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Gesundheitsministerkonferenz

Keine Einigkeit über Zukunft der Corona-Impfzentren

Am Mittwoch kommt die Gesundheitsministerkonferenz virtuell zusammen. Beraten wird auch über die Zukunft der Impfzentren.

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Berlin. Die Zukunft der Impfzentren bleibt umstritten. Eine einheitliche Regelung, wie lange die Impfstraßen geöffnet bleiben sollen zeichnet sich nicht ab. Am Mittwoch kommen die Gesundheitsminister der Länder mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zusammen, um über weitere Schritte zu beraten. Dabei soll auch der weitere Umgang mit den Impfzentren zur Sprache kommen. Ende September sollen die Förderungen des Bundes für den Betrieb der Zentren auslaufen.

Einigkeit herrscht im Vorfeld nicht. Während Hessen angekündigt hat, zu Ende September seine Impfzentren zu schließen, hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für eine Verlängerung darüber hinaus ausgesprochen. „Wir brauchen immer wieder Rückfall- und Notfalloptionen und immer wieder auch Infrastrukturen, die uns in Ergänzung zu unserer Ärzteschaft auch helfen können, in größeren Mengen Impfungen vorzunehmen“, sagte Söder dem Bayrischen Rundfunk.

Gassen gegen Offenhalten

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat sich am Dienstag gegen ein Offenhalten ausgesprochen. Eine zeitliche Option hätten die Vertragsärzte allerdings noch nicht gesetzt, sagte ein KBV-Sprecher am Dienstag der „Ärzte Zeitung“. Entscheidend sei letztlich die ausreichende Versorgung der Arztpraxen mit Impfstoffen.

Der näher rückende Endtermin für die Impfzentren sorgt unterdessen für praktische Probleme. So berichtet das Bayrische Rote Kreuz, dass sich die Mitarbeiter und Helfer in den Zentren umorientierten. Die Zentren sollten daher eine Perspektive bis Ende des Jahres erhalten. (af)

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