Bis Ende September ist mit einem Lieferengpass bei Ixiaro® zu rechnen. Es handelt sich um die einzige in Deutschland zum Schutz vor der Japanischen Enzephalitis zugelassene Vakzine. Welche Möglichkeiten haben Ärzte nun?
Die Diagnose einer Entzündung oder einer anderen Erkrankung des Herzmuskels ist oft schwierig. Die Magnetokardiographie könnte die bisherige Diagnostik offenbar sinnvoll ergänzen, lassen Ergebnisse einer kleinen Studie vermuten.
Habe eine medizinische Maßnahme therapeutische Zwecke, reiche die Einwilligung der Eltern aus. Eine richterliche Genehmigung sei aber bei freiheitsentziehenden Maßnahmen weiterhin erforderlich, so der BGH.
Dreifachkombinationen in der Neoadjuvanz und eine Ausweitung neoadjuvanter Strategien auf immer frühere Erkrankungsstadien: Bei der Therapie des Melanoms tut sich einiges.
Bluttests auf Multiple Sklerose beruhen auf der Messung der leichten Kette der Neurofilamente (NfL). Die Messung des sauren Gliafaserproteins GFAP bringt wohl weitere Vorteile.
2019 wurde das erste CAR-T-Zell-Produkt zur Therapie von Personen mit aggressiven rezidivierten/refraktären Lymphomen zugelassen. Beim Übergang in die Routineversorgung gab es zunächst wenig beachtete Stolpersteine – etwa die Infektionsgefahr.
Zu viel administrativer Aufwand! Die Vertragsärzteschaft senkt beim Thema Teilkrankschreibung klar den Daumen. Eine Umfrage zeigt nun: Auch viele Unternehmen stufen das Instrument als nicht sinnvoll ein.
Exzessiver Gebrauch von Handys ist signifikant mit Beschwerden an Daumen und Handgelenken verbunden. Das lässt sich laut Ergebnissen einer Studie auch sonografisch belegen.
Auch der neue Score „Predicting Risk of Cardiovascular Disease Events“ erfasst das kardiovaskuläre Risiko bei Rheuma nur unzureichend. Den HbA1c-Wert hinzuzunehmen, macht ihn zumindest etwas treffsicherer.
IL-17 und IL-23-Inhibitoren sind hochwirksam in der Therapie von Patienten mit mäßiger bis schwerer Schuppenflechte, aber auch teuer. Ein Team hat untersucht, ob man auch mit geringeren als den Standarddosen zum Ziel gelangt.
Vor mehreren Jahren entdeckte ein Patient tiefgefurchte Falten auf seiner Stirn. Dermatologische Kollegen diagnostizierten eine benigne Hautveränderung – für die seine Typ-2-Diabetes-Erkrankung womöglich ursächlich war.
Ist es ethisch vertretbar, bei Ganzkörper-Hautuntersuchungen zur Krebsvorsorge den Genitalbereich auszusparen? Mit dieser Frage wandte sich ein Kollege an das Ethikteam einer Fachzeitschrift – und erhielt eine klare Antwort.