Macht Digitalisierung unser Gesundheitswesen automatisch nachhaltig? Eine Charité-Analyse im Auftrag des BKK-Dachverbandes zeigt: nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, ob digitale Anwendungen Versorgung verbessern und Ressourcen sparen.
Dass Früherkennungsuntersuchungen für Kinder wieder budgetiert werden, hat aus Sicht der Regierung keine negativen Konsequenzen für die Versorgung. Auch Probleme bei den Behandlungskapazitäten der Fachgruppe erkennt sie nicht.
Ärztinnen und Ärzte erhalten die Unterlagen zu Rehaanträgen künftig nur noch digital. Die Deutsche Rentenversicherung bittet darum, die Patienten entsprechend zu informieren.
Je mehr, desto besser: Soziale Kontakte im Alter fördern Gedächtnis und Denkleistung. Besonders ehrenamtliche Arbeit erweist sich laut der Studie als wirksam. Was noch?
Das im Sommer beschlossene GKV-Spargesetz und die geplante Terminmeldepflicht für Arztpraxen führen zu neuem Zwist zwischen Krankenkassen und Vertragsärzteschaft. Die Argumente könnten kaum unterschiedlicher ausfallen.
Die Bereitschaftsdienstpraxis in Neunkirchen, der zweitgrößten Stadt des Saarlandes, wird zum Jahresende geschlossen. Die KV droht wegen der finanziellen Einbußen durch Reformgesetze mit Schließung weiterer Standorte.
Der Entwurf einer neuen Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte steht weiterhin in der Kritik ärztlicher Berufsgruppen, vor allem aus den technischen Disziplinen. Bundesärztekammer und PKV-Verband zeigen sich irritiert.
Was dürfen Vertragsärzte, wenn sie ihre Umsatzverluste aus dem TSVG ausgleichen wollen – und was dürfen sie nicht? Im „ÄrzteTag“-Podcast spielt Arzt und Medizinrechtler Professor Alexander Ehlers die Möglichkeiten durch.
Die erstattungsfähigen medikamentösen Optionen zur Behandlung von Patienten mit ME/CFS sind überschaubar – zumindest hierzulande. Im Nachbarland Österreich sieht das schon anders aus. Warum?
Für das Patientengespräch zur Organspende können Ärztinnen und Ärzten ab sofort Praxismaterialien des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands nutzen.
In knapp 20 Jahren werden gut 13 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter Angehörige pflegen. Ohne bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf steige der Verlust an Erwerbsvolumen damit um ein Viertel an, heißt es in einer neuen Studie.
Die KV Nordrhein erprobt mit Apotheken die Videosprechstunde im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Beratung und Behandlung übernehmen weiterhin ausschließlich die Ärztinnen und Ärzte.
Das Gesundheitssicherstellungsgesetz lässt weiter auf sich warten. Universitätsklinika und die BG-Kliniken fordern nun in einem Positionspapier dringend die gesetzliche Grundlage für Krisenvorsorge. Es bestehe Handlungsbedarf.
Vielversprechende Ergebnisse scheint eine Literaturübersicht aus den USA zu liefern. Refraktäre Schmerzen wurden offenbar mit einem Closed-Loop-System langfristig reduziert, Opioide eingespart. An der Unabhängigkeit der Studien darf jedoch gezweifelt werden.
Wird bei der Tonsillektomie die Kapsel der Gaumenmandel nicht mitentfernt, gehen die Schmerzen nach dem Eingriff, Forschern zufolge, schneller zurück. Die Erholung dauert insgesamt aber ähnlich lange wie bei extrakapsulärer Tonsillektomie.
Diaphragmatische Atemtherapie gehört zu den empfohlenen Therapieverfahren für Patienten mit supragastralem Aufstoßen. Möglicherweise gibt es aber eine wirksamere und klangvollere Alternative: Singen.
Die postoperative Behandlung des Morbus Crohn hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten grundlegend verändert. Mit dem zunehmenden Einsatz von Biologika zur Rezidivprophylaxe und -therapie sank in einer großen Registeranalyse die Zahl erneuter Darmresektionen.
Distale Radiusfrakturen sind eine häufige Verletzung, besonders unter älteren Erwachsenen. Behandelt wird hier üblicherweise konservativ. Mit den Folgen hat sich eine große Studie auf der Basis dänischer Daten beschäftigt.
Ist der MRT-Befund eines Knochenmarködems im Iliosakralgelenk wirklich ein Hinweis auf eine axiale Spondyloarthritis? Die Bedeutung dieses Parameters wird einer Studie zufolge möglicherweise überschätzt.