Ernährung

Salmonellen in der Mini-Salami

Keime in der Wurst: Wegen Salmonellen muss ein Produzent aus Bayern auch eine zweite Charge Salami zurückrufen.

Von Catherine Simon Veröffentlicht:
Wegen Salmonellen muss ein Produzent aus Bayern auch eine zweite Charge Salami zurückrufen.

Wegen Salmonellen muss ein Produzent aus Bayern auch eine zweite Charge Salami zurückrufen.

© Novartis Behring

HEILSBRONN. Wegen Salmonellen-Funden hat ein bayerischer Wursthersteller eine weitere Charge von ausschließlich bei Aldi Nord verkaufter Mini-Salami zurückgerufen. Die Keime seien im Rahmen eigener Kontrollen gefunden worden, teilte eine Sprecherin der Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG im mittelfränkischen Heilsbronn am Dienstag mit.

Vom Verzehr der Salami werde dringend abgeraten. Betroffen ist das Produkt "Salami Piccolini Mediterran" der Aldi-Marke "Casa Morando". Die Salmonellen seien in einer 100-Gramm-Packung mit der Chargennummer HKS170671 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.11.2017 gefunden worden. Bereits Ende September hatte das Unternehmen die Chargennummer HKS169171 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.10.2017 wegen Salmonellen zurückgerufen. Es gebe "keinerlei Anhaltspunkte, dass noch weitere Chargen oder Produkte betroffen sind", hieß es.

Die Salami wurde bei Aldi in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen verkauft.

Wie die Salmonellen in die Wurst gelangten, sei noch unklar. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Eintragsquelle entlang der Liefer- und Produktionskette zu identifizieren", teilte die Sprecherin mit. In Abstimmung mit den Behörden wurde die betroffene Ware aus dem Handel entfernt. Verbraucher können die gekaufte Salami zurückbringen und bekommen den Preis erstattet.

Immer wieder gelangen mit Salmonellen belastete Lebensmittel in den Handel. 2014 gab es einen besonders schweren Ausbruch mit zwei Toten; die Ermittlungen in diesem Fall laufen noch. (dpa/aze)

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