Nächte voller Panik und Alpträume: Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden oft unter extremen Schlafstörungen. Ein Medikament speziell dagegen gibt es nicht – zumindest bisher.
Ein neuer Leitfaden der Charité Berlin beleuchtet anhand realer Fälle die rechtliche Verantwortung von Arztpraxen bei Diskriminierung und zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat eine Liste vorgelegt, in der sie die möglichen finanziellen Folgen des GKV-Spargesetzes pro Ärztin bzw. Arzt auflistet. Die Unterschiede zwischen Haus- und Fachärzten sind groß.
Seit Juni können nun auch Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein ihre Honorarabrechnungen während des Quartals durchleuchten lassen. In den ersten beiden Monaten sind über 20.000 Vorprüfungen eingegangen.
In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.
Der Arztbesuch ist für viele Menschen mit Behinderung mit Angst und Stress verbunden – so dass sie ihn, wo es geht, vermeiden. Dr. Janina Schwabl erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, warum diese Ängste so groß sind und was Ärztinnen und Ärzte tun können.
Bundesärztekammer und PKV-Verband haben dem Bundesgesundheitsministerium den Entwurf einer GOÄneu vorgelegt. Er nimmt innovative medizinische Leistungen auf – und bewertet einige andere um. Ein Überblick mit Beispielen dazu, was sich ändern soll.
Bis Ende September ist mit einem Lieferengpass bei Ixiaro® zu rechnen. Es handelt sich um die einzige in Deutschland zum Schutz vor der Japanischen Enzephalitis zugelassene Vakzine. Welche Möglichkeiten haben Ärzte nun?
Die Diagnose einer Entzündung oder einer anderen Erkrankung des Herzmuskels ist oft schwierig. Die Magnetokardiographie könnte die bisherige Diagnostik offenbar sinnvoll ergänzen, lassen Ergebnisse einer kleinen Studie vermuten.
Das Verhältnis von Selbstverwaltung und Politik ist nicht ohne Spannungen. Ändern die Wechsel des Spitzenpersonals im Gemeinsamen Bundesausschuss und im Bundesgesundheitsministerium etwas daran? Wünschenswert wäre es.
Habe eine medizinische Maßnahme therapeutische Zwecke, reiche die Einwilligung der Eltern aus. Eine richterliche Genehmigung sei aber bei freiheitsentziehenden Maßnahmen weiterhin erforderlich, so der BGH.
Dreifachkombinationen in der Neoadjuvanz und eine Ausweitung neoadjuvanter Strategien auf immer frühere Erkrankungsstadien: Bei der Therapie des Melanoms tut sich einiges.
Bluttests auf Multiple Sklerose beruhen auf der Messung der leichten Kette der Neurofilamente (NfL). Die Messung des sauren Gliafaserproteins GFAP bringt wohl weitere Vorteile.
2019 wurde das erste CAR-T-Zell-Produkt zur Therapie von Personen mit aggressiven rezidivierten/refraktären Lymphomen zugelassen. Beim Übergang in die Routineversorgung gab es zunächst wenig beachtete Stolpersteine – etwa die Infektionsgefahr.
Zu viel administrativer Aufwand! Die Vertragsärzteschaft senkt beim Thema Teilkrankschreibung klar den Daumen. Eine Umfrage zeigt nun: Auch viele Unternehmen stufen das Instrument als nicht sinnvoll ein.
Vor allem Menschen ohne festen Hausarzt sollen nun auch in Thüringen niedrigschwellige Impfangebote über den Öffentlichen Gesundheitsdienst bekommen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Sachkosten.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) sieht niedrigschwellige und nichtärztliche Beratungs- und Unterstützungsangebote als integrale Bestandteile eines Primärversorgungssystems an.
In hausärztlichen Praxen wird durchaus regelmäßig auf Leitlinien zurückgegriffen – eine Umfrage zeigt allerdings wegen Zeitmangels und zu umfangreicher Dokumente deutlichen Verbesserungsbedarf.
Beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom gibt es für vorbehandelte Betroffene wenig Optionen. Der bispezifische T-Zell-Engager Tarlatamab bringt Tumor- und T-Zellen zueinander und kann so eine Tumorzelllyse auslösen. In Studien konnte es das Gesamtüberleben gegenüber Chemotherapie verlängern.
Vor fünf Jahren legte eine Expertenkommission ihre Empfehlungen für eine neue Medizinische Universität in Cottbus vor. Bald geht der Studienbetrieb los. Was ist geplant?
Exzessiver Gebrauch von Handys ist signifikant mit Beschwerden an Daumen und Handgelenken verbunden. Das lässt sich laut Ergebnissen einer Studie auch sonografisch belegen.
Mit zunehmendem Alter, Parität und Körpergewicht steigt bei Frauen das Risiko für einen urogenitalen Descensus. Wann wird konservativ und wann operativ behandelt? Ein Blick in die aktualisierte Leitlinie.
Die intraartikuläre Hyaluronsäure (IA-HA)-Therapie wird seit langem, insbesondere bei Kniegelenksarthrose, eingesetzt, um Gelenkschmerz und -funktion zu bessern. Die aktuelle Evidenz spricht für die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer IA-HA-Therapie und unterstützt deren differenzierte Anwendung im Rahmen eines individuellen Managementkonzeptes.
