Der juristische Weg ist gescheitert: Das Bundesverfassungsgericht lehnt die Eilanträge zur Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz von Nina Warken ab. Wie verhält sich die Länderkammer?
Die Kette an Negativbotschaften für Psychotherapeuten reißt nicht ab: Nach der Honorarsenkung soll die Angemessenheitsprüfung für die Vergütung abgeschafft werden – aus Sicht der Verbände ein schlechtes Omen.
Zur Komplexversorgung schwer psychisch kranker Patienten sollen Netzverbünde mit spezialisierten Kliniken, Therapeuten und Pflegediensten kooperieren. Interdisziplinäre Fallbesprechungen können jetzt nach EBM abgerechnet werden.
In der Ferienzeit suchen vermehrt ausländische Patienten die Praxen auf. Die KV Nordrhein gibt Tipps, wie Ärzte die Behandlungen abrechnen können. Je nach Herkunftsland gibt es unterschiedliche Regeln.
Das wissenschaftliche Barmer-Institut hat die hausärztliche Versorgung in Baden-Württemberg untersucht. Im Jahr 2040 droht auf dem Land vielerorts Unterversorgung – es sei denn, man lotst dort gezielt Hausärzte hin.
Das Patientenrechtegesetz stammt aus dem Jahr 2013. Die Grünen im Bundestag regen jetzt eine umfassende Revision an. Die Vorschläge enthalten viel Streitpotenzial – und gehen ans Eingemachte.
Der Ärztemangel ist geringer als erwartet, aber dies ist kein Grund für eine Entwarnung. Die Bevölkerung in Niedersachsen schrumpft zwar, gleichzeitig wird der Bedarf an medizinischen Leistungen wegen der alternden Bevölkerung zunehmen.
KVen dürfen auch von nicht gemeinnützigen Einrichtungen nur den Verwaltungskostensatz von 0,2 Prozent erheben. Das gilt, solange die Vertragsparteien diesbezüglich keine ausdrückliche Regelung getroffen haben.
35 Millionen neue Krebspatienten pro Jahr, 92 Prozent der Weltbevölkerung wird einmal im Leben mit Krebs zu tun haben – düstere Aussichten, die im aktuellen WHO-Krebsreport zu lesen sind. Was sind die Gründe?
Ein Team der RWTH Aachen hat Toilettenkabinen zu mobilen Mini-Praxen umgebaut, die im Katastrophenfall schnell ins Krisengebiet gebracht werden können. Ärzte tauschen sich darin via Telemedizin mit den Patienten aus.
Das Volumen der 3 ml-Applikationsspritze, die zum Einnehmen der Keppra® 100 mg/ml Lösung (150 ml) angewendet wird, vergrößert sich auf 5 ml. Dadurch ergibt sich ein potenzielles Risiko für Medikationsfehlerer, insbesondere für Überdosierungen
Bei Hausbesuchen hat ein Arzt getötet. Zunächst ging es um vier Fälle, angeklagt wurden 15 Morde. Ein erstes Urteil liegt vor. Doch ein weiterer Prozess zeichnet sich ab.
Die Koalition will die Telefon-AU streichen und die Pflicht zur AU-Vorlage ab dem ersten Krankheitstag einführen. Fünf hausärztliche Kolleginnen und Kollegen erläutern, was das für Praxen bedeutet – und wie sie den Ansturm bewältigen wollen.
Attest ab dem ersten Krankheitstag, Streichung der telefonischen Krankschreibung: Entsprechende Pläne der Koalition sorgen weiter für Verdruss in der Ärzteschaft. Die KBV warnt vor einer enormen zusätzlichen Arbeitsbelastung – und nennt Zahlen.
Für die Transition braucht es frühe Vorbereitung und Praxen, die Lust auf junge Leute haben. An den Strukturen fehlt es noch, denn 30 Prozent der Jugendlichen sind beim Übergang schlecht versorgt.
Der Grünen-Abgeordnete Dr. Janosch Dahmen zieht vor das Bundesverfassungsgericht, um die Abstimmung über das GKV-Sparpaket zu stoppen. Er fordert mehr Beratungszeit und bezweifelt, dass die Regierung alle Auswirkungen richtig abschätzen kann.
Ukrainische Soldatinnen und Soldaten, die nach einer Verwundung in Deutschland medizinisch versorgt werden, stellen abrechnungstechnisch einen Sonderfall dar.
Die schwarz-rote Koalition will Krankschreibungen erschweren. Doch neue Daten des BKK Dachverbandes legen nahe, dass das nicht der eigentliche Kostentreiber ist. Die Debatte um strengere Vorgaben zur Krankschreibung geht derweil weiter.
Bei Achondroplasie (ACH) können neurologische, orthopädische und otorhinolaryngologische Komplikationen die Lebensqualität und den Alltag der betroffenen Kinder und ihrer Familien erheblich beeinträchtigen.
