Weil er in hohem Maße Steuern hinterzogen und dafür verurteilt worden war, entzog die Behörde einem Arzt aus Niedersachsen die Approbation. Zu Recht, urteilt ein Verwaltungsgericht.
Die Details bleiben im Dunkeln – nur dass der Chiphersteller NVIDIA eine Minderheitsbeteiligung an Doctolib erwirbt, ist bereits spruchreif. Das französische Start-up erhofft sich dadurch Rückenwind für neue KI-Produkte.
Und siehe da: Ab sofort gibt es wieder mal einen neuen Arbeitskreis zum Umbau der sozialen Pflegeversicherung. Das Bundeskabinett hat eine Strukturkommission berufen. Die Besetzung des Gremiums überzeugt nicht alle in der Branche.
Ein Hausarzt aus dem Landkreis Coburg soll Jugendliche im Zusammenhang mit einer vermeintlichen wissenschaftlichen Studie an intimen Körperstellen untersucht haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.
Ärztinnen und Ärzte dürfen im Impressum ihres Webauftritts nicht mehr auf das Telemediengesetz verweisen. Ein Überblick, was alles beachtet werden sollte.
Selbstständige werden von der sogenannten Aktivrente vorerst nicht profitieren. Der Petitionsausschuss lehnt es ab, sich für eine Änderung der gesetzlichen Regelung einzusetzen.
Laut gematik bestehen derzeit Einschränkungen für Praxen bei der Verbindung zur Telematikinfrastruktur. Betroffen sind offenbar Konnektoren bestimmter Hersteller.
Licht und Schatten liegen eng beisammen: Die Organisation einer aufsuchenden Versorgung soll bei den Kassenärztlichen Vereinigungen bleiben. Die Kinder- und JugendärztInnen ärgern sich über geplante Änderungen bei der Terminorganisation.
Es ist ein Lackmustest für das GKV-Sparpaket: Mit seiner Prognose für 2027 gibt der Schätzerkreis einen Hinweis darauf, ob die Maßnahmen reichen, um den Beitragssatzanstieg zu stoppen – und ob genügend Zeit für Strukturreformen bleibt.
Sie sind hochqualifiziert und nennen sich NäPA oder VERAH – und sie entlasten Ärztinnen und Ärzte bei der Arbeit. Laut einer neuen WIdO-Studie setzt inzwischen gut ein Drittel aller Hausarztpraxen auf diese Art interprofessioneller Versorgung.
In mehr als 6.000 Fällen rechnete ein Arzt aus Niederbayern Behandlungen ab, die er nie geleistet hatte. Der Bundesgerichtshof hat nun das vorinstanzliche Urteil bestätigt.
Wer viel verdient, besitzt nicht immer automatisch ein großes Vermögen. Mit welchen Weichenstellungen und finanziellen Gewohnheiten Ärztinnen und Ärzte im Laufe ihres Berufslebens Vermögen aufbauen können.
Warum Arbeit die psychische Gesundheit sowohl stärken als auch belasten kann und was Unternehmen konkret tun können, erläutert Prof. Steffi Riedel-Heller von der Universität Leipzig im Interview.
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Psychische Erkrankungen sorgen für besonders lange Ausfallzeiten – und treiben damit die Fehlzeiten seit Jahren nach oben. Das zeigt der Fehlzeiten-Report 2026 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).
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Mit der letzten Menstruation gehen laut einer neuen großen Datenauswertung wohl abrupte körperliche Veränderungen einher. Eine Hormontherapie schien diese Prozesse abzuschwächen. Eine präventive Therapie lässt sich erstmal aber nicht ableiten.
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um die Frage, wie ein AML-Patient, der nach einer Chemo in kompletter Remission ist, gegen Herpes zoster, Influenza und Pneumokokken geimpft werden sollte.
Bei erhöhtem Lipoprotein(a) plädieren Kardiologen, den modifizierbaren Risikofaktor LDL-Cholesterin stärker zu senken. Die LDL-Zielwerte zu erreichen, kann bei hohen Lp(a)-Werten aber besonders schwierig sein. Das liegt an einem grundlegenden Messfehler.
Einsamkeit ist weit verbreitet, bleibt aber oft unerkannt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Einsamkeitsforscher Professor Mazda Adli, wie Ärztinnen und Ärzte Einsamkeit in der Sprechstunde erkennen können und weshalb sie auch bei jungen Erwachsene genau hinschauen sollten.
