Normalinsulin

Spritz-Ess-Abstand überflüssig

Veröffentlicht:

JENA. Patienten können auch direkt nach dem Spritzen von Normalinsulin essen, ohne dass der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt. Das berichten Forscher um Dr. Nicolle Müller vom Uniklinikum Jena (Diab Care 2013; online 22. Januar).

In ihrer Studie mussten 100 Probanden mit Typ-2-Diabetes über vier Wochen entweder den üblichen Spritz-Ess-Abstand von 20 Minuten einhalten, oder sie aßen direkt nach der Injektion.

Anschließend wurde das Behandlungsregime für weitere vier Wochen gewechselt. Ergebnisse: Der HbA1c-Wert schwankte um 0,08 Prozent und blieb damit nahezu konstant.

"Auch das Vorkommen leichter Unterzuckerung wurde nicht sichtbar von einem Spritz-Ess-Abstand beeinflusst", so Müller in einer Mitteilung der Uni. Auch die Blutzuckerprofile hätten keine Unterschiede gezeigt. (eis)

Mehr zum Thema

Staatliche Unabhängigkeit in Gefahr?

Diabetesgesellschaft und AWMF besorgt über ÄZQ-Aus

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Weniger Rezidive

Hustenstiller lindert Agitation bei Alzheimer

Lesetipps
Experten fordern von Bund und Ländern verbindliche Vorgaben für die Kooperation von Rettungsleitstellen (Bild) und ärztlichem Bereitschaftsdienst.

© Heiko Rebsch / dpa / picture alliance

Reform des Rettungsdienstes

Bereitschaftsdienst und Rettungsleitstellen sollen eng aneinanderrücken

Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung steht in vielen Ländern vor großen Herausforderungen. Ein Arzt aus Israel fordert deshalb mehr Zusammenarbeit.

© Vladislav / stock.adobe.com

Weiterentwicklung der Versorgung

Experte: Bei der Transformation international die Kräfte bündeln!

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen forderte am Mittwoch beim Gesundheitskongress des Westens unter anderem, die dringend notwendige Entbudgetierung der niedergelassenen Haus- und Fachärzte müsse von einer „intelligenten“ Gebührenordnung flankiert werden.

© WISO/Schmidt-Dominé

Gesundheitskongress des Westens

KBV-Chef Gassen fordert: Vergütungsreform muss die Patienten einbeziehen