Der GBA hat für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Belantamab-Mafodotin und das Orphan Drug Retifanlimab jeweils einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen festgestellt.
Auch nach der Cannabis-Legalisierung gelten für die Verordnung zulasten der Krankenkassen hohe Hürden. Das LSG Niedersachsen-Bremen stellt klar, was Ärztinnen und Ärzte prüfen, abwägen und dokumentieren müssen.
Die Koalition legt nochmals Hand an das GKV-Sparpaket. Manch eingefrorener Honorar-Euro wird dadurch wieder frei. An anderer Stelle schärfen Union und SPD bei Einsparungen nach. Betroffene Verbände kündigen Widerstand an.
Beim DEGAM-Kongress schilderten zwei Ärztinnen aus Südamerika, wie schwierig der Weg ihrer Anerkennung in Deutschland war. Aus ihrer Sicht fehlt es an strukturierten Informationen.
Zu Überversorgung und Medikalisierung kommt es im Praxisalltag häufig. Woran das liegen könnte, diskutierten Kolleginnen und Kollegen beim DEGAM-Kongress – und überlegten, wie Hausärzte gegensteuern können.
Für die neu zugelassenen Arzneimittel mit den Wirkstoffen Depemokimab und Elinzanetant hat der Gemeinsame Bundesausschuss keinen Zusatznutzen anerkannt. Ursache war in den meisten Fällen, dass keine geeigneten Studiendaten vorlagen.
Menschen aller Altersgruppen sind von Einsamkeit betroffen. Daten einer großen BiB-Analyse zeigen zudem: Emotionale und soziale Einsamkeit folgen unterschiedlichen Altersmustern.
Bei Telekonsilen endet ab sofort eine Übergangsfrist für die Verwendung von Bildübermittlungsdiensten, die nicht von der gematik zugelassen sind. Seit Oktober soll grundsätzlich nur noch KIM dafür benutzt werden.
Diskriminierende Beleidigungen machen auch vor Praxen und Universitäten nicht halt. Welche Erfahrungen Ärzte und Lehrende diesbezüglich machen, berichteten sie bei einem Workshop auf dem DEGAM-Kongress.
Drei europäische Fachgesellschaften und die Europäische Kommission haben die erste EU Screening Week ausgerufen. Sie wollen damit die Früherkennung kardiometabolischer Erkrankungen in den Mittelpunkt rücken.
Die Ärztekammer Thüringen verringert die Beiträge ab 2027: Der durchschnittliche Beitragssatz sinkt von 0,45 auf 0,42 Prozent der Einkünfte aus ärztlicher Tätigkeit.
Berichten Patientinnen oder Patienten in der Sprechstunde von Depressionen oder Angstzuständen, kann es sich für Kolleginnen und Kollegen lohnen, auch an Mild Cognitive Impairment (MCI) zu denken.
Die Ausbildung der neuen MFA-Azubis läuft seit einem oder zwei Monaten in den Praxen. Zeit also für erste Feedback-Gespräche und Lernerfolgskontrollen.
Die seit 2024 gültige RSV-Prophylaxeverordnung wurde erstmals um einen weiteren langwirksamen Antikörper zur Vorsorge gegen eine RSV-Infektion Neugeborener ergänzt.
Was macht die hausärztliche Praxis im neuen Primärversorgungssystem aus? Ärztinnen und Ärzte skizzierten auf dem DEGAM-Kongress ihre Wünsche und Aufgaben.
Bei einer konstant steigenden Lebenserwartung nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die sich ein selbstbestimmtes Lebensende wünschen. Wie sollen Kollegen mit dem Wunsch nach einer Suizidassistenz umgehen?
Das GKV-Sparpaket sieht höhere Abschläge für forschende Pharmaunternehmen vor. Doch die Koalition lässt Herstellern eine Hintertür. Fachleute haben jetzt Empfehlungen für die Standortklausel vorgelegt. Krankenkassen reagieren alarmiert.