Sonderbericht
|
Mit freundlicher Unterstützung von:
Recordati Pharma GmbH, Ulm
Eine Netzwerk-Metaanalyse liefert vergleichende Evidenz zu Abnehm-Medikamenten. Die Daten könnten beim Beratungsgespräch mit Adipositas-Betroffenen helfen, die für sie richtige Substanz zu finden.
Typ-2-Diabetes und Adipositas sind keine isolierten Erkrankungen: Sie wirken sich auf zahlreiche Organsysteme aus und verursachen viel Morbidität und Kosten. Ganzheitliche Prävention ist möglich, wenn die Versorgung die unterschiedlichen Organe gezielt in den Blick nimmt und Risiken früh erkennt.
Sonderbericht
|
Mit freundlicher Unterstützung von:
Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Beim Rett-Syndrom schließen sich einer zunächst normalen Kindesentwicklung Phasen der Stagnation und der Regression zentraler Fähigkeiten wie Sprache und Handfunktion an. Für Erkrankte und ihre Familien ist das Rett-Syndrom, das alle Aspekte des täglichen Lebens beeinträchtigen kann, eine große Herausforderung.
Sonderbericht
|
Mit freundlicher Unterstützung von:
Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Die S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ wurde aktualisiert. Professor Wolfgang Schütte erläutert, was für Hausärztinnen und Hausärzte wichtig ist.
Auch der neue Score „Predicting Risk of Cardiovascular Disease Events“ erfasst das kardiovaskuläre Risiko bei Rheuma nur unzureichend. Den HbA1c-Wert hinzuzunehmen, macht ihn zumindest etwas treffsicherer.
Die RASolute-302-Studie läutete ein neues Kapitel der Therapie des vorbehandelten metastasierten duktalen Adenokarzinoms des Pankreas (mPDAC) durch den RAS(ON)-Inhibitor Daraxonrasib ein. Nun gibt es neue Forschungsergebnisse.
Informationen allein ändern selten Verhalten. Für impfzögernde Patient:innen braucht es eine andere Gesprächsführung. „Motivational Interviewing“ bietet dafür einen praxistauglichen 4-Schritte-Ansatz.
IL-17 und IL-23-Inhibitoren sind hochwirksam in der Therapie von Patienten mit mäßiger bis schwerer Schuppenflechte, aber auch teuer. Ein Team hat untersucht, ob man auch mit geringeren als den Standarddosen zum Ziel gelangt.
Auch Hausärzte können Patienten mit psychischem Trauma unterstützen. Eine Kollegin fasst die ersten Schritte der Diagnostik einer dissoziativen Störung und Posttraumatischen Belastungsstörung zusammen – und gibt Tipps für den Dissoziationsstopp.
Moderne CT-Geräte können Koronargefäße sichtbar machen. Sie können aber auch atherosklerotischen Gefäßschäden tief in die Plaque-Seele blicken. Hat die Koronar-CT eine große Screening-Zukunft?
Seit langem beschäftigen sich Grundlagenforscher mit dem Peptidhormon Amylin. Aktuelle Studien bestätigen nun deutlich gewichtsreduzierende Effekte von Amylin-Analoga.
Vor mehreren Jahren entdeckte ein Patient tiefgefurchte Falten auf seiner Stirn. Dermatologische Kollegen diagnostizierten eine benigne Hautveränderung – für die seine Typ-2-Diabetes-Erkrankung womöglich ursächlich war.
Ist es ethisch vertretbar, bei Ganzkörper-Hautuntersuchungen zur Krebsvorsorge den Genitalbereich auszusparen? Mit dieser Frage wandte sich ein Kollege an das Ethikteam einer Fachzeitschrift – und erhielt eine klare Antwort.
Ein Multi-Gentest zur Abschätzung des Rezidivrisikos bei Frauen mit Brustkrebs in einem frühen Stadium ist teuer und nicht überall verfügbar. Ein Deep-Learning-Programm kann das Rezidivrisiko anhand von histologischen Schnittpräparaten offenbar ähnlich gut vorhersagen.
Die European Association of Urology hat in ihrer Leitlinie 2026 eine alltagstaugliche Klassifikation von Harnwegsinfektionen festgeschrieben: Es gibt nur noch lokalisierte und systemische Infektionen. Wie sich diese unterscheiden.
Könnten Inkretinmimetika ein erweitertes therapeutisches Potenzial besitzen? Eine Studie bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie zeigt, dass die Kombination mit Gestagenen mit einer geringeren Inzidenz von Endometriumkarzinomen assoziiert ist.
Wird der Rettungsdienst gerufen, weil ein Kind oder ein Jugendlicher plötzlich unter Thoraxschmerzen leidet, ist die Ursache meistens gutartig und selten kardialen Ursprungs. Auffällige Vitalparameter sind jedoch ein Alarmzeichen.
Rund 7 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bürger über 16 Jahre haben einer Studie zufolge chronische Schmerzen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Auch psychische und soziale Faktoren scheinen beim so genannten High-Impact Chronic Pain eine Rolle zu spielen.