auf zehn bis zwölf Plakate! So haben sie ein breites Themen-Spektrum abgedeckt: von Aids über Darmkrebs, Diabetes, Grünes Rezept, Makuladegeneration, Meningitis, Organspende, Osteoporose, PAVK bis Thrombose. Zwei Drittel der Teilnehmer gaben an, die Poster zu wechseln, bei 15 Prozent ist im Wartezimmer ein Sortiment zu besichtigen.

Damit trifft auch die Themenauswahl ins Schwarze: Rund 85 Prozent der Kollegen, die Fragebögen genutzt haben, bezeichneten sie als gut oder sehr gut. Damit nicht genug: 83 Prozent der Ärzte gefällt auch das gesamte Service-Angebot gut bis sehr gut. Dabei steht das Plakat selbst auf der Hitliste obenan: Rund 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer bewerteten es als nützlich oder sehr nützlich für ihren Berufsalltag. Mit 75 Prozent folgt die Doppelseite mit den Fachbeiträgen auf Platz zwei, und 60 Prozent fanden die Patienten-Infos im Web hilfreich. Diese Blätter können Ärzte aus dem Internet herunterladen und ihren Patienten geben.

Was das Format der Poster betrifft: 55 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind mit den angebotenen Maßen zufrieden, 36 Prozent würden sich ein kleineres Format wünschen.

Lesen Sie dazu auch: "Darmkrebs" punktet, "Organspende" läuft gut Alle Plakate im Überblick finden Sie hier »

Diese Themen haben Sie sich gewünscht

Bei den Antworten zur Frage: "Welches Thema vermissen Sie?" (ohne vorgegebene Antwortmöglichkeit) belegen gesundheitspolitische und wirtschaftliche Themen zusammengenommen einen vorderen Platz. Vorschläge für Themen zukünftiger Plakate sind hier etwa Kostenerstattung, Patientenverfügung oder: Wo bleibt das Geld der Versicherten?

Für das Thema Impfen plädierten allein 22 Teilnehmer, und viele Kollegen sehen eine Lücke bei Plakaten zu Prävention und speziell zu Prävention durch gesunden Lebensstil (Bewegung, Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol).

Auffällig häufig wurden auch weitere Plakate zu Herz-Kreislauf-Krankheiten und deren Risikofaktoren gewünscht. Genannt wurden als Themen etwa Herzinfarkt, Schlaganfall, Hypertonie oder Blutfette.

Einige Teilnehmer trugen als Wunschthema "IGeL" ein. Auch 69 Einzelvorschläge liegen vor. Eine Auswahl: Hautcheck, Magengeschwür, Schmerzen, Akupunktur, Rheuma, Asthma, Demenz, Depressionen, Angst, Heuschnupfen, Erste Hilfe, Reisemedizin, alte Hausmittel ...

Die Gewinner der Verlosung

Unter den 584 Teilnehmern der Umfrage haben wir als "Dankeschön" insgesamt 15 Preise verlost.

Einen digitalen Bilderrahmen Kodak Easyshare SV 710 haben gewonnen:

  • Irina Golubeva und Igor Golubev, Hamburg
  • Dagmar Ehrlinspiel und Monika Peter-Giglio, Bad Nauheim
  • Dr. Christian Nehmer, Neuburg a. d. Kammel
  • Dr. Veronika Buchal, Berlin Dr. Thomas Lehner, Nordhausen

Die Gewinner eines Gutscheines für den Medienversand amazon im Wert von 25 Euro sind:

  • Thomas Diehl, Ennigerloh
  • Bettina Richter, Egeln
  • Dr. Manfred Staude, Taucha
  • Dr. Martin Miodek, Lübeck
  • Jürgen Michael Frank, Salzgitter
  • Dres. B. und U. Stolz, Geringswalde
  • Dipl.-Med. Cornelia Gornig, Cottbus
  • Beate Müller, Nürnberg
  • Dr. Johan van Stappen, Radevormwald
  • Joachim Stober, Freiburg i. Br.
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