Bei der Pflege hat Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann zwar einige Irrwege im Referentenentwurf von Amtsvorgängerin Nina Warken beseitigt. Was die Finanzierung angeht, fällt den Koalitionären aber nicht mehr ein als ein maues „Weiter so“.
Mitsprache, wie weit eine Auswertung rechtmäßig beschlagnahmter Praxisdaten gehen darf, haben Betroffene nicht. Erst recht nicht, wenn der Tatvorwurf Abrechnungsbetrug lautet.
Zum Auftakt des DEGAM-Kongresses in Göttingen skizzierten die Podiumsteilnehmer die Kriterien für ein erfolgreiches Primärarztsystem: Neben gut ausgebildeten Medizinern brauche es auch Patienten, die den Mehrwert der Reform erkennen.
Das Bundeskabinett hat die Pflegereform beschlossen. Der vorgesehene neue „Check up 60plus“ soll die Pflege-Prävention stärken helfen. Die Beiträge steigen weiter.
Zum Auftakt des eigenen Kongresses setzt die DEGAM Leitplanken, wie in Zukunft ein Primärversorgungssystem funktionieren könnte. 80 bis 90 Prozent der Fälle könnten abschließend in Hausarztpraxen behandelt werden, postulierte Kongresspräsidentin Eva Hummers.
Hausarzt, App oder beides? Wer steuert den Zugang zur Primärversorgung – und wie? Einfache Antworten verbieten sich, macht eine Online-Session von „Politik & Debatte Live“ deutlich. Ein Patientenvertreter äußert eine klare Erwartung.
Über die Pflegefinanzierung ist ein Streit entbrannt, der tief in politische DNA der Koalitionspartner Union und SPD reicht. Die Frage lautet: Wie viel Vergesellschaftung des Pflegerisikos darf es sein?
Das wiederholte Fragen einer Pflegerin ist laut Richter kein echter Überzeugungsversuch. Damit ist das Recht auf körperliche Integrität und Selbstbestimmung verletzt worden.
Den Weg für das Disease-Management-Programm Chronische Herzinsuffizienz hatte der Gemeinsame Bundesausschuss bereits im Jahr 2018 frei gemacht. Aber erst jetzt steigt das erste Bundesland ein.
Patienten bringen immer häufiger politische Themen mit in die Praxis. Dr. Markus Blumenthal-Beier erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, wie Ärzte Grenzen setzen können, ohne Patienten vor den Kopf zu stoßen.
Hausarzt David Reckers vermittelt hausärztliche Themen auf Social Media. Jetzt hat er dafür eine Preis bekommen und freut sich über die Aufmerksamkeit. Denn das ist heute der Ort, wo sich Menschen über Gesundheit informieren.
Behandlungsdauer, Verträglichkeit und Patientenkommunikation können Adhärenz und Therapieerfolg beeinflussen. Prof. Markus Heppt unterstreicht die Bedeutung des strukturierten Aufklärungsgesprächs.
Zu einem gezielteren Einsatz von Magenspiegelungen ruft eine Berliner Hausärztin gemeinsam mit drei Gastroenterologen auf. Warum sie viele Untersuchungen für entbehrlich halten, erläutert die Kollegin hier.
Nach fünf Jahren sind die europäischen Leitlinien zum Management bei Herzinsuffizienz aktualisiert worden. Änderungen hat es unter anderem in der Klassifikation, Nomenklatur und Therapie gegeben.
Mit der Zulassungserweiterung von Teclistamab in Kombination mit Daratumumab steht erstmals eine Kombination aus einem BCMA×CD3-bispezifischen und einem Anti-CD38-monoklonalen Antikörper für Patientinnen und Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom nach mindestens einer Vortherapie zur Verfügung.
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Wenn Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko nach einer perkutanen koronaren Intervention (PCI) bereits zwölf Monate lang eine duale Plättchenhemmer-Therapie (DAPT) erhalten haben – wie sollte dann antithrombotisch weiterbehandelt werden? Informationen dazu liefert die A-CLOSE-Studie.
