Zum Start des politischen Berlins in die Sommerpause stellt sich der Kanzler traditionell den Fragen der Bundespressekonferenz. Erwartungsgemäß verkauft er die Gesundheitsreform als Erfolg der Koalition – und gibt sich sogar selbstkritisch.
Ob eine Hautstraffung medizinisch notwendig ist, hängt laut Gericht nicht von der Ansicht der Versicherten oder des behandelnden Arztes ab, sondern von objektiven medizinischen Befunden.
Inwiefern der Grad der sozioökonomischen Deprivation mit der Prävalenz von Übergewicht/Adipositas bei Kindern zusammenhängt, hat das Robert Koch-Institut untersucht. Ein Überblick über die Ergebnisse.
Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für das Digitalgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken. AOK, TK & Co. loben die Pläne. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband spricht vom „nächsten Schritt in die Kassenmedizin“.
Einen starken Anstieg bei den verabreichten Schutzimpfungen nutzt das Zentralinstitut der Vertragsärzte zu erneuter Kritik an erweiterten Impfbefugnissen für Apotheker.
Ab dem 15. Juli erhalten Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein 10,27 Euro für die MenACWY-Impfung. Die Verordnung des Impfstoffs erfolgt über Sprechstundenbedarf.
In einem Rote-Hand-Brief zu Mykronor 5 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung informiert die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zusammen mit dem Hersteller über das Risiko von Medikationsfehlern.
Der Bayerische Facharztverband und die Innovationskasse präsentieren mit „Facharzt privat“ ein neues Modell: Schnelle Termine für Patienten, Abrechnung nach GOÄ für die Ärzte ohne Budgetierung.
Rund 1.700 Ärztinnen und Ärzte aus Baden-Württemberg wurden zu ihren Gewalterfahrungen befragt: Verbale Gewalt ist an der Tagesordnung, körperliche Übergriffe von Patienten hat jeder Dritte bereits erlebt.
Die Diagnose eines erkrankten Kollegen in einer Klinik-internen Chatgruppe zu verbreiten ist nicht rechtens, urteilt ein Arbeitsgericht. Und schon gar nicht mit der Unterstellung, er simuliere nur.
Die Zahl der Infektionsfälle mit dem Bundibugyo-Ebolavirus in Zentralafrika steigt weiter. Eine erste Phase-I-Studie mit einem Impfstoffkandidaten ist jetzt angelaufen.
Im Juli 2021 zerstörte das Hochwasser Kliniken und Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die meisten Ärztinnen und Ärzte praktizieren weiter – Unterstützung gab es auch von Hilfsorganisationen.
MS-Therapieziele neu gedacht: Wie können langfristige Stabilität, Lebensqualität, der Erhalt kognitiver Fähigkeiten und individuelle Anforderungen in Einklang gebracht werden?
Der TI-Atlas der gematik zeigt, dass die elektronische Patientenakte (ePA) die medizinische Versorgung stärkt. Ein wichtiger nächster Schritt ist der elektronische Medikationsplan.
Nur wenige Tage nach der Verabschiedung des GKV-Sparpakets beginnt die SPD-Fraktion mit Reparaturarbeiten. 100 Millionen Euro soll das Paket zur Stützung der ambulanten Psychotherapie umfassen. Woher die Mittel kommen sollen, ist unklar.
In unternehmerische Verantwortung kann man auch hineinwachsen – etwa über Beteiligungsmodelle an Praxen oder MVZ. Wie dabei vorzugehen ist und was es bringt, erläutert Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau im „ÄrzteTag“-Podcast.
Versichertenansprache nach individueller Risikolage: Seit zwei Jahren können die Krankenkassen anhand ihrer Kundendaten gezielter Einfluss auf Vorsorge und Früherkennung nehmen.
