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Warmluftbefeuchter lindert Apnoe-Symptome

NEU-ISENBURG (eb). Bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom, die unter einer CPAP (continuous positive airway pressure)-Therapie eine nasale Symptomatik entwickeln, ist die Verordnung eines Warmluftbefeuchters sinnvoll.

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Dieser Schluss lässt sich aus einer aktuellen Studie ziehen, in der die Wirkung einer Warmluftbefeuchtung bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) untersucht wurde, die auch außerhalb der CPAP- Anwendungszeiten unter einer Nasenatmungsbehinderung litten (Eur Respir J 2011; 37: 587-594).

Zielparameter waren die Beeinflussung der nasalen Obstruktion und das Ausmaß der nasalen Schleimhaut-Entzündung.

In die Studie wurden insgesamt 20 Patienten mit OSAS unter CPAP-Therapie eingeschlossen. Der Apnoe-Hypopnoe-Index betrug mindestens 15. Ausgeschlossen wurden Patienten mit einer die Nasenatmung beeinflussenden Medikation (etwa Antihistaminika, vasokonstriktorische Medikation, topische oder systemische Steroidtherapie).

Nasaler Widerstand erfasst

Ebenso wurden Raucher und Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen der oberen Atemwege sowie schlechter CPAP-Therapie-Compliance ausgeschlossen.

Die Patienten erhielten im cross-over-Design Placebo-kontrolliert jeweils 3 Wochen lang eine beheizte Atemluftbefeuchtung zusätzlich zur CPAP-Therapie.

Erfasst wurde ein nasaler Symptomen-Score und der nasale Widerstand. Weiterhin wurde vor und nach dem jeweiligen Therapiearm (Placebo- oder Verum-Warmluftbefeuchtung) eine nasale Lavage zur Bestimmung der Zytokine IL-6, IL-12 und TNF-a durchgeführt.

Signifikante Symptomreduktion

Außerdem erfolgte die histopathologische Untersuchung der Nasenschleimhaut zu den oben genannten Untersuchungszeitpunkten.

Ergebnisse: Unter der beheizten Atemluftbefeuchtung kam es zu einer signifikanten Reduktion der nasalen Symptomatik, der rhinomanometrisch bestimmten nasalen Resistance und der Zytokine IL-6, IL-12 und TNF-a.

Darüber hinaus war unter Verum-Anwendung auch die mukosale Schleimhaut-Inflammation histopathologisch nachweisbar rückläufig.

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