Kaum drei Monate nach Verabschiedung plant die Koalition die Revision des GKV-Sparpakets. Bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss fällt das Echo gemischt aus. Einzig die Verbandschefin der Hausärztinnen und Hausärzte bedankt sich bei der Politik.
Die Einsetzung einer Strukturkommission zur Reform der Pflegeversicherung ist – entgegen Ankündigungen – am Mittwoch nicht vom Kabinett beschlossen worden. Offensichtlich besteht noch Klärungsbedarf zur Zusammensetzung – und zum Auftrag der Runde.
Ein gesunder Lebensstil kann das Krebsrisiko senken. Forschende des DKFZ bestätigen diesen Zusammenhang über ein breites Spektrum von Krebsarten hinweg. Sie liefern auch Erkenntnisse zu selteneren und weniger untersuchten Tumorarten.
Gesundheits-Apps müssen nicht nur zur Therapie, sondern auch zum Patienten passen. Alexandra Widmer hat einen Leitfaden entwickelt, mit dem sie Kollegen dabei helfen will, DiGA sinnvoll in Behandlungen einzubinden.
Der Bewertungsausschuss hat die Neuordnung der Humangenetik jetzt noch um eine eigene GOP zur Mutationsbestimmung bei erblichem Brust- und Eierstockkrebs ergänzt.
Der juristische Streit um die Landarztquoten-Verträge ist nach den jüngst gefällten Urteilen noch nicht beendet. Die unterlegenen Kläger wollen prüfen, die hohe Vertragsstrafe vor die nächste Instanz zu bringen, berichtet ein Anwalt der Ärzte Zeitung.
Die Impfsaison 2026/27 hat begonnen: Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Hausarzt Christian Fleischhauer, wie er sich und seine Praxis organisiert, um möglichst viele Patienten zu erreichen. Auch spricht er über Widrigkeiten und kreative Impfideen.
Die Hauptreisezeit ist vorbei. Eine lückenhafte Marktversorgung mit Reiseimpfstoffen fällt daher weniger ins Gewicht. Für Standardimpfstoffe liegen derzeit keine Engpassmeldungen vor.
Der Branchenverband Medtech ist in Sorge. Anlass sind Pläne von Union und SPD, in der Hilfsmittelversorgung wieder Ausschreibungen zu ermöglichen. Der Blick in die Vergangenheit zeige, dass damit nichts gewonnen werde – im Gegenteil.
Eine neue McKinsey-Studie zeigt: Digitale Anwendungen schaffen im Gesundheitswesen aktuell einen monetären Mehrwert von 11,5 Milliarden Euro pro Jahr. Durch KI und weitere konsequente Digitalisierung könnte es deutlich mehr sein.
Wer per Landarztquote Medizin studiert, muss bei Vertragsbruch mit 250.000 Euro Strafe rechnen. Angemessen, wie ein Gericht nun erstmals feststellt. Spielräume sieht das Gericht für manche dennoch.
Ganz Deutschland schrumpft? Keineswegs. Auch die Alterung variiert je nach Land und Region. Eine Studie zur „demografischen Lage der Nation“ illustriert, wie unterschiedlich künftig angepasste Versorgungsstrukturen aussehen müssen.
Gesundheits- und Pflegesystem funktionieren zwar. Aber die Probleme in beiden Sozialsystemen häufen sich. Kann der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann sie lösen? An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Doch reicht das?
Die KV Baden-Württemberg rechnet bei mehreren Facharztgruppen mit geringeren Honorarverlusten als bislang befürchtet. Grund sind angekündigte Korrekturen am GKV-Spargesetz.
Wie ein nicht indiziertes MRT wegen Nackenschmerzen zu einer Bitte um eine Überweisung für eine Magenspiegelung führt: Martin Scherer, Past-President der DEGAM, erklärt, warum viel Aufwand nicht zu besserer Medizin führt.
Mit einem Routine-Blutbild lässt sich eine bislang wenig berücksichtigte Dimension des Typ-2-Diabetes abbilden: Vier immunologisch definierte Endotypen bestimmen vermutlich das kardiovaskuläre und renale Risiko.
Die Hybrid-DRG stehen vor dem Aus. Geht es nach Plänen aus Regierungskreisen, sollen Operationen ohne Übernachtung nur noch nach EBM abgerechnet werden – sowohl von Vertragsärzten als auch von Kliniken.
Welches Antibiotikum wirkt noch zuverlässig gegen welchen Erreger? Diese Frage stellt sich regelmäßig in der Praxis. Nun gibt es ein digitales Tool, mit dem Ärzte aktuelle Informationen zur Resistenzlage abrufen können.
Die Cannabisverordnung muss die Dosierung oder einen Medikationsplan enthalten, der das verschriebene Arzneimittel umfasst. Sonst kann ein Fahrverbot und Bußgeld drohen, wenn der Patient mit THC im Blut erwischt wird.
Wie kann ich mich im Wettbewerb von meinen Kolleginnen und Kollegen absetzen? Eine Option dafür ist es, Tätigkeitsschwerpunkte zu erwerben und so das Praxisprofil zu schärfen.
Ein relevanter Anteil von Patientinnen und Patienten mit Asthma bleibt trotz einer Palette verfügbarer inhalativer Therapien unterversorgt. Nach wie vor wird zu lange und zu oft auf kurzwirksame Beta-Agonisten gesetzt.
Die Asthma-Therapie scheint immer komplexer zu werden. Die Leitlinien offerieren jedoch eine relativ einfach zu praktizierende Option, die von Therapiestufe 1 bis 3 handhabbar ist.
Die gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient kann zu einer verbesserten Asthmakontrolle beitragen. Wie sich partizipativ behandeln lässt und welche Hürden überwunden werden müssen.
Unter den Menschen, die sich augenärztlich vorstellen, hat mindestens jeder zweite eine pathologische Überbesiedlung mit Demodex-Milben. Das kann zu hartnäckigen Blepharitiden und trockenem Auge führen.
ZNS-Infektionen tragen erheblich zur Morbidität und Mortalität von Tumorpatienten bei. Was sind Risikofaktoren, wie erkennt man ZNS-Infektionen und wie erfolgt die Therapie?
Sieben Jahre lang hat sich ein Mädchen mit zunehmend unerträglichen Bauchschmerz-Attacken herum gequält, begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Erst eine sorgfältige Anamnese führt auf die richtige Spur.