Der Anteil der Privateinnahmen an den Umsätzen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. In einigen Fachgruppen ging es allerdings in die andere Richtung.
Seit Jahren fehlt es an Weiterbildungsstellen in der Rheumatologie. Eine groß angelegte Kampagne rührt in den sozialen Medien kräftig die Werbetrommel – und will die Politik von einer besseren Bedarfsplanung überzeugen.
Venöse Thromboembolien treten bei Frauen mit Endometriumkarzinom deutlich häufiger auf als bisher angenommen. Oft kommt es zu VTE auch außerhalb der perioperativen Phase und vor allem im Stadium IV.
Bei der Versorgung von Patienten mit überaktiver Blase müssen hausärztliche, gynäkologische und urologische sowie ggf. geriatrische Versorger Hand in Hand arbeiten. Dies geschieht bisher aber oft wenig strukturiert. Darunter leiden in letzter Konsequenz die Betroffenen, ...
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Beim Lungenkrebs-Screening gibt es in der Praxis große Unterschiede bei der Auswertung von Niedrigdosis-CT-Aufnahmen und bei den Falsch-Positiv-Raten – und das, obwohl es standardisierte Befundungssysteme gibt.
Multiple Sklerose beginnt meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr. Frauen sind etwa 2- bis 3-mal häufiger als Männer betroffen. Durch den hohen Anteil von Patientinnen im gebärfähigen Alter ergeben sich zahlreiche Fragen zu Familienplanung und Stillzeit, auch hinsichtlich ...
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Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Was für andere Medikamente gegen rheumatoide Arthritis (RA) schon bekannt war, ließ sich in einer Metaanalyse jetzt auch für Janus-Kinase-Hemmer zeigen: Je höher der BMI, umso geringer die ACR20-Response.
In der S2e-Leitlinie Schultersteife ist die Hydrodilatation bisher nur mit dem Empfehlungsgrad 0 versehen. Eine systematische Übersichtsarbeit mit mehr als 100 Studien wird daran kaum etwas ändern.
Bei symptomatischer hypertropher Kardiomyopathie ohne Obstruktion hat mit Aficamten erstmals eine gezielte Therapie Wirksamkeit in einer Phase-III-Studie gezeigt. Diese ist klinisch relevant, doch es gibt Unterschiede zur obstruktiven HCM-Variante.
Bei einer Infektion mit Hantaviren kann es zu schweren Organmanifestationen kommen. Welche Hautbefunde bei passender Expositionsanamnese an die seltene Erkrankung denken lassen sollten, hat ein US-Team zusammengefasst.
Myoklonien, Faszikulationen, Tremor? Irgendwie passt die Frequenz der unwillkürlichen Armzuckungen nicht dazu. Die Bewegungen der Patientin folgen eher dem Herzrhythmus. Was steckt dahinter?
Wegen der Gefahr einer immunvermittelten Myokarditis soll bei Krebskranken unter Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) regelmäßig der Troponinspiegel kontrolliert werden. Eine Studie stellt das universelle Screening jedoch infrage.
Das internationale Leitlinienupdate 2026 zur chronischen spontanen Urtikaria erweitert die therapeutischen Optionen. Das macht zugleich individualisierte Therapieentscheidungen möglich.
Mit der Implantation eines Stoßdämpfersystems können Patienten mit medialer Kniegelenkarthrose den Zeitpunkt für den Einbau eines künstlichen Kniegelenks hinausschieben. Wie Studienergebnisse zeigen, funktioniert das auch über fünf Jahre hinweg.
Bei moderater bis schwerer Rosazea gelten moderne Topika als Therapie der Wahl. In einer großen Netzwerk-Metaanalyse erwiesen sich zwei Substanzen als besonders effektiv.
GLP-1-Rezeptoragonisten gelten als wirksame Therapie bei Typ-2-Diabetes und Adipositas, stehen jedoch im Verdacht, das Schilddrüsenkrebs-Risiko zu beeinflussen. Ein Forschungsteam aus den USA hat die Datenlage analysiert – und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit sprechen dafür, dass exzentrisches Training bei Achillessehnen-Tendinopathie insbesondere bei zwei Aspekten Vorteile bieten kann.
Laut US-Beobachtungsstudie kann die metabolische Chirurgie Personen mit Übergewicht und Diabetes besser vor kardiovaskulären Folgen bewahren als eine Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten. Gleichzeitig bleiben Fragen offen.