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Stammzellen aus Embryonen nach Jungfernzeugung

PRAG (ple). Italienische Forscher haben eine neue Quelle für humane embryonale Stammzellen aufgetan: Embryo-Frühstadien, die aus unbefruchteten Eizellen entstanden sind. Möglicherweise macht dies etwa das umstrittene Klonen von Embryonen oder die Verwendung abgetriebener Embryonen überflüssig.

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Durch Behandlung mit bestimmten Substanzen, etwa mit dem Antibiotikum Ionomycin, ist es Forschern um Dr. Tiziana A. L. Brevini aus Mailand gelungen, die Entwicklung von Human-Eizellen anzustoßen und aus den entstehenden Blastozysten embryonale Stammzellen zu gewinnen.

Wie die Forscher bei der Tagung der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie vor kurzem in Prag berichtet haben, sind die aus der Inneren Zellmasse der Blastozysten isolierten Stammzellen pluripotent: Sie entwickelten sich in vitro in Zellen aller drei Keimblätter, also des Ekto-, Meso- und des Endoderms, aus denen Körperzellen entstehen. Die Fähigkeit der Stammzellen, sich im Organismus zu entwickeln, wird nun bei Mäusen getestet.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Forschungserfolg kein Königsweg

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