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Rheumatiker sollten auch zum Augenarzt

WIESBADEN (hub). Bei jedem vierten Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) sind auch die Augen betroffen. Am häufigsten dabei sei das sekundäre Sjögren-Syndrom, so Professor Ina Kötter vom Uniklinikum Tübingen.

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Dessen Prävalenz liege bei RA-Patienten bei 16 bis 25 Prozent, schreibt die Rheumatologin im Handbuch zum Rheuma Update 2011. Bei 43 Prozent der RA-Patienten wurde eine Koinzidenz von Skleritis und Sicca-Symptomatik beschrieben. Patienten mit seropositiver RA hätten dabei ein höheres Risiko für eine Augenbeteiligung.

Bei Kindern mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) steht eine Uveitis mit bis zu 24 Prozent ganz oben auf der Liste der Augenbeteiligungen. Je früher sich eine JIA manifestiere, desto größer sei das Uveitis-Risiko.

Besonders groß ist dieses Risiko bei einer persistierend polyarthrikulären Form der JIA. Rheumatologen raten daher schon seit einiger Zeit, Kinder nach der Erstuntersuchung einmal im Jahr zum Augenarzt zu schicken.

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