Elektroautos

ICD-Patienten können beruhigt Tesla fahren

Entwarnung für Patienten: Schrittmacher und andere Herz-Devices werden beim Laden und Fahren von Elektroautos nicht gestört.

Veröffentlicht:
Eine Studie nahm sich der Frage an, ob von E-Autos eine Gefahr für Patienten mit Herzschrittmachern ausgehen könnte.

Eine Studie nahm sich der Frage an, ob von E-Autos eine Gefahr für Patienten mit Herzschrittmachern ausgehen könnte.

© kasto / Fotolia

ANAHEIM. Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos stellt sich die Frage: Wie sicher sind diese Fahrzeuge für Träger von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren? Eine erste In-vivo-Studie zu möglichen Risiken durch Elektrofahrzeuge bei Trägern von implantierten kardialen Devices gibt Entwarnung.

In der beim Kongress der American Heart Association in Anaheim präsentierten Studie, in der 34 Herzpatienten mit unterschiedlichen Typen von implantierten kardialen Geräten untersucht worden waren, wurden keine elektromagnetischen Interferenzen festgestellt, die die Funktion der Devices beeinflussten.

An der Studie, durchgeführt an der Wright State University in Dayton/Ohio, hatten sieben Patienten mit Einkammer-Schrittmachern, elf Patienten mit Zweikammer-Schrittmachern sowie 16 Patienten mit ICDs teilgenommen. Test-Fahrzeug war ein TESLA Modell S P90D mit 220 Volt-Ladestation. Der Ladevorgang, bei dem ein Strom von 30 Ampere fließt und eine Energie von 5,8 Kilowatt pro Stunde übertragen wird, hat das größte elektromagnetische Interferenzpotenzial. Die Herzkranken hielten sich während des Ladevorgangs im Auto oder neben der Ladestation auf. Anschließend wurden die Herz-Devices ausgewertet. Ergebnis: Die Geräte hatten keine elektromagnetischen Signale der Elektro-Batterie wahrgenommen. (DE)

Mehr Informationen zur Kardiologie unter www.springermedizin.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

ACC-Kongress

Vorhofflimmern: Kann ein Vorhofohrverschluss die Antikoagulation ersetzen?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Abb. 1: Risikoreduktion durch Bempedoinsäure gegenüber Placebo in der CLEAR-Outcomes-Studie für den primären 4-Komponenten-Endpunkt (A) und den sekundären 3-Komponenten-Endpunkt (B) stratifiziert nach Diabetes-Status

© Springer Medizin Verlag

Diabetes mellitus

Bempedoinsäure: Benefit für Hochrisiko-Kollektive

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nächtlicher Augeninnendruckanstieg

Sind zwei Kopfkissen für Menschen mit Glaukom eines zu viel?

Lesetipps
Eine Frau steht am Empfang einer Praxis und spricht mit einer Praxismitarbeiterin.

© auremar / stock.adobe.com

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge

Ärztin hält sich den Mund zu

© MQ-Illustrations / stock.adobe.com

Beispiele aus der Praxis

Ärztliche Schweigepflicht in der Pädiatrie: Konfliktsituationen aus dem Alltag