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Forschende bestätigen erneut, dass mRNA-Impfstoffe wirksam vor COVID-19 schützen und außerdem sicher sind. Die Technologie wird auch bereits bei anderen Erkrankungen wie Krebs geprüft.
Immer öfter werden Jüngere in Deutschland Opfer synthetischer Drogen. Andere haben einen langen Weg mit Sucht hinter sich. Einblicke in die neue Statistik zum Thema Drogen.
Transsexuelle, die nach einer geschlechtsangleichenden Operation bei einer Kosmetikerin eine Behandlung zur Entfernung ihrer Barthaare beginnen, haben keinen Anspruch auf Beihilfeleistungen.
Die Leukozytose begegnet Ärzten in der Praxis täglich – doch wann kann man die Veränderung als „reaktiv“ zu den Akten legen und wann sollte man besser nachforschen, um eine Leukämie oder andere schwerwiegende Ursachen zu identifizieren?
Die Praxis-PVS sind keine Hochsicherheitssysteme: So kann man den BSI-Bericht zusammenfassen. Frank Nelles, Jurist und IT-Experte, erzählt im „Ärztetag“-Podcast, wie Praxen erfahren, welche Sicherheitsstandards ihr PVS erfüllt.
Geschieht kein Wunder, stimmt der Bundestag am Freitag über das GKV-Sparpaket ab: Die Honorar-Einbußen belaufen sich allein 2027 in Baden-Württemberg für Vertragsärzte auf rund 200 Millionen Euro, rechnet die zweitgrößte KV vor.
Über eine Assoziation zwischen einem niedrigen IgE-Spiegel und einem erhöhten Risiko für eine chronische leukämische Leukämie (CLL) wurde schon länger spekuliert. Nun stützt eine größere Studie die These deutlich.
Frauen werden in Deutschland im Durchschnitt 83,6 Jahre alt, Männer 79,1. Demnach stieg die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern um wenige Monate. Welches Bundesland liegt vorne?
Die Top 5 unter den gängigen antihypertensiven Regimen im Hinblick auf Verträglichkeit hat ein australisches Team gekürt. Welche sind es? Und was bedeutet diese Rangfolge für die initiale Therapieauswahl?
Die Duchenne-Muskeldystrophie ist eine genetische Erkrankung mit progressivem Verlust der Muskelfunktion. Mit Givinostat steht eine zielgerichtete, nicht mutationsspezifische Therapie zur Verfügung, die in Studien die Krankheitsprogression ervlangsamte. Sie könnte den Verlust motorischer Fähigkeiten um Jahre verzögern.
Beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom nimmt die Zahl wirksamer Therapieoptionen von Linie zu Linie ab. Belantamab-Mafodotin ist eine gegen das B-cell maturation antigen gerichtete Therapie ab der zweiten Linie, die in Studien in einer Dreifachkombinationen das progressionsfreie Überleben deutlich verlängerte.
Herzinsuffizienz (HF) mit erhaltener (HFpEF) und mäßig reduzierter (HFmrEF) Auswurfleistung tritt bei etwa der Hälfte aller HF-Betroffenen auf. Unter dem nicht steroidalen Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten Finerenon trat in der Studie FINEARTS-HF der kombinierte kardiovaskuläre Endpunkt seltener ein als unter Placebo.
Weltweit suchen immer mehr Frauen Hilfe, weil sie auf natürlichem Weg nicht schwanger werden. Die Zahl könnte noch immens steigen. Experten sehen einen wichtigen Grund für die Probleme.
Ambulantisierung, Hybrid-DRG und sektorübergreifende Versorgungseinrichtungen: Die Reformen der Ampel-Koalition kommen in der Realität an. Für Fachärzte und Kliniken ergeben sich neue Felder der Konkurrenz und der Kooperation.
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In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Aneurysmen der Viszeralarterien können zu schweren Rupturen führen. Doch ein generelles Screening ist nicht praktikabel. In einigen Situationen sollte gezielt gesucht werden, um Katastrophen zu vermeiden.
Die europäische und die US-amerikanische Fachgesellschaft für Diabetologie haben ihre Empfehlungen zum Management von Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen aktualisiert. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Die europäische Endokarditis-Leitlinie gibt konkrete Empfehlungen zur Prophylaxe der fatalen Klappenerkrankung: einer Endokarditis. Nicht alle Präventionsansätze sind gleich bekannt.
Der Fall eines 21-jährigen Patienten mit Synkopen und Bauchschmerzen demonstriert, wie eine Primärinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus zu einer Milzruptur führte. Wie ging es für den Patienten aus?
Physiotherapeut Professor Christian Kopkow über Qualitätslücken in der Heilmittelversorgung, Leitlinien im Alltag, die Schnittstelle zur Arztpraxis und mehr therapeutische Verantwortung.
