Die digitale Terminvergabe soll wichtiger Teil eines Primärversorgungssystem sein. Laut SBK-Umfrage befürworten fast drei Viertel der Bürger eine zentrale Plattform und erwarten die Terminvergabe nach medizinischer Dringlichkeit. Ein bisher geltendes Prinzip wollen sie aber nicht aufgeben.
Patienten mit der Diagnose Parkinson-Syndrom, die häufig selbst mit Pestiziden gearbeitet haben, könnten die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt bekommen. Und damit Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung erhalten.
Das Bundesamt für Soziale Sicherung soll dafür sorgen, dass Geld zwischen den Krankenkassen fair verteilt und Upcoding verhindert wird. Doch die Hürden sind so hoch, dass die Kassenaufsicht mit einem stumpfen Schwert kämpft.
Das von Stechmücken übertragene West-Nil-Virus ist in immer mehr Ländern in Europa zu finden: Seit Jahresbeginn gab es bereits in zwölf europäischen Ländern vor Ort übertragene Fälle. Das meldet das ECDC.
Mit dem neuen Wechseljahre-Telefon soll Frauen ein niedrigschwelliges Beratungsangebot zur Verfügung stehen. Es geht vor allem darum, Beschwerden richtig einzuordnen. Ein Arztersatz soll die Beratung nicht sein.
Verhaltenstherapeutische Ansätze verfangen nicht bei allen Personen mit Tourette-Syndrom. Dann empfiehlt sich eine pharmakologische Intervention, doch die ist nebenwirkungsträchtig. Mit Ecopipam könnte sich nun eine Alternative auftun.
Blasen im Mund können bei Autoimmunerkrankungen wie Pemphigus auftreten, aber auch beim Stevens-Johnson-Syndrom oder beim Erythema multiforme. Ein Expertengremium gibt Empfehlungen zum Management, von der Mundhygiene über Kortikosteroide bis hin zur Lippenpflege.
Das chronische Handekzem wird abhängig vom Schweregrad nach einem Stufenschema behandelt. Mit dem Pan-JAK-Inhibitor Delgocitinib steht eine neue topische Therapieoption für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung zur Verfügung.