Gemüse ist in der Regel gesund, sechs Pfund Rote Beete pro Woche hätten einen 82-jährigen Mann allerdings fast umgebracht. Grund war der hohe Nitratgehalt in Kombination mit einer Isosorbit-Mononitrat-Behandlung. Dies führte zu einer lebensbedrohlichen Methämoglobinämie.
Mit der „Allianz für Frauengesundheit“ wollen Akteurinnen aus Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik die Frauengesundheit voranbringen. Gefordert werden eine gerechtere Versorgung und Forschung, bessere Daten und eine nationale Strategie.
Der Punktwert 2027 steht. Ein Jubelergebnis will der KBV-Vorstand aber nicht in dem Verhandlungsergebnis sehen. Die Krankenkassen sprechen von einem „fairen Honoraranstieg“.
In Brandenburg mangelt es an Ärzten, viele haben längst das Seniorenalter erreicht und praktizieren trotzdem weiter. Hausärzte sind durchschnittlich 55 Jahre alt, der älteste sogar 89.
Die Debatte um eine mögliche Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende ruft die Vertragsärzte auf den Plan. Grund ist die ab 2027 ausgesetzte Honorierung für die Organspendeberatung. Die KBV formuliert eine klare Erwartung.
Drei Länder bringen eine Entschließung in den Bundesrat ein. Darin machen sie sich für ein „Recht auf Vergessenwerden“ für ehemals an Krebs erkrankte Menschen stark. Das Ziel: Betroffene vor Nachteilen bei Versicherungen oder Krediten schützen.
Für jeden zweiten Deutschen sind Mediziner die am vertrauenswürdigste Berufsgruppe. Skepsis herrscht gegenüber KI-Chatbots, mehr als die Hälfte hält diese für wenig glaubwürdig.
Bei den Ausbildungsplätzen in Deutschland sieht es noch recht gut aus. Danach aber gelingt es jungen Leute oft nicht, eine Stelle zu finden. Das Gesundheitswesen aber bietet Chancen.
Der Entwurf einer GOÄ-Novelle bleibt bei den Laborverbänden umstritten. Mit einem neuen Gutachten untermauern die Verbände ihre Kritik und fordern mehr Kostentransparenz und ein Verbot der Selbstzuweisung an Apparategemeinschaften. Der PKV-Verband weist die Kritik zurück.
Ein RKI-Bericht von 2023 zur Implementierung der COVID-19-Impfung in die STIKO-Empfehlungen gibt laut LSG Potsdam hinreichend den Erkenntnisstand wieder, welche UAW sich einer Corona-Impfung zuschreiben lassen.
Der Arzneimittelreport der BARMER beleuchtet die Ausgabenentwicklung für die medikamentöse Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz und Asthma. Der Preisanstieg bei Medikamenten ist signifikant, die Therapiefortschritte sind es auch.
Primärversorgung bedeutet nicht nur neue Regeln – sie soll auch Unterstützung bieten: Das betont DEGAM-Präsidentin Eva Hummers im Podcast. Sie erklärt, warum der Begriff Lotse für die künftige Rolle der Hausärzte zu kurz greift – und warum es bei der Reform keine halben Sachen geben darf.
Vor „Shrinkflation“ durch das GKV-Sparpaket wie beim Joghurt im Supermarkt warnt Dr. Francisco X. Moreano. Die Kassenbeiträge sollen stabil bleiben, doch Präventionsleistungen drohen knapper zu werden. Die Rechnung könnten gesetzlich Versicherte künftig selbst bezahlen.
Eine Befragung des PKV-Instituts zeigt: Praxisteams schätzen digitale Anwendungen, vor allem bei Dokumentation, Patientenmanagement und Verwaltung. In Hausarztpraxen ist fehlende Zeit das größte Hindernis.
Weniger Arbeitsunfälle, eine stabile Quote anerkannter Berufskrankheiten und gleichzeitig steigende Einnahmen aufgrund expansiver Lohnentwicklung: Die Gesetzliche Unfallversicherung 2025.
Mit einer Verkrustung des linken äußeren Ohres stellte sich eine 64-jährige Patientin beim HNO-Kollegen vor. Da die initiale Diagnostik nicht zur Diagnose führte, wurde eine sanierende Operation durchgeführt. Was steckte hinter dem Befund?
Kindern mit einer chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes wird eine Impfung gegen Grippe empfohlen. Doch die wenigsten Eltern nehmen das Angebot wahr.
Der Kanzler macht Andeutungen zum Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung und stößt damit in der Ärzteschaft auf Unverständnis. Es sei falsch, ausgerechnet die stabilste Säule des Gesundheitssystems infrage zu stellen.