Bereits im präklinischen Stadium einer Herzinsuffizienz ist Fatigue mit einer deutlich schlechteren Lebensqualität und einem erhöhten Risiko für eine spätere klinische HF verbunden. Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang bei einem bestimmten Phänotypen.
Scheitern sequenzielle Monotherapien mit Biologika oder Januskinase-/Tyrosinkinase-2-Hemmern, und die Psoriasisarthritis bleibt weiter entzündlich aktiv, sind Kombinationstherapien durchaus zu erwägen.
Wer einen Typ-2-Diabetes hat und zusätzlich eine symptomatische Gonarthrose, tut sich schwerer als Menschen mit gesunden Gelenken, den HbA1c-Wert in den Zielbereich zu bekommen. So lautet das Ergebnis einer Querschnittstudie.
Der Roux-en-Y-Magenbypass weist in einer Cochrane-Analyse auf den stärksten Nutzen unter den bariatrischen OP-Verfahren bei adipösen Typ-2-Diabetikern hin. Doch wie stark ist die Aussagekraft der Studien wirklich?
Ein 66-Jähriger hat anfallsweise Arthritiden, eine Niereninsuffizienz, im Röntgen des Knies eine Chondrokalzinose und ungewöhnliche Kristalle im Gelenkpunktat. Was hat ein bariatrischer Eingriff damit zu tun?
Eine Registerstudie und der EARLY-TAVR-Trial sprechen für die Sicherheit von adäquat durchgeführten Belastungstests bei asymptomatischer schwerer Aortenstenose. Erhielten die Erkrankten mit auffälligem Testergebnis dann auch zeitnah einen Aortenklappenersatz?
Ein gar nicht geringer Anteil der schlanken Personen mit steatotischer Lebererkrankung weist keinerlei kardiometabolische Risikofaktoren auf. Trotzdem ist Vorsicht geboten, wie eine Studie zeigt.
Permanentes Aufstoßen kann Alltagsaktivitäten erheblich stören und die Lebensqualität beeinträchtigen. Ab wann Aufstoßen pathologisch ist, welche Differenzialdiagnosen es gibt und wie den Patienten geholfen werden kann.
Ein gegenüber der US-Regierung kritisches Editorial des Chefredakteurs von Diabetes Care führte zum Polizeieinsatz bei der ADA-Jahrestagung. Keine rosigen Aussichten für die American Diabetes Association, meint Gastautor Professor Stephan Martin.
Ein neuer Gentest auf Urinbasis könnte die aktive Überwachung bei Männern mit Prostatakrebs verbessern. Mit dem so genannten MPS2 wurden aggressive Tumoren in einer US-Studie deutlich besser erkannt als mit einer multiparametrischen MRT.
Bei Menschen mit erst kürzlich diagnostiziertem Typ-2-Diabetes unter Metformin scheint der frühe Einsatz von Tirzepatid sinnvoll. In einer Studie verbesserten sich mehrere Faktoren.
Viele Zöliakiepatientinnen und -patienten weisen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung Alarmsymptome auf. Für die Langzeitprognose scheint dies in den allermeisten Fällen keine Konsequenzen zu haben.
Die präventive Behandlung eines noch nicht klinisch manifesten Typ-1-Diabetes ist in der Praxis angekommen. Studien zufolge ist der Einsatz von Teplizumab sinnvoll. Warum ist das so?
Bei postmenopausalen Brustkrebspatientinnen ist ein hoher genetischer Risikoscore für Adipositas mit einer erhöhten Gesamtmortalität assoziiert. Die gute Nachricht: Regelmäßige Spaziergänge können dieses Risiko abmildern.
„Gesundheit gestalten – gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen“ – unter diesem Motto steht der derzeit laufende 60. DEGAM-Kongress. Wir berichten ausführlich über die Veranstaltungen. Zur Übersichtsseite.