Der Hype um Abnehmspritzen und Co scheint verschiedentlich den Blick auf den labelgerechten Einsatz der GLP-1-Agonisten in der Diabetestherapie zu trüben.
Aktuell untermauern die HNO-Ärztinnen und -ärzte ihre langjährige Forderung nach einer besseren Vergütung ambulante Kinder-Operationen mit der Aussicht auf 70 Prozent Kapazitätsgewinn.
Der mögliche Schaden durch riskante Immobiliengeschäfte von Krankenkassen ist noch höher als bisher angenommen. 23 Kassen sind betroffen, mehr als eine Milliarde Euro stehen im Feuer.
Hinsichtlich des Rechts auf Entfgeltfortzahlung im Krankheitsfall sind Verstöße des AU-ausstellenden Arztes gegen Formvorgaben der AU-Richtlinie unerheblich.
Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als Mittel der Wahl gegen Schmerzen und Fieber. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass das Medikament die Fortpflanzungsorgane von Töchtern beeinflussen kann.
In Nordrhein-Westfalen ist die Kuh erst einmal vom Eis: Das Landessozialministerium erlaubt weiterhin den Bezug von Defekturarzneimitteln auf SSB-Rezept.
Als die Regierung ankündigte, die Telefon-AU wieder abzuschaffen, reagierten die Ärzte entrüstet. Hausärztin Rita Bangert-Semb sieht das anders: Ihre Praxis ist nicht auf die Telefonsprechstunde angewiesen.
Die Spritze oder die Pille zum Abnehmen kosten oft mehrere Hundert Euro im Monat. Unter bestimmten Bedingungen können die Ausgaben die Steuerlast senken.
Bei Menschen mit RA setzt die Therapie oft erst dann ein, wenn bereits irreversible Schäden vorliegen. Professor Jürgen Rech schilderte aus Anlass des Deutschen Rheumatologiekongresses, wie man frühe Krankheitszeichen erkennt.
Die Verschreibung eines aggressiven oder mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbundenen Medikaments, erfordert die mündliche Aufklärung des Arztes und kann nicht durch den Hinweis auf die Gebrauchsinformationen ersetzt werden.
Die Grünen-Politikerin Paula Piechotta beklagt beim Entwurf für den BMG-Haushalt 2027 „Buchungstricks“. Der Entwurf sei schon am Tag seiner Veröffentlichung überholt gewesen. Auch die Bilanz des Bundesrechnungshofs fällt kritisch aus.
Zwangsarbeit und Gesundheitswesen im Nationalsozialismus: Das Erinnerungsprojekt „Das leere Sprechzimmer“ beleuchtet auf dem DEGAM-Kongress 2026 ein wenig bekanntes Kapitel der Medizingeschichte.
Die Zahl der offenen Hausarztsitze in Niedersachsen ist 2025 um elf gesunken. Grund für die sinkenden Zahlen dürften auch die Zuschüsse der KV sein. Insgesamt hat die KVN 2025 48 Förderungen bewilligt.
Deutschlands größter Pflegedienst steht unter Druck. Zum Aktionstag am 8. September macht der Verein „wir pflegen“ auf Unwuchten im geplanten Pflegeneuordnungsgesetz aufmerksam – und fordert einen grundlegenden Eingriff.
Seit Jahren diskutiert der Bundestag, wie mehr Organspenden gewonnen werden können. Alle bisherigen Initiativen des Gesetzgebers zeigen nur begrenzten Erfolg. Im Fokus der Debatte steht nun abermals die Widerspruchsregelung.
Die Vorsitzende des G-BA Sonja Optendrenk bewertet das aktuelle Verfahren zur frühen Nutzenbewertung innovativer Arzneimittel als weiterhin „richtig und weitestgehend funktionsfähig“. Wie es dennoch weiterentwickelt werden könnte, erklärt sie im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Die neue G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk erklärt im Interview mit der Ärzte Zeitung, wann sie einen Schlagabtausch mit der Politik nicht scheuen würde, warum sie Leistungskürzungen in der GKV skeptisch sieht und weshalb sie eine Debatte über die Adipositas-Versorgung für notwendig hält.
Perioperative Therapiekonzepte mit dem PD-L1 (programmed death-ligand 1)-Antikörper Durvalumab sind moderne, kurativ intendierte Ansätze, die neoadjuvante, operative und adjuvante Phasen miteinander verbinden. Durvalumab steht für drei Tumorentitäten als wirksames ...
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Mit den VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Inhibitoren ist der Einsatz von Biologika in der Augenheilkunde seit vielen Jahren Routine. Biosimilars bieten eine wirtschaftlichere Alternative zu den Originalpräparaten und sind klinisch äquivalent zu ihrem Referenzprodukt.
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Nachhaltigkeit und KI sind auch in der Urologie wichtige Zukunftsthemen. Was das Fach in der Zukunft erwarten könnte, berichtet DGU-Präsidentin Susanne Krege. Wer auch weiterhin im Fokus stehen muss, ist für sie klar: der kranke Mensch.
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Geschwüre in der Mundhöhle, die nicht abheilen wollen: Dahinter kann zum Beispiel Herpes, Krebs oder eine Autoimmunerkrankung stecken. Im vorliegenden Fall führte jedoch die Suche in einer unerwarteten Richtung zum Ziel.