Der Verband der Ersatzkrankenkassen fordert eine Begrenzung des Anstiegs der Pflegekosten. Seinen Berechnungen zufolge muss ein Heimbewohner inzwischen im Schnitt 3.364 Euro monatlich aus eigener Tasche zuschießen.
Die Anwendung des Chikungunya-Impfstoffs Ixchiq® wird auf Personen mit hohem Risiko für eine Chikungunya-Infektion eingeschränkt. Ein "
Rote-Hand-Brief informiert über die Gründe.
Sensible, digital erfasste Patientendaten stehen bei Cyberkriminellen hoch im Kurs. Wer denkt: Unsere Praxis ist zu klein, um Ziel von Hackern zu werden, der irrt sich, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Der Druck der Fraktionen war groß: Union und SPD wollten das GKV-Sparpaket noch vor der Sommerpause über die Bühne bringen. Doch vier Parlamentarier sagten Nein, weitere vier enthielten sich. Welche Gründe haben sie angegeben?
Eine aktuelle Publikation beleuchtet Immunzellveränderungen im Liquor als Hinweis auf kompartimentalisierte intrathekale Entzündungsprozesse. Was dies für die MS-Therapie bedeuten könnte.
Mark Weinhonig hat als einziger Hausarzt in Schleswig-Holstein eine Physician Assistant angestellt. Diese sorgt in der Praxis für Entlastung – auch wenn ihre Anstellung finanziell ein Nullsummenspiel sei.
Die Teilnahme an klinischen Studien kann sich für Praxen zu einem zweiten Standbein entwickeln. Grundsätzlich sind industrielle Sponsoren an Probanden und Prüfärzten aller Fachrichtungen interessiert. Mitzubringen sind Datenaffinität, einschlägig geschulte Mitarbeiter und effiziente Betriebsabläufe.
Unter GLP-1-Rezeptoragonisten kann Alopezie zwei- bis fünffach häufiger auftreten als unter Placebo, hat eine Analyse von 24 Studien ergeben. Je nach Medikament und Dosis kam Haarausfall unterschiedlich oft vor.
Nach Einführung des Hautkrebs-Screenings 2008 ging die Melanom-Mortalität in Deutschland einer Studie zufolge zwar zurück – jedoch nicht stärker als in Ländern ohne Screening. Die Früherkennungsmaßnahme scheint damit nicht den erhofften Erfolg zu bringen.
Frakturen und Stürze gehören zu den gravierendsten Gesundheitsrisiken im höheren Lebensalter. Eine große Metaanalyse bewertet den Nutzen von Kalzium und Vitamin D neu – und stellt gängige Empfehlungen infrage.
Die Diagnose der interstitiellen Nephritis ist oft eine Herausforderung, da sie sich auf vielfältige Art präsentieren kann. Aber auch die Ursache bleibt manchmal im Dunkeln, wie der Fall eines erkrankten Skiurlaubers zeigt.
Etliche Kinder und Jugendliche mit einer Autoimmunerkrankung entwickeln einer Studie zufolge eine oder sogar mehrere weitere Autoimmunerkrankungen. Das könne auch mit Umweltfaktoren zusammenhängen, betont das Forschungsteam.
Smartwatches oder Fitness-Armbänder können durch neue Features womöglich einen bisher unerkannten Bluthochdruck aufdecken. Allerdings sind auch gegenteilige Effekte denkbar – wie ein US-Team am Beispiel der Apple Watch aufzeigt.
Die Ergebnisse einer Befragung von Kindern und Jugendlichen legen nahe, dass nicht nur eine hohe Social-Media-Nutzung das Wohlbefinden trüben kann – unter bestimmten Umständen ging auch eine vollständige Abstinenz mit Nachteilen einher.
Spielt es bei pädiatrischen Foley-Kathetern eine Rolle, mit welcher Flüssigkeit der Ballon befüllt wird? In einer experimentellen Studie wurden Kochsalzlösung und steriles Wasser verglichen. Worin lagen die Unterschiede?