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Peptid macht Brustkrebszellen chemosensibel

FRANKFURT AM MAIN (eb). Eine Möglichkeit, Brustkrebszellen wieder empfindlich gegen das Krebsmittel Paclitaxel zu machen, haben Forscher aus Frankfurt gefunden.

Veröffentlicht: 10.01.2007, 08:00 Uhr

Die Arbeitsgruppe von Professor Bernd Groner am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt hat den ErbB2-Rezeptor untersucht, der die Brustkrebszellen gegenüber Chemotherapeutika relativ unempfindlich macht. Die Forscher haben ein Peptid gefunden, das spezifisch an den Rezeptor bindet und dessen Funktion stört. Das Peptid wurde in Brustkrebszellen eingeschleust und sorgte dafür, dass diese Zellen ihre Resistenz gegen Paclitaxel verlieren und mit der Empfindlichkeit normaler Zellen abgetötet werden können.

Das Peptid blockiert in den Krebszellen spezifisch den Signalweg, der die Resistenz gegen das Krebsmittel auslöst. Die Forscher hoffen nun, dass das Peptid in Kombination mit chemotherapeutischen Wirkstoffen eingesetzt werden kann. So könnten die Dosen von Chemotherapeutika reduziert werden, um Tumorzellen abzutöten.

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