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Mythos gestreßter Manager

GAINESVILLE (ddp.vwd). Menschen mit geringem sozialen Status haben offenbar einen höheren Gehalt von Streßhormonen im Körper als leitende Angestellte oder Manager.

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Das haben Kollegen aus den USA in Tests mit 200 Freiwilligen gezeigt. Die gestreßten, ständig unter Strom stehenden Manager seien nur ein Klischee, so die Forscher von der Universität in Pittsburgh ("Psychosomatic Medicine" 68, 2006, 3).

Die Wissenschaftler sammelten innerhalb von 24 Stunden zwei Urinproben und bestimmten den Anteil der Streßhormone Adrenalin und Noradrenalin. Zudem bestimmten sie anhand von Speichelproben die Konzentration des Streßhormons Kortisol. Die Daten korrelierten sie mit dem Jahreseinkommen, dem Lebenswandel, Rauchverhalten und dem sozialen Netzwerk der Probanden.

Die Auswertung ergab ein klares Bild: Bei Personen mit höherem Einkommen und damit höherem sozioökonomischen Status lag der Hormonspiegel deutlich niedriger als bei den schlechter verdienenden.

Risikofaktoren für einen hohen Spiegel an Streßhormonen waren auch Rauchen, eine unregelmäßige Ernährung und ein schwaches soziales Netzwerk.

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