Wie reagieren, wenn Patienten den Wunsch nach Hilfe bei der Selbsttötung äußern? 32 Fachgesellschaften versuchen in einer neuen Leitlinie, Empfehlungen zu sämtlichen Aspekten zu geben. Nicht bei allen Punkten ist das im Konsens gelungen.
Für Praxisteams gibt es eine neue Arbeitsweisung, die zeigt, wie flexible thermolabile Endoskope richtig aufbereitet werden. Geeignet ist sie für alle Produkttypen.
Der Bewertungsausschuss sorgt für Gleichzeitigkeit: Zum Inkrafttreten der geänderten RSV-Prophylaxeverordnung kann auch die Vorsorge mit der Produktalternative Clesrovimab schon abgerechnet werden.
Eine Studie im Auftrag von Doctolib zeigt, dass unter Ärzten nach wie vor persönliche Kommunikationswege dominieren. Wenn es schnell gehen muss, greifen sie auf allgemeine Messenger zurück.
Die stationäre Versorgung bleibt in beiden Krankenversicherungssphären der Hauptkostentreiber, so eine aktuelle Studie. Eine weitere Erkenntnis daraus: Die Ausgaben für die ambulant-ärztliche Versorgung verlieren an Dynamik.
Geht es um eine allein Ärzten vorbehaltene medizinische Adipositasbehandlung – etwa minimalinvasive Eingriffe – stellt in diesem Zusammenhang eine kostenfreie ärztliche Beratung eine „verbotene Zuwendung“ dar, so das Gericht.
In Thüringen haben 17 Studierende, die nach Landarztquote ausgewählt wurden, ihr Studium aufgenommen. Gut die Hälfte der Bewerber kommt aus Thüringen. Drei Viertel der Bewerbungen kamen von Frauen.
Was die Verhältnisprävention angeht, geben Union und SPD kein gutes Bild ab. Beim Thema Steuer auf zuckerhaltige Getränke haben sich der Bundeskanzler und sein Vize verhakt. Auch der Umgang mit der Tabaksteuer wirft Fragen auf.
Macht Digitalisierung unser Gesundheitswesen automatisch nachhaltig? Eine Charité-Analyse im Auftrag des BKK-Dachverbandes zeigt: nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, ob digitale Anwendungen Versorgung verbessern und Ressourcen sparen.
Dass Früherkennungsuntersuchungen für Kinder wieder budgetiert werden, hat aus Sicht der Regierung keine negativen Konsequenzen für die Versorgung. Auch Probleme bei den Behandlungskapazitäten der Fachgruppe erkennt sie nicht.
Ärztinnen und Ärzte erhalten die Unterlagen zu Rehaanträgen künftig nur noch digital. Die Deutsche Rentenversicherung bittet darum, die Patienten entsprechend zu informieren.
Je mehr, desto besser: Soziale Kontakte im Alter fördern Gedächtnis und Denkleistung. Besonders ehrenamtliche Arbeit erweist sich laut der Studie als wirksam. Was noch?
Das im Sommer beschlossene GKV-Spargesetz und die geplante Terminmeldepflicht für Arztpraxen führen zu neuem Zwist zwischen Krankenkassen und Vertragsärzteschaft. Die Argumente könnten kaum unterschiedlicher ausfallen.
Die Bereitschaftsdienstpraxis in Neunkirchen, der zweitgrößten Stadt des Saarlandes, wird zum Jahresende geschlossen. Die KV droht wegen der finanziellen Einbußen durch Reformgesetze mit Schließung weiterer Standorte.
Der Entwurf einer neuen Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte steht weiterhin in der Kritik ärztlicher Berufsgruppen, vor allem aus den technischen Disziplinen. Bundesärztekammer und PKV-Verband zeigen sich irritiert.
Was dürfen Vertragsärzte, wenn sie ihre Umsatzverluste aus dem TSVG ausgleichen wollen – und was dürfen sie nicht? Im „ÄrzteTag“-Podcast spielt Arzt und Medizinrechtler Professor Alexander Ehlers die Möglichkeiten durch.
Die erstattungsfähigen medikamentösen Optionen zur Behandlung von Patienten mit ME/CFS sind überschaubar – zumindest hierzulande. Im Nachbarland Österreich sieht das schon anders aus. Warum?
Für das Patientengespräch zur Organspende können Ärztinnen und Ärzten ab sofort Praxismaterialien des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands nutzen.
In knapp 20 Jahren werden gut 13 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter Angehörige pflegen. Ohne bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf steige der Verlust an Erwerbsvolumen damit um ein Viertel an, heißt es in einer neuen Studie.
Die KV Nordrhein erprobt mit Apotheken die Videosprechstunde im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Beratung und Behandlung übernehmen weiterhin ausschließlich die Ärztinnen und Ärzte.
Das Gesundheitssicherstellungsgesetz lässt weiter auf sich warten. Universitätsklinika und die BG-Kliniken fordern nun in einem Positionspapier dringend die gesetzliche Grundlage für Krisenvorsorge. Es bestehe Handlungsbedarf.
Die CSU hat in einem Leitantrag für ihren Parteitag am Wochenende Ziele für die anstehenden Gesundheitsreformen formuliert: Mehr Arztzeit pro Patient und rasche Termine. Auch für die künftige Primärversorgung stellt die Partei Bedingungen.
