Podcast zu Asthma

Wie die Typ-2-Immunreaktion Lunge und Haut verbindet

Was ist der Grund für eine steigende Asthma-Prävalenz? Warum haben Patienten mit Asthma oft auch eine atopische Dermatitis? Welche Therapien sind dann von Vorteil? Ein Podcast gibt Antworten und Perspektiven.

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Berlin. In den Industrienationen wird in den vergangenen 50 Jahren eine Zunahme an Asthma-Erkrankungen beobachtet. Dabei geht der Anstieg der Asthma-Häufigkeit auch auf erwachsene Patienten zurück. Als Gründe werden veränderte Umwelt- und Lebensstilfaktoren diskutiert. Auch der Klimawandel als Einflussgröße für durch Pollen auslösbare allergische Atemwegserkrankungen könnte eine Rolle spielen.

Häufig weisen Asthmatiker Komorbiditäten auf: Knapp 85 Prozent der Asthma-Patienten haben auch eine allergische Rhinitis. Umgekehrt leiden 20 bis 30 Prozent der Betroffenen mit allergischer Rhinitis auch an Asthma. Bei der atopischen Dermatitis leidet jeder zweite auch an Asthma, andersherum haben knapp 35 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma auch eine atopische Dermatitis.

Das verbindende Element dieser Erkrankungen ist die Typ-2-Inflammation. Das lässt sich auch therapeutisch nutzen. Welche Therapeutika hier infrage kommen, was eine „Collateral Efficacy“ ist und wie die Zusammenarbeit der Fachdisziplinen erfolgt, besprechen wir in einem Podcast mit dem Allergologen und Dermatologen Professor Jörg Kleine-Tebbe aus Berlin. (eb)

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