Internet-Datenbank zu Operationen bei Prostatakrebs

MAGDEBURG (eb). Männer, die wegen eines Prostatakarzinoms operiert werden, sind heute im Durchschnitt 66 Jahre alt. Die Hälfte von ihnen hatte schon vor der Behandlung Erektionsprobleme, und die meisten benötigen heute weniger Bluttransfusionen als noch vor sechs Jahren.

Veröffentlicht:

Das ergab eine Analyse von Daten der ersten deutschen Internet-Datenbank über Prostatakrebs-Operationen (BJUI online 24. August 2011). Inzwischen enthält sie Daten von mehr als 14.000 Patienten aus über 40 urologischen Kliniken (www.prostata-ca.net). Die Daten sind für die Qualitätssicherung wichtig, außerdem für die Beratung der Patienten.

Denn inzwischen gibt es viele Therapien, etwa offene und laparoskopische Prostatektomie, Prostatakapsel-Entfernung, äußere Radiatio, innere Bestrahlung mit radioaktiven Kapseln, Kryo- und Ultraschall-HIFU-Therapie sowie Hormonbehandlungen.

Weitere Ergebnisse aus der Datenbank, an der Professor Martin Schostak von der Uniklinik Magdeburg maßgeblich mitgearbeitet hat: Alle Behandlungszentren haben ein hohes Niveau.

Der Abnahme von Bluttransfusionen und Folge-Ops steht eine Zunahme von Patienten gegenüber, die im fortgeschrittenen Tumorstadium mit Lymphknotenbefall operiert werden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Beratung in der Arztpraxis

Sicher mit Kindern verreisen: So geht‘s

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?