Die sogenannten Heuschrecken, sprich Private Equity, im Gesundheitswesen einzudämmen, ist Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach trotz starker Worte nicht gelungen. Also gehen die Diskussionen weiter.
Mitarbeiterkommunikation und Lösungen aus der Schublade – das sind nur einige Ideen, die das Gesundheitssystem resilienter machen sollen. Grundsätzlich gilt: Regelmäßiges Training ist die beste Vorbereitung.
Der Drogenkonsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt an – insbesondere der Konsum von Kokain. Am beliebtesten ist den Daten zufolge allerdings eine andere Droge.
Welche Patienten werden priorisiert? Wann ist die zivile Ärzteschaft gefordert? Für den Kriegsfall ist das deutsche Gesundheitssystem noch nicht final gerüstet, aber es gibt Ideen und Lösungen.
Auch die Betriebskrankenkassen fördern jetzt im hausärztlichen Selektivvertrag gesondert den Einsatz akademisch qualifizierter, nichtärztlicher Fachkräfte – formell eingefasst in den „Praxis-Patienten-Kontakt“.
Primärversorgungszentren im Projektstatus gibt es viele. Die Hürden für die Etablierung in der Regelversorgung sind hoch, hieß es beim Hauptstadtkongress. Vermisst werden insbesondere Klarstellungen des Bundesgesetzgebers.
Eine hausärztliche Eigenpraxis hat die KV Sachsen in der Kreisstadt Werdau in Betrieb genommen. Der Versorgungsgrad lag dort zuletzt nur noch bei knapp 72 Prozent.
Wer über einen Webmail-Zugang auf Praxis-Postfächer zugreift, sollte diesen extra gut absichern. Die Berliner Datenschutzbeauftragte kennt da keinen Spaß und verhängte ein Bußgeld gegen eine Medizinfirma, die Patientendaten nicht ausreichend schützte.
Um die Prävention bei Hochaltrigen ist es noch schlechter bestellt, als ohnehin schon in der Gesamtbevölkerung. Eine Aufgabe, die aber nicht nur Ärzten und Kassen obliegt.
Ein Rückblick auf die klinischen Entwicklungen in der Diabetologie seit vergangenem Sommer verdeutlicht die enorme Dynamik in diesem Fachgebiet hin zu einer zunehmend differenzierten Versorgung. Und in der Therapie des Typ-1-Diabetes hat sich auch eine Menge getan.
Melatonin ist als Arzneimittel nur bei wenigen klar definierten Indikationen unter ärztlicher Kontrolle zugelassen. Das steht im Widerspruch zu der zunehmenden Verbreitung süßwarenähnlicher Produkte mit Melatonin. Pädiater sehen das sehr kritisch.
Wenn ein Arzt seine Berufsausübung beendet und so auch seine Kammerzugehörigkeit verloren hat, ist ein gegen ihn noch laufendes heilberufsrechtliches Verfahren einzustellen.
Assistierte Telemedizin, venöse Blutabnahme, Erhebung von Laborwerten – das dürfen Apotheken künftig. Wie wird dies das Verhältnis zwischen Praxen und Offizinen verändern? Landarzt Dr. Christian Schulze ordnet das im „ÄrzteTag“-Podcast ein.
Gesundheitsministerin Nina Warken und ihre niederländische Amtskollegin Sophie Hermans stellen beim Hauptstadtkongress ihre Reformagenden vor. Es gibt Gemeinsamkeiten, Unterschiede – und das Megathema resilientes Gesundheitswesen.
Die Stiftung Gesundheit hat Materialien zum Alkoholkonsum herausgebracht. Ein Trinktagebuch und Kurzinformationen sollen gezielte Reflexion im Arzt-Patienten-Gespräch fördern.
Die Zusatzhonorare für die rasche Terminvermittlung wirken nicht, so die Bundesregierung. Basis für die geplante Kürzung ist ein Bericht des Bundesrechnungshofs. Doch der habe falsch gerechnet, behauptet der Verband BMVZ.
Empfangstresen und Anmeldepersonal? Gibt es im MVZ von Dr. Moritz Kaiser in Regensburg nicht mehr. Stattdessen checken Patienten selbst an Terminals ein. Kritik hat der Orthopäde dafür eingesteckt – er kontert mit den Vorteilen.
International steigen die Darmkrebs-Neudiagnosen bei den unter 50-Jährigen, besonders in den USA. Aber auch in Deutschland wurde nun eine Zunahme verzeichnet – jedoch weitaus geringer. Braucht es eine Anpassung des Screeningalters?
