Je mehr Geburten in einer Klinik, desto höher die Versorgungsqualität dort, sagen Geburtshilfe-Experten. Doch gerade im ländlichen Raum gehen die Geburtenzahlen zurück. Was tun?
Nordrhein-Westfalen lässt beim Mutterschutz für Selbstständige nicht locker. Jetzt macht das dortige Wirtschaftsministerium sogar konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung. Der Deutsche Ärztinnenbund hofft, dass die Regierung diese aufgreift.
Im ersten Quartal bringt die Entbudgetierung vor allem den Hausärztinnen und Hausärzten in den Stadtstaaten die erhofft hohen Auszahlungsquoten. Wie stark die Honorarentwicklung in einzelnen KVen ausfällt, zeigt eine Umfrage der Ärzte Zeitung.
Ambulant-stationäre Versorgungsmodelle gelten als Zukunftskonzept. In der Praxis zeigt sich jedoch, wie schwierig ihre Umsetzung ist. An der Saar ist die Nordsaarland-Klinik vorerst gescheitert, weil Politik, Kassen und KV keinen gemeinsamen Weg finden.
Biofilme machen Nagelpilz therapieresistent und gelten als häufige Ursache für Rückfälle. Warum ein früher Behandlungsbeginn entscheidend ist und wie ein zweiphasiger Therapieansatz helfen kann.
Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsämter und Krankenhäuser in Hessen sollen mithilfe eines neu entwickelten Tools frühzeitig über ein hohes Aufkommen saisonaler Krankheitsausbrüche informiert werden.
2026 zeigen sich neue Trends bei Dermatophyten-Infektionen: Importierte Erreger nehmen zu, ebenso zoonotische Fälle bei Kindern nach Tierkontakt. Auch Nagelpilz wird oft spät erkannt.
Juckreiz, Brennen, Ausfluss – und das immer wieder. Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen sind für viele Frauen eine jahrelange Belastung und erfordern spezifische therapeutische Maßnahmen.
Aderlass gibt es nicht nur bei Hausärztinnen und Hausärzten. Auch in der Pflege scheiden viele Fachkräfte altersbedingt aus.Das Pflegebündnis Mittelbaden spricht von einem „drohenden Kollaps“ – trotz höherer Ausbildungszahlen.
Bewerbungsunterlagen müssen vertraulich behandelt werden. Wer bei einer Antwort aus Versehen Adressen verwechselt, verstößt gegen Datenschutzregeln. Das kann unter Umständen teuer werden.
An der Uniklinik Köln sind zwölf Myelomerkrankte ambulant mit CAR-T-Zellen behandelt worden – ein Novum in Deutschland. Möglich wurde das durch ein entsprechendes Sicherheitskonzept und viel Erfahrung.
Spektakuläres hat der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht bei seiner jüngsten Sitzung nicht auf den Weg gebracht. Wirtschaftlich hätte vermutlich der OTC-Switch topischen Prednisolons die meiste Bedeutung.
Laut einer aktuellen Projektion im Auftrag der Robert Bosch Stiftung ist – wenn nicht gegengesteuert wird – ein Drittel der bundesdeutschen Landkreise auf längere Sicht von hausärztlicher Unterversorgung betroffen. Andernorts deuten die Zeichen auch vielfach auf Überversorgung.
Wie begeistert man schon Kindergartenkinder für ein gesundes Leben? Prof. Susanne Kobel und Dr. Olivia Wartha vom Programm "Komm mit in das gesunde Boot" erzählen im „ÄrzteTag“-Podcast, wie es geht.
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion wegen einer umstrittenen Leihmutterschaft schießen die Spekulationen ins Kraut, wer dem CDU-Politiker nachfolgt. Auch der Name Nina Warken wird genannt.
GLP-1-Rezeptoragonisten können den Konsum von Alkohol und anderen Substanzen wahrscheinlich reduzieren. Der Effekt hält offenbar nicht an, wenn die Präparate wieder abgesetzt werden.
