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Heute startet der Kardiologenkongress

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MANNHEIM (rk). Mit dem Schwerpunktthema "Interventionelle kardiovaskuläre Therapie" befassen sich Deutschlands Kardiologen bis Samstag auf ihrer Jahrestagung in Mannheim.

Unter interventioneller kardiovaskulärer Therapie sind längst nicht mehr nur Ballonkatheter oder das Einbringen von Gefäßstützen in die Koronarien zu verstehen, wie Tagungspräsidentin Professor Ellen Hoffmann aus München im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" erläutert hat.

Dazu gehört auch die perkutane Abblationstherapie als symptomatisch erfolgreiche Interventionen bei Vorhofflimmern. Neue interventionelle Verfahren sind auch das Einbringen einer neuen Aortenklappe oder die Funktionsverbesserung bei Mitralklappenstenose via Katheter.

Diese perkutanen Methoden - deren Langzeitnutzen noch untersucht wird - ergänzen bei nicht-operablen Patienten heute schon die herzchirurgischen Verfahren.

Über 1000 wissenschaftliche Beiträge

Schließlich sind Kardiologen auch mit der Nierenarterien-Denervation bei Patienten mit resistentem Bluthochdruck erfolgreich.

Das Programm der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) umfasst über 1000 wissenschaftliche Beiträge aus der Herz-Kreislauf-Forschung in Deutschland.

Die besondere Leistung des Kongresses: Die verschiedenen Fächer der Herz-Kreislauf-Medizin, aber auch die Forschungsaktivitäten werden auf einer Veranstaltung zusammengehalten, zu der im vergangenen Jahr über 8000 Besucher kamen.

Für niedergelassene Ärzte und Kliniker gibt es am DGK-Stand neue Pocket-Leitlinien zu kardiovaskulären Erkrankungen in der Schwangerschaft, zu Dyslipidämien und zum akuten Koronarsyndrom ohne ST-Strecken-Hebung.

Seit Anfang 2012 gibt es zudem neue Pocket-Leitlinien zur apparativen Therapie (Device-Therapie) bei Herzinsuffizienz.

http://ft2012.dgk.org/

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