Direkt zum Inhaltsbereich

Stammzellen aus Embryonen nach Jungfernzeugung

PRAG (ple). Italienische Forscher haben eine neue Quelle für humane embryonale Stammzellen aufgetan: Embryo-Frühstadien, die aus unbefruchteten Eizellen entstanden sind. Möglicherweise macht dies etwa das umstrittene Klonen von Embryonen oder die Verwendung abgetriebener Embryonen überflüssig.

Veröffentlicht:

Durch Behandlung mit bestimmten Substanzen, etwa mit dem Antibiotikum Ionomycin, ist es Forschern um Dr. Tiziana A. L. Brevini aus Mailand gelungen, die Entwicklung von Human-Eizellen anzustoßen und aus den entstehenden Blastozysten embryonale Stammzellen zu gewinnen.

Wie die Forscher bei der Tagung der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie vor kurzem in Prag berichtet haben, sind die aus der Inneren Zellmasse der Blastozysten isolierten Stammzellen pluripotent: Sie entwickelten sich in vitro in Zellen aller drei Keimblätter, also des Ekto-, Meso- und des Endoderms, aus denen Körperzellen entstehen. Die Fähigkeit der Stammzellen, sich im Organismus zu entwickeln, wird nun bei Mäusen getestet.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Forschungserfolg kein Königsweg

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Früherkennung von Bluthochdruck

Hypertonie: Wenn die Smartwatch in falsche Sicherheit wiegt

Praxisinventar

So lassen sich Praxen ihre Therapieliege fördern

Lesetipps
Eine ältere Person hält drei Blisterstreifen mit Tabletten zwischen beiden Händen.

© wernerimages / stock.adobe.com

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?