Eine auch von den Kassenärzten hierzulande geförderte Untersuchung der Patientensteuerung in der OECD kommt zu dem Ergebnis: Vor allem drohende Strafzölle halten Patienten auf den vorgegebenen Pfaden eines Primärarztsystems.
Ein Weiterbildungsassistent, der Patientinnen unter dem Vorwand medizinischer Notwendigkeit zu nahe trat, muss dafür ein Bußgeld von 15.000 Euro zahlen.
Gegen Long/Post-COVID dürfen ab sofort mehrere Wirkstoffe off label und ohne Genehmigungsantrag zulasten gesetzlicher Kassen verordnet werden – allerdings nur von ganz bestimmten Herstellern.
Eine Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und den Universitäten Trier, Rostock und Köln zeigt, dass in Deutschland bis 2060 über 2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein könnten.
Weniger Bürokratie und Störungen, mehr Zeit für die medizinische Versorgung: In seiner Hausarztpraxis setzt Dr. Karl Stuff auf Digitalisierung. Sein Team geht den Weg mit – und wurde ausgezeichnet.
In der Regel lässt sich für die meisten Kopfschmerzerkrankungen eine Ursache finden. Doch was, wenn der Fall kniffliger ist als gedacht? Ein Neurologe berichtet aus der Praxis von verschiedenen Fällen.
„Bis zur letzten Tablette“: Dieses Mantra steckt bei Antibiotika noch immer in den Köpfen von Patienten, aber auch Ärzten. Dabei ist kürzer oft besser – mit ein paar Ausnahmen.
Wer insgesamt zuversichtlicher aufs Leben blickt, trägt ein geringeres Risiko, später einmal an Demenz zu erkranken als pessimistischere Zeitgenossen. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Längsschnittdatenanalyse aus den USA.
Um abzuklären, ob jemand womöglich eine chronische Nierenerkrankung hat oder nicht, reicht es nicht, auf die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu schauen. Auch der Urinbefund ist wichtig.
Ergebnisse einer Metaanalyse sprechen dafür, dass Ketamin-Infusionen bei schwerer Depression akute Symptome inklusive Suizidalität schnell lindern können. Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie im Langzeitverlauf sind dagegen noch weniger klar.
Sprechen Menschen mit einer ersten psychotischen Episode auf eine Standardtherapie nicht an, könnte sich ein früher Wechsel auf Clozapin lohnen. Damit war die Ansprechrate in einer kontrollierten Studie rund doppelt so hoch wie beim Wechsel auf Olanzapin oder Amisulprid.
Das Restless-Legs-Syndrom ist eine klinische Diagnose, für die fünf Kriterien gelten. Eine Kollegin erläutert, wie man in der Praxis bei der Diagnostik vorgeht – und welche Laborparameter wichtig sind.