Vor 15 Jahren begann die Entwicklung der Mac-Software tomedo durch das Unternehmen Zollsoft. Im Interview blickt Mitgründer Johannes Zollmann zurück auf die Anfänge und wagt einen Blick in die (KI-)Zukunft von Praxisverwaltungssystemen.
Die Stimmung in der Ärzteschaft ist nach dem GKV-Sparpaket schlecht. Kurz vor dem „Herbst der Reformen“ erntet der Kanzler zudem einen Sturm der Entrüstung. HÄV und KBV zeigen sich vor Verbandstag und Vertreterversammlung massiv verärgert.
Ein Gerichtsurteil zur Verordnung von Defekturarzneimitteln sorgt für Probleme. Die KBV fordert vom Bundesgesundheitsministerium deshalb rasche gesetzliche Anpassungen.
Die STIKO hat die Zügel gelockert und der G-BA zügig nachgezogen: Dreieinhalb Jahre nach Ende der Corona-Pandemie wird der erstattungsfähige Impfschutz auf Alte und vulnerable Gruppen eingeschränkt. Gleichzeitig ergeben sich dadurch neue Chancen im Privatgeschäft.
Einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen bescheinigt der G-BA dem selektiven Östrogenrezeptor-Degrader Imlunestrant bei ESR1-mutiertem Brustkrebs. Beim Prostatakarzinom hingegen verfehlte die Kombination Niraparib/Abirateronacetat einen Zusatznutzen.
Für Inebilizumab sieht der Bundesausschuss bei aktiver IgG4-assoziierter Erkrankung einen Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen. Im anderen Anwendungsgebiet und bei anderem Wirkstoff fällt das Urteil deutlich zurückhaltender aus.
Das Zentralinstitut für kassenärztliche Versorgung warnt davor, den Versorgungsbedarf bei Endometriose zu unterschätzen. Abrechnungsdaten taugten in diesem Fall nicht, Morbidität, Versorgungsaufwand sowie Vergütungsbedarf realistisch abzuschätzen.
Hausarzt Odo Weyerer fährt immer mittwochs mit einem umgebauten Krankenwagen Hotspots im Raum Freising ab, um Menschen ohne Krankenversicherung zu versorgen. Dadurch hat er seine Freude am Beruf wiedererlangt.
Junge Menschen in Deutschland trinken immer weniger Alkohol und greifen später erstmals zum Glas. Bei den Geschlechtern gibt es aber deutliche Unterschiede.
Mit der Einführung eines Primärversorgungssystems sieht der Gesundheitspolitiker von Bündnis 90/Die Grünen Dr. Janosch Dahmen immense Aufgaben auf Gesundheitsminister Carsten Linnemann zukommen – und warnt vor „Trugschluss und Irrglauben“.
Wie können sich Ärzte und Gesundheitseinrichtungen auf Krisensituationen vorbereiten? Die Bundesärztekammer hat einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Und fordert Verlässlichkeit bei Ausstattung und Bevorratung.
Heute haben wohl deutlich mehr Menschen ein zerebrales Aneurysma als noch vor 20 Jahren. Das hat ein deutsches Forschungsteam ermittelt. Gibt es dadurch auch häufiger Rupturen?
Eine Auswertung der KKH zeigt: Die Zahl der Männer und Frauen mit malignem Melanom ist in den vergangen zehn Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Bei weißem Hautkrebs liegt die Zahl sogar noch höher.
Für Patienten mit sekundären Immundefizienzen und unzureichendem Impfstatus sowie bei rezidivierenden Infektionen gibt es die Möglichkeit der postexpositionellen Prophylaxe mit Immunglobulinen.
Seit der Einführung des AMNOG im Jahr 2011 wurden mehr als 1.000 Nutzenbewertungsverfahren abgeschlossen. In 50,6 Prozent der Verfahren zeigte sich kein Zusatznutzen. In Europa nimmt Deutschland eine Spitzenstellung bei der Arzneimittelversorgung ein – diese ist jedoch auch ein Kostentreiber. Die zunehmende Bedeutung von Therapien mit begrenzter Evidenzbasis und hohen Kosten macht eine Weiterentwicklung zu einem lernenden System erforderlich. Dieses sollte Preise dynamisch an die sich entwickelnde Evidenzlage koppeln.
