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Neue Studie belegt Verträglichkeit von Etoricoxib

SAN ANTONIO (Rö). Eine neue Studie belegt die gastrointestinale und kardiovaskuläre Verträglichkeit des Cox-2-Hemmers Etoricoxib.

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Diese Ergebnisse der prospektiven, randomisierten, doppelt-blinden EDGE (Etoricoxib Diclofenac Gastrointestinal Evaluation)-Studie sind bei der Tagung des American College of Rheumatology in San Antonio im US-Staat Texas vorgestellt worden. An der EDGE-Studie haben 7111 Patienten mit Arthrose teilgenommen.

3593 von ihnen nahmen einmal täglich 90 Milligramm Etoricoxib (Arcoxia®) ein, das 1,5fache der üblichen Dosis bei Arthrose, 3518 Patienten nahmen dreimal täglich je 50 mg Diclofenac. Behandelt wurde im Mittel über neun Monate. Die längste Therapie dauerte 16,5 Monate.

Primärer Studienendpunkt war die kumulierte Inzidenz von Studienabbrüchen wegen gastrointestinaler unerwünschter klinischer Ereignisse oder entsprechender Laborbefunde. Diese Rate betrug 19 pro 100 Patientenjahre bei Diclofenac, jedoch nur neun pro 100 Patientenjahre bei dem Coxib und war damit halb so hoch.

Zur kardiovaskulären Sicherheit des Coxibs ergibt sich aus der Studie kein Anlaß zur Sorge. Denn bei diesem Wirkstoff und beim klassischen NSAR gab es bei den Raten kardiovaskulärer thrombotischer Ereignisse keine signifikanten Unterschiede. Sie betrugen nach Angaben des Unternehmens MSD pro 100 Patientenjahre für den Herzinfarkt 0,68 beim Coxib und 0,42 bei Diclofenac, und für den Schlaganfall 0,15 beim Coxib und 0,23 beim NSAR.

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