Die Senkung erhöhter Lipoprotein(a)-Spiegel im Blut gilt als vielversprechender Ansatz, um kardiovaskulären Ereignissen besser vorzubeugen. Der Ausgang einer großen Phase-III-Studie ist allerdings enttäuschend.
In den vergangenen Monaten gab es immer wieder die Warnung vor Regressen bei der Verordnung von DiGA. Ein Fachanwalt stellt klar, es gibt dazu keine Massenprüfungen. Und erklärt auch warum.
Für Gutverdiener in der GKV wird der Jahreswechsel zum teuren Spaß. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt stärker als in den Vorjahren. Das Bundesarbeitsministerium hat jetzt die Sozialversicherungsrechengrößen für 2027 vorgelegt.
Der sozialen Pflegeversicherung geht es finanziell mies. Wie das Milliardenloch stopfen? Die SPD drängt auf einen Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung. Der PKV-Verband kündigt rechtliche Schritte an, sollte es so kommen.
Die Krankenhausgesellschaft verlangt einen Kurswechsel bei Bürokratie und Qualitätssicherung. Entscheidend dürfe nicht mehr sein, dass jeder Schritt kleinteilig dokumentiert, sondern die Behandlung erfolgreich abgeschlossen werde. Auch der Gesundheitsminister äußert sich.
Der Deutsche Juristentag rät dem Gesetzgeber, Beratung, Aufklärung und Begutachtung von Sterbewilligen um ein Schutzkonzept zu flankieren. Ein Sterbegleitungsgesetz lehnen die Juristen ab, einen Persilschein für Dignitas und Co. aber auch.
Entweder ambulante Anstellung oder eigene Praxis ist offenbar zu kurz gefasst: Erstere dient laut einer Umfrage häufig als Orientierungs- oder Vorbereitungsphase für eine spätere Niederlassung.
Die Phagentherapie bei bakteriellen Infektionen hat die klinische Versorgung erreicht. Wer ist geeignet? Und wie komme ich an einen Phagen, wenn ich einen brauche?
Hausärztin Verena Gall setzt sich für den Klimaschutz ein, 2025 hat sie erstmals eine Themenwoche in ihrem Ort organisiert. Auch ihre Praxis ist nachhaltig aufgestellt – was finanzielle Früchte trägt.
Paukenschlag in der PVS-Branche: Eterno übernimmt den PVS-Anbieter Doc Cirrus und verbreitert damit seine Anwenderbasis. Durch den Zusammenschluss entstehe die größte cloudbasierte Praxissoftware in Deutschland, heißt es.
Viele Menschen mit ADHS müssen mitunter Jahre auf einen Psychatrie-Termin warten. Eine Kollegin gibt Tipps, wie ADHS-Patienten auch in der Hausarztpraxis therapeutisch versorgt werden können.
Impfungen gegen respiratorische Erreger gelten über den direkten Schutz hinaus auch als Form der kardiovaskulären Prävention. Was empfiehlt die STIKO aktuell zu Impfungen gegen COVID-19, Influenza, Pertussis, Pneumokokken und RSV? Ein Überblick.
Klinische Daten deuten darauf hin, dass die Therapie der atopischen Dermatitis mit Dupilumab nicht nur körperliche Symptome lindert – sondern auch die psychische Gesundheit verbessert.
Bei über 60-Jährigen präsentiert sich eine Migräne anders als bei jüngeren Betroffenen. Auch bei der Therapie gibt es Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Welche, das erläutert eine Neurologin.
Die Prävalenz von Schilddrüsenerkrankungen bleibt seit Jahren unverändert – dennoch wird L-Thyroxin immer häufiger verordnet. Was deutsche Daten aus zwei Jahrzehnten zeigen und welche Konsequenzen sich daraus für die Praxis ergeben.
Ein Beginn der Therapie bei Multipler Sklerose mit einer hochwirksamen Arznei verspricht besonders guten Schutz vor neuen Schüben. Bei Patienten über 52 Jahren zeigten sich in einer Registeranalyse aber keine Vorteile mehr gegenüber einer moderat wirksamen Behandlung.
Impfungen mit Lebendvakzinen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken gehen bei Menschen mit Multipler Sklerose nicht mit einem erhöhten Risiko für neue Schübe einher. Dafür spricht eine Auswertung der Barcelona-Kohorte.
Langzeitdaten zur operativen Behandlung des uterovaginalen Prolapses zeigen Unterschiede in den Versagensraten zweier etablierter Verfahren. Patientinnen berichteten jedoch über vergleichbare Behandlungsergebnisse über einen Zeitraum von zehn Jahren.
KI-unterstützte Befundungssysteme können womöglich bereits zehn Jahre vor einer Brustkrebsdiagnose Auffälligkeiten in Mammografien detektieren. Das legen zumindest Ergebnisse einer retrospektiven Studie aus Schweden nahe.
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