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In Kooperation mit: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und Cencora Global Consulting Services
Die zweckmäßige Vergleichstherapie (zVT) ist das Herzstück der frühen Nutzenbewertung nach AMNOG. Doch in der Versorgungsrealität – insbesondere in der Onkologie – ist sie selten statisch: Therapiestandards verschieben sich, neue Wirkstoffe dringen in den Markt ein. Gleichzeitig fehlen bei frühen Zulassungen auf Basis einarmiger Studien valide Komparatordaten. Der Beitrag zeigt, wie klinische Register drei zentrale Evidenzprobleme rund um die zVT adressieren können – und welche Qualitäts- und Planungsanforderungen dabei zu beachten sind.
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Eine Kooperation von: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und Cencora Global Consulting Services
Nun folgt die Kassenärztliche Vereinigung Bremen anderen Bundesländern und stellt ihre Arzt- und Psychotherapeutensuche auf das bundesweite Angebot um.
Ab 1. Oktober arbeiten die neuen elektronischer Gesundheitskarten mit dem Verschlüsselungsverfahren ECC. Ärzte und Psychotherapeuten müssen das Konnektor-Update auf die Version PTV6 installieren.
Alle erschienenen Hefte der Interdisziplinären Plattform zur Nutzenbewertung stehen am Seiten-Ende als PDF-Downloads zur Verfügung. Beim Klick auf diesen Text springen Sie direkt dorthin.
Die Infektionsprävention mit Impfungen ist für immunsupprimierte Patienten enorm wichtig, aber auch komplex. Eine Gruppe aus Österreich hat aktualisierte Empfehlungen veröffentlicht.
Ein geschwächtes Immunsystem erhöht die Wahrscheinlichkeit für Infektionen und Krebserkrankungen. Solche Immundefizienzen sind im Erwachsenenalter häufiger als gedacht. Sie bleiben oft lange unerkannt.
Kasse muss die Kosten für eine Kita-Begleitung für ein Kind mit Typ 1 Diabetes übernehmen. Hierfür reiche die Betreuung durch einen „im Diabetesmanagement geschulten Erwachsenen“ aus.
Das Statistische Bundesamt erhebt jedes Jahr aufs Neue Kosten und Erträge freiberuflicher Medizinbetriebe. Dabei mitzumachen, ist gesetzlich vorgeschrieben.
Die Arzneimittelkommission hat einen neuen Online-Meldbogen entwickelt, mit dem Ärzte unerwünschte Wirkungen von Arzneimittel mitteilen können. Das neue Design soll die Meldung erleichtern.
Innovatives, digitales Medizinprodukt mit zentraler Schwindelkompensation mittels digital strukturierter, sensomotorischer und optokinetischer Vestibularis-Übungstherapie.
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In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Mehr als 1.700 Vertragsärzte und -psychotherapeuten hat der MEDI-Verbund zu den Konsequenzen des Beitragssatzstabilisierungs-Gesetzes befragt. Mehr Privatleistungen, weniger GKV-Termine und -Sprechstunden werden am häufigsten genannt.
In der Hämatologie zählen invasive Pilzinfektionen zu den schwerwiegenden Komplikationen. Ein Kollege erläutert, warum die Diagnostik mehrere Verfahren braucht und wie man bei der Therapie vorgeht.
Eine Umfrage zur ärztlichen KI-Nutzung im DACH-Raum zeigt klare Diskrepanz auf: Evidenzbasierte Antworten sind für 50 Prozent der befragten Ärzte das wichtigste Kriterium beim Einsatz von KI. Doch es herrscht ein Mismatch zwischen Anspruch und Realität: ChatGPT und weitere allgemeine KI-Tools werden mehrheitlich genutzt.
Die Indikation zur frühen Rhythmuskontrolle soll bei allen Patienten mit neu diagnostiziertem Vorhofflimmern geprüft werden, empfiehlt die aktuelle Leitlinie. Wie es zu dieser Empfehlung kam und was das konkret für die hausärztliche Praxis bedeutet, erläutert ein Kollege.
Das Applimed-O2 1000 ist ein Medizinprodukt zur kontrollierten intravenösen Applikation von medizinischem Sauerstoff im Rahmen der Oxyvenierung nach Dr. med. H. S. Regelsberger.
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In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Als zertifiziertes Medizinprodukt unterstützt neotivCare Ärzt:innen mit wissenschaftlich validierten digitalen Tests bei der Früherkennung leichter kognitiver Störungen und dem Monitoring kognitiver Veränderungen im Verlauf.
