Neues Verfahren soll berechnen, wie sich Infektionszahlen bis zu 21 Tage in die Zukunft entwickeln können und so Ärzte, Kliniken und Gesundheitsämter auf ein hohes Patientenaufkommen vorbereiten.
2026 zeigen sich neue Trends bei Dermatophyten-Infektionen: Importierte Erreger nehmen zu, ebenso zoonotische Fälle bei Kindern nach Tierkontakt. Auch Nagelpilz wird oft spät erkannt.
Juckreiz, Brennen, Ausfluss – und das immer wieder. Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen sind für viele Frauen eine jahrelange Belastung und erfordern spezifische therapeutische Maßnahmen.
Aderlass gibt es nicht nur bei Hausärztinnen und Hausärzten. Auch in der Pflege scheiden viele Fachkräfte altersbedingt aus.Das Pflegebündnis Mittelbaden spricht von einem „drohenden Kollaps“ – trotz höherer Ausbildungszahlen.
Bewerbungsunterlagen müssen vertraulich behandelt werden. Wer bei einer Antwort aus Versehen Adressen verwechselt, verstößt gegen Datenschutzregeln. Das kann unter Umständen teuer werden.
An der Uniklinik Köln sind zwölf Myelomerkrankte ambulant mit CAR-T-Zellen behandelt worden – ein Novum in Deutschland. Möglich wurde das durch ein entsprechendes Sicherheitskonzept und viel Erfahrung.
Spektakuläres hat der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht bei seiner jüngsten Sitzung nicht auf den Weg gebracht. Wirtschaftlich hätte vermutlich der OTC-Switch topischen Prednisolons die meiste Bedeutung.
Laut einer aktuellen Projektion im Auftrag der Robert Bosch Stiftung ist – wenn nicht gegengesteuert wird – ein Drittel der bundesdeutschen Landkreise auf längere Sicht von hausärztlicher Unterversorgung betroffen. Andernorts deuten die Zeichen auch vielfach auf Überversorgung.
Wie begeistert man schon Kindergartenkinder für ein gesundes Leben? Prof. Susanne Kobel und Dr. Olivia Wartha vom Programm "Komm mit in das gesunde Boot" erzählen im „ÄrzteTag“-Podcast, wie es geht.
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion wegen einer umstrittenen Leihmutterschaft schießen die Spekulationen ins Kraut, wer dem CDU-Politiker nachfolgt. Auch der Name Nina Warken wird genannt.
GLP-1-Rezeptoragonisten können den Konsum von Alkohol und anderen Substanzen wahrscheinlich reduzieren. Der Effekt hält offenbar nicht an, wenn die Präparate wieder abgesetzt werden.
Seit mehr als zwei Dekaden ist die Standardpharmakotherapie beim Glioblastom nahezu dieselbe. Immun- und zielgerichtete Ansätze konnten bisher kaum reüssieren. Wird sich das ändern? Ein Einblick.
Patienten, die wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung hospitalisiert werden müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs, fand ein US-Forscherteam heraus
Logische Folge einer EBM-Änderung: Stimulantien dürfen bei Heranwachsenden auch von Pädiatern sowie von Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. -psychotherapie verordnet werden.
Ausreichend Evidenz, um der Kaltplasmatherapie zur Wundheilung den Eingang in die Regelversorgung zu ebnen, fehlt noch. Nach einiger Verzögerung kündigt der G-BA nun den baldigen Start der Erprobungsstudie an.
Manche Ärztinnen und Ärzten entscheiden sich für eine Promotion, wenn sie längst im Berufsleben stehen. Was bei einer erfolgreichen Dissertation helfen kann und welche Stolpersteine es gibt.
Nach der guten Akzeptanz der Kinder-Videokonsultation will die KV Hessen das Angebot im Bereitschaftsdienst im kommenden Jahr auf eine weitere Patientengruppe ausweiten.
Präparate zur Impfung gesetzlich mitversicherter Kinder und Jugendlicher gegen COVID-19 können demnächst nicht mehr zulasten des Bundesamts für soziale Sicherung verordnet werden.
Eine Kombination aus einem T-Zell-Engager und einem Anti-CD38-Antikörper kann die Krankheitsprogression bei Personen mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom laut den Ergebnissen einer Phase-III-Studie signifikant hinauszögern.
Bei der Indikationsstellung zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern spielt das Geschlecht laut „Klug entscheiden“ keine Rolle mehr. Die DGIM-Initiative gibt zudem Empfehlungen zur Wahl der Antikoagulation und Begleittherapie.
Primäre und sekundäre Immundefekte zu entdecken, kann in der Praxis herausfordernd sein. Bestimmte Symptome und Kriterien geben aber Hinweise. Worauf es dabei ankommt.
Eine Analyse liefert eine umfassende Bestandsaufnahme zu Zusammenhängen von Ernährung und Krebsrisiko. Neben bekannten Vorteilen von pflanzenbasierten Varianten fanden sich überraschenderweise auch Hinweise auf einzelne ungünstige Effekte.
Die operative Entfernung oder Bestrahlung von Oligometastasen eines Prostatakarzinoms verlängert das progressionsfreie Überleben deutlich, der Effekt auf das Gesamtüberleben bleibt jedoch unklar.