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Sport macht Gefäße geschmeidig

MÜNCHEN (wst). Die Gefäßdehnbarkeit kann nichtinvasiv mit oszillometrischer Pulswellenanalyse am Oberarm beurteilt werden. Je kleiner der negative Wert des so bestimmten arteriellen Augmentionsindexes (Aix) ist und je höher die Pulswellengeschwindigkeit (PWV), desto steifer die Gefäße.

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Die arterielle Compliance ist ein Mass für die Gefäßdehnbarkeit. Eine Arbeitsgruppe um Dr. Miriam Monshausen von der Universitätsklinik Bonn hat akute Effekte mehrerer Formen körperlichen Trainings auf die arterielle Gefäßcompliance untersucht.

Dazu bestimmten sie in einem Sportstudio bei 107 Probanden im Alter von im Mittel 51 Jahren jeweils vor und nach einem mindestens 30-minütigen Ausdauertraining (42 Probanden), einem Krafttraining (22) und einem kombinierten Ausdauer-Krafttraining (43) mit der nicht invasiven arteriografischen Methode die Aix- und PWV-Werte.

Kraft- und Ausdauertraining sowie die Trainingsformen kombiniert bewirkten akut eine signifikante Zunahme des negativen Aix-Wertes sowie eine tendentielle (Ausdauer- oder Krafttraining) bis signifikante (kombiniertes Ausdauer-Krafttraining) Verlangsamung der Pulswellengeschwindigkeit. Damit verbesserten alle Trainingsformen die Gefäßcompliance. Bei regelmäßigem Training sei über eine Chronifizierung des Effektes eine Reduktion des KHK-Risikos erwarten, hieß es bei der Hochdruckliga-Tagung in München.

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