Depression

Neue Leitlinie für Patienten

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BERLIN. Nach der Aktualisierung der kombinierten S3-Leitlinie/ Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression ist jetzt auch die dazugehörige Patientenleitlinie überarbeitet und erweitert worden.

Dort erfahren Interessierte, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Therapiemöglichkeiten für wen in Frage kommen, teilt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) mit.

Die Patientenversion der Leitlinie übersetzt die aktuellen Empfehlungen der Expertengruppe in eine allgemeinverständliche Sprache.

Außerdem bietet sie Menschen mit Depressionen und deren Angehörige wichtige Informationen zum Umgang mit der Krankheit und Unterstützung beim Gespräch mit dem Arzt oder Psychotherapeuten. Zu den Neuerungen der Patientenleitlinie gehört zum Beispiel ein Kapitel über leicht zugängliche Behandlungsangebote, heißt es in der Mitteilung.

Auf der Grundlage der ausführlichen Patientenleitlinie wurde zusätzlich eine Kurzinformation für Patienten erarbeitet. Das zweiseitige Informationsblatt gibt einen Überblick über Depressionen während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Zudem liegen zwei weitere Informationsblätter zum Thema Depression jetzt auf dem neuesten Stand vor.

Die Leitlinie "Unipolare Depression" wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) als S3-Leitlinie initiiert und koordiniert und wird gemeinsam von den beteiligten Organisationen inklusive BÄK, KBV, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und der DGPPN als kombinierte S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie herausgegeben. Diese Leitlinie bildet die Grundlage für die Patientenleitlinie. (eb)

Die Patientenleitlinie "Unipolare Depression" steht für jeden kostenfrei zum Download zur Verfügung auf: www.leitlinien.de/nvl/depression

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