Kaum Gefahr durch H5N1

Veröffentlicht:

NÜRNBERG/BERLIN (dpa). Nach dem Nachweis des Vogelgrippe-Virus H5N1 bei Wildvögeln in Nürnberg haben Experten zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, sehen aber keine veränderte Risikolage.

Die Bundesländer sollten die sechs Fälle in Nürnberg zum Anlass nehmen, um ihre Vogelgrippe-Risikogebiete zu überprüfen, so Professor Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich- Loeffler-Instituts (FLI). "Wir müssen aufpassen, dass das Virus nicht in einen Nutzgeflügelbestand hineingetragen wird", sagte er auf der Insel Riems. Die Gefährdungslage für die Bevölkerung sei deswegen aber nicht erhöht.

Bei acht an Nürnberger Seen verendeten Wildvögeln wurde bislang das auch bei Menschen pathogene H5N1-Virus nachgewiesen. Bei weiteren toten Tieren steht der Virusnachweis derzeit noch aus.

Lesen Sie dazu auch: H5N1 ist zurück - die Vogelgrippe-Hysterie zum Glück nicht

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag"-Podcast

Wie sagt man seinem Kind, dass man Krebs hat, Dr. Wagner?

Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird