Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Siesta für höhere Leistungen

Von Michael Hubert Veröffentlicht:

Nein, diesmal kommt der Vorschlag zum Powernapping in der Mittagspause nicht von Gewerkschaftern und Sozialdemokraten. Diesmal ist Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, der Initiator. Was mag diesen Menschen umtreiben? Liegt ihm das Wohl der Mitarbeiter am Herzen oder doch eher eine mögliche Effizienzsteigerung des Humankapitals?

Nun muss nicht immer gleich Schlechtes vermutet werden, wenn "die andere Seite" etwas vorschlägt - das gilt für Unternehmer und Gewerkschafter. Denn Powernapping könnte zu einer echten Win-Win-Situation werden. Schließlich nützt ein kurzes Mittagsschläfchen der eigenen Herzgesundheit und steigert gleichzeitig die Leistungsfähigkeit.

Doch so schön dieser doppelte Gewinn anmutet, gibt es doch den einen oder anderen Haken. Erstens geht Powernapping nicht auf Knopfdruck. Es muss erlernt werden. Zweitens ist eine gesellschaftliche Akzeptanz nötig. Sonst wird der Kollege, der Siesta macht, nur müde belächelt oder - noch schlimmer - als Arbeitsverweigerer angesehen. Für den notwendigen Klimawandel in der Gesellschaft gibt es aber keinerlei Anzeichen. Powernapping bleibt somit nur ein Sommerlochthema.

Lesen Sie dazu auch: Powernapping macht fit und schützt das Herz

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Komplikationsmanagement

Typ-2-Diabetes macht besonderen Schutz für Niere und Herz erforderlich

Pseudoresistenzen

Therapieresistente Hypertonie ist oft gar keine

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pseudoresistenzen

Therapieresistente Hypertonie ist oft gar keine

Lesetipps
Nahaufnahme einer männliche Hand, die die Tagesdosen an Vitaminen, Medikamenten, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln in eine Tablettenbox füllt.

© eliosdnepr / stock.adobe.com

NAKO-Studie

Jeder Vierte erhält offenbar mindestens ein inadäquates Medikament im Alter