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Krebshilfe für rauchfreie Gastronomie

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BERLIN (HL). Anlässlich des morgigen Welt-Nichtrauchertages fordert die Deutsche Krebshilfe zusammen mit anderen Gesundheitsorganisationen ein Rauchverbot in der gesamten Gastronomie. Es könne nicht angehen, dass Beschäftigte in der Gastronomie wie Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt werden. Gerade in diesem Wirtschaftszweig sei die Belastung durch Passivrauchen besonders stark, sagte Dr. Uwe Prümel-Phippsen vom Aktionsbündnis Nichtrauchen.

Auch die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professorin Dagmar Schipanski, fordert ein gesetzliches Rauchverbot ohne Ausnahmen. Sie kritisiert die Regelungen, die der Bundestag am Freitag verabschiedet hatte. So sollen Raucherzimmer in Einrichtungen des Bundes möglich sein. Das bedeute, dass beispielsweise Reinigungspersonal weiter Gefahren ausgesetzt sei.

Nach Angaben der Krebshilfe sterben jährlich 3300 Menschen durch Passivrauchen.

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