Seit mehr als zwei Dekaden ist die Standardpharmakotherapie beim Glioblastom nahezu dieselbe. Immun- und zielgerichtete Ansätze konnten bisher kaum reüssieren. Wird sich das ändern? Ein Einblick.
Patienten, die wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung hospitalisiert werden müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs, fand ein US-Forscherteam heraus
Logische Folge einer EBM-Änderung: Stimulantien dürfen bei Heranwachsenden auch von Pädiatern sowie von Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. -psychotherapie verordnet werden.
Ausreichend Evidenz, um der Kaltplasmatherapie zur Wundheilung den Eingang in die Regelversorgung zu ebnen, fehlt noch. Nach einiger Verzögerung kündigt der G-BA nun den baldigen Start der Erprobungsstudie an.
Manche Ärztinnen und Ärzten entscheiden sich für eine Promotion, wenn sie längst im Berufsleben stehen. Was bei einer erfolgreichen Dissertation helfen kann und welche Stolpersteine es gibt.
Nach der guten Akzeptanz der Kinder-Videokonsultation will die KV Hessen das Angebot im Bereitschaftsdienst im kommenden Jahr auf eine weitere Patientengruppe ausweiten.
Präparate zur Impfung gesetzlich mitversicherter Kinder und Jugendlicher gegen COVID-19 können demnächst nicht mehr zulasten des Bundesamts für soziale Sicherung verordnet werden.
Eine Kombination aus einem T-Zell-Engager und einem Anti-CD38-Antikörper kann die Krankheitsprogression bei Personen mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom laut den Ergebnissen einer Phase-III-Studie signifikant hinauszögern.
Das Auftreten immunvermittelter unerwünschter Nebenwirkungen (irAE) unter einer Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren (ICI) lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Einen neuen Biomarker fand nun eine Arbeitsgruppe.
Sie gehört zu den Top 5 der Beschwerden, die bei Erstkonsultationen in Hausarztpraxen genannt werden: die Dyspnoe. Die Diagnostik kann zur Herausforderung werden. Ein Überblick, was hinter Atemnot stecken kann.
Menschen mit Demenz können ihren Schmerz nicht immer klar mitteilen. Daher ist es wichtig, die richtigen Fragen zu stellen, aber auch Signale in Mimik und Gestik zu erkennen. Dabei helfen Instrumente und Skalen – und nun auch die S3-Leitlinie GeriPAIN.
Bei der Indikationsstellung zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern spielt das Geschlecht laut „Klug entscheiden“ keine Rolle mehr. Die DGIM-Initiative gibt zudem Empfehlungen zur Wahl der Antikoagulation und Begleittherapie.
Primäre und sekundäre Immundefekte zu entdecken, kann in der Praxis herausfordernd sein. Bestimmte Symptome und Kriterien geben aber Hinweise. Worauf es dabei ankommt.
Eine Analyse liefert eine umfassende Bestandsaufnahme zu Zusammenhängen von Ernährung und Krebsrisiko. Neben bekannten Vorteilen von pflanzenbasierten Varianten fanden sich überraschenderweise auch Hinweise auf einzelne ungünstige Effekte.
Seit immer weniger Menschen rauchen, ist die Thrombangiitis obliterans in Deutschland kaum noch von Bedeutung. Zuwanderung aus ärmeren Ländern könnte das aber ändern, spekuliert ein Angiologie – und erklärt, worauf es bei der Diagnostik ankommt.
Gastrointestinale Blutungen erhöhen die Mortalität von kardiovaskulär Erkrankten. Nach den Ergebnissen einer prospektiven Studie sind sie aber kein Grund, für längere Zeit auf Antithrombotika zu verzichten – im Gegenteil.
Die operative Entfernung oder Bestrahlung von Oligometastasen eines Prostatakarzinoms verlängert das progressionsfreie Überleben deutlich, der Effekt auf das Gesamtüberleben bleibt jedoch unklar.