Finanzielle Unterstützung

Rheinland-Pfalz setzt auf Aktionsplan für Rheuma-Patienten

Mit zahlreichen Maßnahmen will Rheinland-Pfalz die Versorgung von Rheuma-Patienten weiter verbessern.

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Mainz. Die rheinland-pfälzische Landesregierung will mit einem Rheuma-Aktionsplan die Versorgung der betroffenen Patienten verbessern. So können unter anderem Medizinstudenten ab dem Wintersemester 2025/2026 in ihrem praktischen Jahr sich für das Wahlfach Rheumatologie entscheiden. Gefördert wird auch das das Projekt TELE-RHEUMA plus.

Ziel dieses Projektes ist es, durch Schulung und regelmäßige rheumatologisch-fachärztliche Tele-Rheuma-Konferenzen zwischen Hausärzten und der Rheumatologie der Unimedizin Mainz die Frühdiagnose und Versorgung zu verbessern, so das Landesgesundheitsministerium. Das ergänzende Projekt „Rheuma plus Präzision“soll helfen, Betroffene nach der Diagnose möglichst schnell in eine geeignete Ersttherapie zu bringen. Dieses Projekt der Unimedizin Mainz wird vom Land mit 333.300 Euro gefördert.

Darüber hinaus gibt es laut Ministerium viele weitere Maßnahmen, mit der die Versorgung verbessert werden soll. Zum Beispiel bei der Einbindung nicht-ärztlicher Berufsgruppen in die rheumatologische Versorgung durch entsprechende Weiterbildungsangebote. Zudem könnten in Rheinland-Pfalz innerhalb der Rheumatologie neben Ärzten auch andere medizinische Berufsgruppen zu rheumatolgischen Fachassistenten weitergebildet werden. (eb)

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