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Die bisher größte Studie zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern mit intrakranieller Blutung (ICH) zeigt, dass auch bei DOAK-Einsatz die Risiken überwiegen. Die Studie gibt aber Hinweise für die individuelle Entscheidungsfindung.
Die Cardisiographie ist ein nicht-invasives Screeningverfahren zum Erkennen erster Anzeichen von Herzerkrankungen. Sie wurde erweitert um eine LVEF-Erkennung sowie eine „EKG-only“ Funktion nach 40 Sek., einschließlich hinterer und rechter Brustwandableitungen.
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In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Mit den VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)-Inhibitoren ist der Einsatz von Biologika in der Augenheilkunde seit vielen Jahren Routine. Biosimilars bieten eine wirtschaftlichere Alternative zu den Originalpräparaten und sind klinisch äquivalent zu ihrem Referenzprodukt.
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Mit freundlicher Unterstützung von:
Celltrion Healthcare Deutschland GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
Die Betreuung von Patienten mit Migrationshintergrund erfordert kultursensible Ansätze. Der Fall einer marokkanischen Patientin mit Typ-2-Diabetes zeigt, wie Sprachbarrieren, kulturelle Ernährung und soziale Faktoren die Therapie beeinflussen.
Ist eine Lipidsenkung mit Statinen bei Menschen im Alter über 70 Jahren ohne kardiovaskuläre Vorerkrankung als primärpräventive Maßnahme von Nutzen? Zwei randomisierte Studien liefern dazu aufschlussreiche Informationen.
Wie eine Real-World-Datenanalyse zeigt, unterscheiden sich die langfristigen Ergebnisse der Therapiemethoden beim Basalzellkarzinom deutlich. Die niedrigste Rezidivquote wurden für die chirurgische Exzision beobachtet.
Wenn bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom im Stadium IV sonst nichts mehr hilft: Könnte eine Lungentransplantation die Lösung sein? Ergebnisse einer Studie mit sorgfältig ausgewählten Fällen sprechen tatsächlich dafür.
Die 10-Jahres-Ergebnisse einer kleinen Phase-II-Studie legen nahe, dass eine einzige Infusion von Anti-CD19-CAR-T-Zellen zumindest einige Patienten mit rezidivierten oder refraktären B-Zell-Lymphomen heilen könnte.
Beim Thema duale Antiplättchen-Therapie (DAPT) geht es heute meist um deren mögliche Verkürzung zwecks Reduktion von Blutungen. Eine Studie legt nun nahe, dass zumindest bei ausgewählten KHK-Patienten eine längere DAPT von Vorteil sein könnte.
Umstellung von Dialog auf 7.4.6Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.
Die Früherkennung von Pankreaskrebs ist ein dringendes diagnostisches Problem. Ein Blick auf die jeweilige Verordnungshistorie könnte womöglich hilfreich sein, wie eine Studie mit Patientendaten von Hausarztpraxen zeigt.
In Deutschland können Kliniken und ambulante Behandlungszentren ein Zertifikat von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erlangen. Doch inwiefern DDG-zertifizierte Anlaufstellen wirklich vorteilhaft sind, erläutert Gastautor Professor Stephan Martin.
Bei asymptomatischer hochgradiger Aortenstenose ist ein früher kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI) gegenüber einer engmaschigen Überwachung klinisch von Vorteil, hat die EARLY-TAVR-Studie gezeigt.
Wenn Menschen mit systemischem Lupus erythematodes oder Rheumatoider Arthritis ein verordnetes Antimalariamittel regelmäßig einnehmen, müssen sie seltener ins Krankenhaus als nicht-adhärente Personen. Das ergab eine kanadische Studie.
Die Diskussion um KI-Anwendungen in der Medizin polarisiert oft zwischen Euphorie und dramatischen Warnungen. Beim amerikanischen Diabeteskongress ist deutlich geworden, dass KI dauerhaft Teil der medizinischen Versorgung werden wird.
Therapie- oder Dosierungsfehler bei der Diabetesbehandlung sind die häufigsten Ursachen von Unterzuckerungen. Doch gelegentlich können den Hypoglykämien auch seltene Ursachen zugrunde liegen.
Die Langzeiteinnahme von Metformin birgt das Risiko für einen Mangel an Vitamin B12. Dessen Spiegel sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Eine Umfrage unter Ärzten und Ärztinnen weckt Zweifel an der Praxis.