Geschlechtersensibler Blick gefragt: Wechseljahresbeschwerden prägen nach einer aktuellen Studie den Reha-Bedarf vieler Patientinnen stärker, als bislang angenommen wird.
Keinen Anhaltspunkt für einen quantifizierbaren Zusatznutzen des neu zugelassenen Antidiabetikums Teplizumab hat der Gemeinsame Bundesausschuss festgestellt. Für die Bewertung war beobachtendes Abwarten vorgegeben worden.
Bei einer längerfristigen Einnahme von Desogestrel-haltgen Arzneimitteln besteht ein gering erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Meningeoms. Darauf weisen die Zulassungsinhaber in einem Rote-Hand-Brief hin.
Ärztinnen und Ärzte, die in schwierigen Gesprächen mit Patienten Emotionen zeigen, wirken mitfühlender und trotzdem professionell. Das zeigt eine Studie der Universität Bern.
Nächte voller Panik und Alpträume: Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden oft unter extremen Schlafstörungen. Ein Medikament speziell dagegen gibt es nicht – zumindest bisher.
Ein neuer Leitfaden der Charité Berlin beleuchtet anhand realer Fälle die rechtliche Verantwortung von Arztpraxen bei Diskriminierung und zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat eine Liste vorgelegt, in der sie die möglichen finanziellen Folgen des GKV-Spargesetzes pro Ärztin bzw. Arzt auflistet. Die Unterschiede zwischen Haus- und Fachärzten sind groß.
Seit Juni können nun auch Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein ihre Honorarabrechnungen während des Quartals durchleuchten lassen. In den ersten beiden Monaten sind über 20.000 Vorprüfungen eingegangen.
In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.
Der Arztbesuch ist für viele Menschen mit Behinderung mit Angst und Stress verbunden – so dass sie ihn, wo es geht, vermeiden. Dr. Janina Schwabl erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, warum diese Ängste so groß sind und was Ärztinnen und Ärzte tun können.
Bundesärztekammer und PKV-Verband haben dem Bundesgesundheitsministerium den Entwurf einer GOÄneu vorgelegt. Er nimmt innovative medizinische Leistungen auf – und bewertet einige andere um. Ein Überblick mit Beispielen dazu, was sich ändern soll.
Bis Ende September ist mit einem Lieferengpass bei Ixiaro® zu rechnen. Es handelt sich um die einzige in Deutschland zum Schutz vor der Japanischen Enzephalitis zugelassene Vakzine. Welche Möglichkeiten haben Ärzte nun?
Die Diagnose einer Entzündung oder einer anderen Erkrankung des Herzmuskels ist oft schwierig. Die Magnetokardiographie könnte die bisherige Diagnostik offenbar sinnvoll ergänzen, lassen Ergebnisse einer kleinen Studie vermuten.
Das Verhältnis von Selbstverwaltung und Politik ist nicht ohne Spannungen. Ändern die Wechsel des Spitzenpersonals im Gemeinsamen Bundesausschuss und im Bundesgesundheitsministerium etwas daran? Wünschenswert wäre es.
Habe eine medizinische Maßnahme therapeutische Zwecke, reiche die Einwilligung der Eltern aus. Eine richterliche Genehmigung sei aber bei freiheitsentziehenden Maßnahmen weiterhin erforderlich, so der BGH.
Dreifachkombinationen in der Neoadjuvanz und eine Ausweitung neoadjuvanter Strategien auf immer frühere Erkrankungsstadien: Bei der Therapie des Melanoms tut sich einiges.
Bluttests auf Multiple Sklerose beruhen auf der Messung der leichten Kette der Neurofilamente (NfL). Die Messung des sauren Gliafaserproteins GFAP bringt wohl weitere Vorteile.
2019 wurde das erste CAR-T-Zell-Produkt zur Therapie von Personen mit aggressiven rezidivierten/refraktären Lymphomen zugelassen. Beim Übergang in die Routineversorgung gab es zunächst wenig beachtete Stolpersteine – etwa die Infektionsgefahr.
Zu viel administrativer Aufwand! Die Vertragsärzteschaft senkt beim Thema Teilkrankschreibung klar den Daumen. Eine Umfrage zeigt nun: Auch viele Unternehmen stufen das Instrument als nicht sinnvoll ein.
„Badeverbot wegen Blaualgen“ – diese Warnhinweise sind an einigen deutschen Badeseen zu finden. Welche Symptome weisen auf eine Vergiftung mit Cyanotoxinen hin? Und wie gehen Ärzte beim Verdacht auf eine Vergiftung vor?