Eigentlich sollte es im Mai passieren – jetzt wird sich das Bundeskabinett voraussichtlich erst im Juli mit der geplanten Pflegereform befassen. Schlecht sei das nicht, findet Pflegeverbandschef Thomas Greiner.
Interstitielle Lungenerkrankungen sind bei systemisch autoimmunen rheumatischen Erkrankungen oft prognoserelevanter als die Grunderkrankung. Je eher die Patienten einen Pneumologen sehen, desto besser.
Das Ovarialkarzinom hat unter den gynäkologischen Tumoren die höchste Sterblichkeit. Drei neue Behandlungsansätze sollen diese Statistik verbessern. Ein Überblick.
Viele Erkrankte mit IDH (Isocitrat-Dehydrogenase)-mutierten Grad-2-Gliomen wurden bisher postoperativ lediglich aktiv überwacht. Nun steht mit Vorasidenib erstmals eine zielgerichtete Therapie zur Verfügung, für die in Studien u. a. Vorteile beim progressionsfreien Überleben gezeigt werden konnten.
Bei Menschen, die an einer Seltenen Erkrankung leiden, vergehen einer aktuellen Umfrage zufolge vom ersten Auftreten der Symptome bis zu einer bestätigten Diagnose fast fünf Jahre. Zudem erhalten fast drei Viertel der Betroffenen zunächst eine Fehldiagnose.
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Die Gewichtsreduktion hat in einer Studie bei älteren Menschen mit Übergewicht und persistierendem Vorhofflimmern nicht zu einer Verbesserung der Herzrhythmusstörung geführt. Über die Interpretation der Daten lässt sich streiten.
Primäre Malignome und selbst Metastasen anderer Krebserkrankungen befallen das Herz vergleichsweise selten. Ein internationales Forschungsteam will nun herausgefunden haben, woran das liegen könnte.
Viele Patientinnen und Patienten mit Acne vulgaris beschäftigen sich intensiv mit ihrer Ernährung. Zwei Dermatologinnen haben sich die verfügbare Literatur zu dem Thema angesehen und versucht, die Fakten zu destillieren.
Metformin schwächt bei Menschen mit gestörtem Glukosestoffwechsel einer Metaanalyse zufolge den Effekt von körperlichem Training auf die kardiorespiratorische Fitness. Die Ergebnisse sollten jedoch nicht als Argument gegen die Anwendung von Metformin verstanden werden.
Wie viel Zeit vergeht, bis eine Riesenzellarteriitis korrekt diagnostiziert und behandelt wird, variiert einer Erhebung aus den USA zufolge abhängig von der Symptomatik. Am schnellsten geht es, wenn eine Augenbeteiligung vorliegt.
Ein Forschungsteam drängt, Menschen mit koronarer Herzkrankheit routinemäßig auf eine chronische Nierenerkrankung zu screenen. Das Ziel: ein stark erhöhtes kardiovaskuläres Risiko rechtzeitig erkennen. Dafür soll nicht nur die eGFR herangezogen werden.
Neue Studiendaten werfen die Frage auf, ob die universelle Empfehlung für Betablocker nach einem Myokardinfarkt noch zeitgemäß ist. Zwei Ärzte beleuchten in einem Pro & Contra die aktuelle Studienlage und die Nutzen-Risiko-Abwägung.
Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und die Kommunikation darüber sind oft ein zweischneidiges Schwert. Umso wichtiger ist es, Patienten so zu beraten, dass sie für sich eine passende Entscheidung treffen können. Ein fiktives Fallbeispiel.
Ein nekrotisierender Weichteilinfekt bedarf rasch eines tiefen Débridements. Die Einweisung in die nächstgelegene Klinik mit Chirurgie ist wichtig. Welche Anzeichen rasches Handeln fordern, fasst ein Chirurg zusammen.
Patienten mit Adipositas weisen erniedrigte Spiegel des N-terminalen pro-B-Typ-natriuretischen Peptids (NT-ProBNP) auf. Ob sich das auf die NT-proBNP-gestützte Diagnostik von Herzinsuffizienz auswirkt, haben britische Mediziner untersucht.
Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch systemische embolische Ereignisse (SEE) stellen für Menschen mit Vorhofflimmern eine Gefahr dar, wie eine Metaanalyse deutlich macht. Schutz bieten vor allem direkt wirksame orale Antikoagulanzien.
Der Anteil der Kinder mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten hat sich seit der Corona-Pandemie mehr als verdoppelt. Gleichzeitig werden immer weniger behandelt. Darauf deuten Schuleingangsuntersuchungen aus der Region Hannover.
Beim Hauptstadtkongress diskutierten Fachleute an drei Tagen über aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft. Zu unserer Themenseite.
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