„Anabol first“ heißt das Paradigma bei Menschen mit Osteoporose und hohem Frakturrisiko. Das ist anerkannt, aber nicht immer praktikabel. Wie sich Patienten mit erhöhtem Frakturrisiko frühzeitig identifizieren lassen.
Mehr Zeit für chronisch Kranke, bessere Prävention und neue Rollen im Praxisteam: Im Allgäu erprobt ein Gesundheitszentrum den Einsatz von Community Health Nurses. Pflegeexpertin Elisa Johannsdottir erklärt, was Deutschland von Island lernen kann.
Die altersbedingte Makuladegeneration ist für Menschen ab 55 Jahren die häufigste Erblindungsursache. In ihrer ersten Leitlinie zur AMD-Prävention empfehlen die führenden deutschen ophthalmologischen Fachgesellschaften daher ein Screening – und sie geben Hilfestellungen für das Monitoring.
Bei der HFpEF (Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion) war das therapeutische Spektrum bisher begrenzt. Seit der Zulassung des nichtsteroidalen Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten Finerenon Anfang 2026 gibt es nun eine neue Therapieoption, ...
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Viele Medizinstudierende wie Johannes Oschilewski blicken dem Praktischen Jahr nicht nur mit Vorfreude, sondern auch mit Sorge entgegen. Denn das PJ ist für viele eine Belastungsprobe.
Zuckerreiche Lebensmittel während einer Antibiotika-Therapie könnten das Darmmikrobiom zusätzlich schädigen. Das wurde jetzt am Beispiel von Krebspatienten untersucht.
Liegt eine atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung vor, ist das ALS-Risiko um knapp die Hälfte erhöht. Ein guter kardiovaskulärer Zustand geht hingegen mit einer halbierten ALS-Inzidenz einher. Das lässt sich aus einer Analyse der britischen Biobank-Studie schließen.
Die Früherkennung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt nach wie vor als große Herausforderung. Soll es gelingen, Pankreaskarzinome früher als bislang zu erkennen, müssen die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Test untersucht werden.
Patientinnen und Patienten mit Hidradenitis suppurativa haben oft auch eine steatotische Lebererkrankung. Das hängt vor allem, aber nicht ausschließlich mit gemeinsamen metabolischen Risikofaktoren zusammen.
Eine Studie mit Hypertonie-Patienten untermauert die Alltagserfahrung: Sein Leben zu ändern, ist beschwerlich. Erheblich leichter scheint es für viele Menschen zu sein, Medikamente gegen die Gesundheitsprobleme einzunehmen.
Bei Venen- und lymphologischen Erkrankungen ist die Kompressionstherapie unverzichtbar. An welchen Stellschrauben Ärzte drehen können, um ihre Patienten individuell gut zu versorgen, beschreibt die aktualisierte Leitlinie.
Vielversprechende Ergebnisse scheint eine Literaturübersicht aus den USA zu liefern. Refraktäre Schmerzen wurden offenbar mit einem Closed-Loop-System langfristig reduziert, Opioide eingespart. An der Unabhängigkeit der Studien darf jedoch gezweifelt werden.
Wird bei der Tonsillektomie die Kapsel der Gaumenmandel nicht mitentfernt, gehen die Schmerzen nach dem Eingriff, Forschern zufolge, schneller zurück. Die Erholung dauert insgesamt aber ähnlich lange wie bei extrakapsulärer Tonsillektomie.
Eine nachhaltige Demenzprävention gelingt mit konsequenter Blutdrucksenkung in der Fläche, sicher gestellt durch kommunale, nicht-ärztliche Gesundheitsdienstleister. Eine chinesische Arbeitsgruppe zeigt, wie es funktioniert und was es bringt.
Diaphragmatische Atemtherapie gehört zu den empfohlenen Therapieverfahren für Patienten mit supragastralem Aufstoßen. Möglicherweise gibt es aber eine wirksamere und klangvollere Alternative: Singen.
Die postoperative Behandlung des Morbus Crohn hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten grundlegend verändert. Mit dem zunehmenden Einsatz von Biologika zur Rezidivprophylaxe und -therapie sank in einer großen Registeranalyse die Zahl erneuter Darmresektionen.
Eine niederländische Arbeitsgruppe äußert Zweifel am gegenwärtigen Vorgehen in der koloskopischen Überwachung von Risikopatienten fürs kolorektale Karzinom. Einen der Schwachpunkte sehen die Mediziner in der Abschätzung des Risikos.
ADHS-Medikation hin und wieder abzusetzen, kann sinnvoll sein, meint Psychiaterin Alexandra Philipsen. Im Interview erklärt sie, warum das so ist und was es dabei zu beachten gibt.
Distale Radiusfrakturen sind eine häufige Verletzung, besonders unter älteren Erwachsenen. Behandelt wird hier üblicherweise konservativ. Mit den Folgen hat sich eine große Studie auf der Basis dänischer Daten beschäftigt.
Ist der MRT-Befund eines Knochenmarködems im Iliosakralgelenk wirklich ein Hinweis auf eine axiale Spondyloarthritis? Die Bedeutung dieses Parameters wird einer Studie zufolge möglicherweise überschätzt.