Vor allem Menschen ohne festen Hausarzt sollen nun auch in Thüringen niedrigschwellige Impfangebote über den Öffentlichen Gesundheitsdienst bekommen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Sachkosten.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) sieht niedrigschwellige und nichtärztliche Beratungs- und Unterstützungsangebote als integrale Bestandteile eines Primärversorgungssystems an.
Exzessiver Gebrauch von Handys ist signifikant mit Beschwerden an Daumen und Handgelenken verbunden. Das lässt sich laut Ergebnissen einer Studie auch sonografisch belegen.
Bisher waren langwirksame antiretrovirale Therapien nur bei einer ausreichenden Suppression von HIV indiziert. Dieses Paradigma könnte sich ändern – US-amerikanische Leitlinien gaben den Startschuss.
Mindestmengen können Behandlungen konzentrieren, doch gute onkologische Versorgung braucht mehr als Fallzahlen. Konstanze Blatt, DKG-Generalsekretärin, erklärt, warum die Steuerung in Zentren bislang nicht überall gelingt.
Kooperation
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Der WIdO-Qualitätsmonitor 2026 weist für mehrere komplexe Tumoroperationen steigende Fallzahlen je Krankenhaus aus. Damit konzentriert sich die Versorgung auf weniger Kliniken.
Kooperation
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
In Deutschland stagniert die Zahl der Organspenden. An die Einführung einer Widerspruchsregelung traut sich der Bundestag bisher nicht heran. In den Augen der bvmd führt daran kein Weg vorbei.
Die S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ wurde aktualisiert. Professor Wolfgang Schütte erläutert, was für Hausärztinnen und Hausärzte wichtig ist.
Auch der neue Score „Predicting Risk of Cardiovascular Disease Events“ erfasst das kardiovaskuläre Risiko bei Rheuma nur unzureichend. Den HbA1c-Wert hinzuzunehmen, macht ihn zumindest etwas treffsicherer.
Die RASolute-302-Studie läutete ein neues Kapitel der Therapie des vorbehandelten metastasierten duktalen Adenokarzinoms des Pankreas (mPDAC) durch den RAS(ON)-Inhibitor Daraxonrasib ein. Nun gibt es neue Forschungsergebnisse.
Wie gelingt der Wechsel von der pädiatrischen zur hausärztlichen Versorgung bei jungen Patientinnen und Patienten mit Adipositas? Ein Blick in die neue S3-Leitlinie.
Ein junger Patient mit diagnostiziertem Typ-2-Diabetes stellte sich nach längerer Remission ohne antidiabetische Therapie wieder vor – mit akuter Entgleisung und Hyperglykämie. Was war passiert?
IL-17 und IL-23-Inhibitoren sind hochwirksam in der Therapie von Patienten mit mäßiger bis schwerer Schuppenflechte, aber auch teuer. Ein Team hat untersucht, ob man auch mit geringeren als den Standarddosen zum Ziel gelangt.
Moderne CT-Geräte können Koronargefäße sichtbar machen. Sie können aber auch atherosklerotischen Gefäßschäden tief in die Plaque-Seele blicken. Hat die Koronar-CT eine große Screening-Zukunft?
Ein Diabetes schlägt auf Nerven, Nieren, Gefäße und Augen. Dass er auch Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern begünstigen kann, ist weniger bekannt. Wie Sie Ihre Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgen.
Vor mehreren Jahren entdeckte ein Patient tiefgefurchte Falten auf seiner Stirn. Dermatologische Kollegen diagnostizierten eine benigne Hautveränderung – für die seine Typ-2-Diabetes-Erkrankung womöglich ursächlich war.
Ist es ethisch vertretbar, bei Ganzkörper-Hautuntersuchungen zur Krebsvorsorge den Genitalbereich auszusparen? Mit dieser Frage wandte sich ein Kollege an das Ethikteam einer Fachzeitschrift – und erhielt eine klare Antwort.
Eine gute Blutzuckerkontrolle senkt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für eine diabetische Retinopathie. Dabei zählt mehr als der HbA1c-Wert. Wichtig ist auch, Unterzuckerungen zu vermeiden.
Wird der Rettungsdienst gerufen, weil ein Kind oder ein Jugendlicher plötzlich unter Thoraxschmerzen leidet, ist die Ursache meistens gutartig und selten kardialen Ursprungs. Auffällige Vitalparameter sind jedoch ein Alarmzeichen.
Rund 7 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bürger über 16 Jahre haben einer Studie zufolge chronische Schmerzen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Auch psychische und soziale Faktoren scheinen beim so genannten High-Impact Chronic Pain eine Rolle zu spielen.