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Wie Chlamydia ektopische Schwangerschaft fördert

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EDINBURGH (ars). Bei Frauen, die eine Chlamydien-Infektion durchgemacht haben, kommt es gehäuft zu ektopischen Schwangerschaften. Dabei nistet sich der Embryo nicht in der Gebärmutter, sondern etwa in den Eileitern ein. Eine schottische Studie liefert erstmals Hinweise, wie es zu dieser Komplikation kommt (Am J Pathol 2011; 178: 253).

Forscher der Uni Edinburgh fanden bei Frauen mit dieser verbreiteten sexuell übertragbaren Krankheit gehäuft ein Protein mit der Bezeichnung PROKR2 in den Eileitern. Eine verstärkte Produktion dieser Substanz erhöht die Wahrscheinlichkeit einer ektopischen Implantation.

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