Herz-Gefäßkrankheiten

Ursache für Herzerkrankung entdeckt

BERLIN (eb). Mutationen in drei Genen, die für das Zusammenziehen des Herzens wichtig sind, können eine spezielle Form der Herzmuskelerkrankung, die Linksventrikuläre Noncompaction (LVNC), auslösen.

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Das haben jetzt Forscher um Dr. Sabine Klaassen vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch herausgefunden. Bei dieser Erkrankung ist das Muskelgewebe der linken Herzkammer schwammartig verändert und ragt in die Herzkammer hinein. Das kann die Pumpleistung des Herzens stark beeinträchtigen. Unter 63 Patienten, die an LVNC erkrankt sind, fanden die Wissenschaftler elf Patienten (17 Prozent), bei denen einzelne dieser Herzmuskelgene mutiert sind, teilt das MDC mit. Die Forscher vermuten, dass diese genetischen Veränderungen die Herzerkrankung auslösen. In Zukunft können Gentests Aufschluss darüber geben, ob Familienmitglieder von Betroffenen die Mutationen ebenfalls tragen und somit an LVNC erkranken können. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt in der Fachzeitschrift Circulation (117, 2008, 2893) erschienen.

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