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Die Blankoverordnung soll Arztpraxen von Detailentscheidungen entlasten. Der Heilmittel-Report 2026 zeigt jedoch: Wo Therapeuten Frequenz und Menge selbst festlegen, steigen die Ausgaben mitunter deutlich.
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In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Neue Praxistipps zu Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica – von der Glukokortikoid-Therapie über moderne Biologika bis zum strukturierten Rezidiv-Monitoring.
Wie gefährlich ist es für Patienten, die ihre orale Antikoagulation für eine Darmspiegelung abgesetzt haben, einige Tage mit der Wiederaufnahme zu warten? Eine große Datenbankstudie liefert Hinweise auf ein Risiko – aber es gibt Einschränkungen.
In einem Nachbeobachtungszeitraum von nunmehr 13 Jahren hat das in NordICC untersuchte Screeningprogramm die Darmkrebsinzidenz um 0,3 bis 0,8 Prozentpunkte gesenkt – nicht aber die Darmkrebs- oder Gesamtmortalität.
Gelbfieber, Hepatitis A, Malaria – und Influenza? Eine der häufigsten impfpräventablen Reiseinfektionen wird im Beratungsgespräch regelmäßig übersehen. Wann und für wen die Impfung besonders wichtig ist.
Influenza bedeutet für Diabetiker ein ernstes kardiovaskuläres Risiko. Registerstudien zeigen: Geimpfte Patientinnen und Patienten hatten seltener Herzinfarkte und eine niedrigere Sterblichkeit.
Auch der untere Harntrakt kann bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein ausführlicher Überblick über therapeutische Möglichkeiten.
Die US-amerikanische Diabetesgesellschaft ADA hat Empfehlungen zum Keton- und Ketoazidose-Management bei Kindern und Erwachsenen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes herausgegeben. Ein Überblick.
Es ist kein plötzlicher Moment, in dem alles kippt - eher ein Wandel, den man von außen nicht sofort erkennt - aber von innen her spürt: Es wird kälter im Gesundheitswesen, findet Marius Moniak von der bvmd.
Forschende, allen voran ein deutscher Rheumatologe, haben einen möglichen Therapieansatz bei Lungenfibrose entdeckt. Er basiert darauf, immunologisch ausgebremste natürliche Killerzellen zu reaktivieren.
Chemotherapie – Ja oder Nein? Der validierte 50-Gen-Prosigna-Test identifiziert in einer Studie zuverlässig Patientinnen mit frühem, Hormonrezeptor-positivem, HER2- Mammakarzinom, die nicht von einer Chemotherapie profitieren.
Die Angst vor Kieferosteonekrosen unter Osteoporose-Therapie spiegelt ein Zerrbild wider. In Wahrheit sind Nebenwirkungen nämlich ein weit geringeres Problem als osteoporotische Frakturen.
Ein Screeningprogramm, für das Personen zu einer einmaligen Sigmoidoskopie eingeladen werden, kann die Darmkrebsinzidenz senken. Dafür sprechen Langzeitdaten aus Norwegen. Was bedeutet das für das Screening hierzulande?
Verletzungen des Sprunggelenks passieren häufig beim Fußballspielen. Wie Betroffene am besten versorgt werden und was für eine gute Rehabilitation wichtig ist, erläutert ein Sportmediziner.
Umfangreiche Studien zur Lebensdauer moderner totaler Endoprothesen des Hüftgelenks haben bis dato gefehlt. Ein internationales Studienteam hat nun Daten geliefert, die ein günstiges Bild zeichnen.
Als nicht reversibel angesehene Zustände der Leberfibrose und -zirrhose erscheinen in naher Zukunft therapierbar. Voraussetzung ist systemisches Denken, wie ein gastroenterologischer Kollege berichtet.
Welche dermatoskopischen Kriterien für ein akrolentiginöses Melanom sprechen und welche eher für einen Nävus, hat ein US-Team untersucht. Dabei kristallisierte sich vor allem ein Marker heraus, den man bisher noch kaum auf dem Schirm hatte.
Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) könnten Pankreaskarzinome künftig mit geringerer Fehlerquote diagnostiziert werden als bisher. Darauf deuten die Ergebnisse der multizentrischen PANORAMA-Studie hin.
Ein PSA-Wert über 3 ng/ml soll vor einer weiteren Abklärung zunächst erneut kontrolliert werden. Eine Analyse von PLCO-Daten stützt dieses Vorgehen – und weist zugleich auf eine Ausnahme hin.
Die langzeitige Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) steht im Verdacht, mit der Entwicklung von Magenkrebs assoziiert zu sein. Eine skandinavische Forschungsgruppe ist dem Zusammenhang nachgegangen.