In exakt einer Woche soll die europäische Nutzenbewertung EU-HTA starten. Minister Lauterbach hat eine Anpassung der nationalen Vorschrift lange rausgezögert. Jetzt gibt es einen Entwurf. Für den vfa bleibt die Novelle „hinter den Möglichkeiten“.
Die vor allem im Medizinstudium genutzten Körperspenden werden offenbar bei Sterbenden beliebter. Zumindest in Niedersachsen zeichnet sich ein Aufwärtstrend bei zwei großen Unikliniken ab.
Der mRNA-Spezialist Curevac sieht sich finanziell wieder auf sicheren Beinen. Das hängt auch mit einem drastischen Stellenabbau im vergangenen Jahr zusammen. Aber nicht nur.
Vor allem die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Psychotherapie liegt in der Hansestadt Hamburg im Argen. Der Oberbürgermeister will das jetzt ändern.
Das deutsche Gesundheitswesen lebt stark von ausländischen Fachkräften. Doch Minister Lauterbach warnt: Viele von ihnen könnten in ihre Heimat zurückgehen. Notwendig seien mehr Studienplätze.
Am 15. Januar startet die elektronische Patientenakte (ePA) in drei Modellregionen. NRW-Gesundheitsminister Laumann hebt jetzt vor allem die Datensicherheit der neuen Akte als wichtig hervor.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat am Wochenende eine Langversion ihres Programms zur Bundestagswahl vorgelegt. Titel: „Unser Land verdient mehr“. Mehr verdienen sollen demnach auch die Hausärztinnen und Hausärzte.
Zweifel an der Sicherheit der elektronischen Patientenakte hat der Chaos Computer Club genährt. Seine Angriffsszenarien zeigen, wie erschreckend einfach die ePA gehackt werden kann. Das Bundesgesundheitsministerium spricht von theoretischen Problemen, die gelöst würden.
Wenn ein medizinischer Sachverständiger eine Vergütung verlangt, die den gewährten Kostenvorschuss erheblich übersteigt, muss er zuvor bei Gericht die Übernahme der zu erwartenden höheren Kosten beantragen. Das hat ein Landessozialgericht entschieden.
Die Versorgung von verletzten und kranken Menschen ist im Gazastreifen kaum noch möglich. Jetzt hat ein weiteres Krankenhaus einen Evakuierungsbefehl erhalten.
Dass Sport fit macht, bleibt unbestreitbar. Doch welchen Effekt ein effizientes Trainingsprogramm auf Patienten mit Herzschwäche mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) wirklich hat, haben Forscher der Charité genauer untersucht.
Wechsel an der Spitze der Urlogischen Universitätsklinik Heidelberg: Professor Johannes Huber folgt als Ärztlicher Direktor auf Professor Markus Hohenfellner, der in den Ruhestand geht.
Das Pflegepersonal müsse sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren können und dürfe nicht in Verwaltungsaufgaben versinken, mahnt AGVP-Chef Greiner – und hat eine Idee, was dabei helfen könnte.
Von Januar bis September führen Nasreddin Abolmaali und Hans-Björn Gehl das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Bielefeld gemeinsam.
Vor einem Vierteljahrhundert wurde die Pflicht eingeführt, nach ICD-10 kodierte Diagnosen in AU-Bescheinigungen und KV-Abrechnungen zu übernehmen. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert Hausarzt Dr. Christoph Claus die Folgen für die Praxis bis heute.
Warmlaufen für die Zeit nach der Wahl: BÄK-Präsident Reinhardt formuliert Erwartungen an eine künftige Bundesregierung. Oben auf der Liste steht die Entbudgetierung – und ein Aufregerthema.
Die privaten Zuzahlungen in der vollstationären Pflege klettern erneut nach oben, wie Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK ergeben. Und das könnte munter so weitergehen.
Hörbehinderte in Thüringen finden schwer einen Gebärdendolmetscher. Ein Verein fordert, dass Ärzte und Beschäftigte im Gesundheitswesen wenigstens Grundlagenkenntnisse in Gebärdensprache haben sollten.
Für ein Medizinstudium in Ungarn können sich Interessenten jetzt in Sachsen bewerben. Bedingung: Eine Weiterbildung zum Allgemeinarzt und eine Tätigkeit als Hausarzt in dem Freistaat.
Eine kutane chronische Graft-versus-Host-Erkrankung kann die Lebensqualität beeinträchtigen. Dabei sind für die Betroffenen wohl bestimmte Beschwerden bedeutsam, die bisher nicht standardmäßig erfasst werden.
Die weltweit größte Beobachtungsstudie zu Morbus Huntington hat mit der Ambulanz für Morbus Huntington am Universitätsklinikum Bonn einen weiteren Standort in Deutschland.
Der Marburger Bund ruft Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern für Mitte Januar zum Streik auf. Das VKA-Angebot von 5,5 Prozent mehr Gehalt hat die Gewerkschaft abgelehnt.
Die Zahl der Menschen, die wegen Kokainmissbrauchs behandelt werden, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Geschnupft wird vor allem in der Altersklasse der 20 bis 39-Jährigen.
Das Feuerwerk an Silvester hat die Feinstaub-Werte vielerorts in die Höhe getrieben. Wir zeigen, wie stark die Belastung an 350 Orten in Deutschland war und wo das Umweltbundesamt Höchstwerte gemessen hat.
Arbeiten in der Notfallambulanz ist für Malte Wenzel kein Horror, sondern ein Traumjob. Der 30-Jährige gehört zu den Gesichtern, mit denen in einer Kampagne Werbung für den Pflegeberuf gemacht wird.
Auch bei Fehlgeburten sollen Frauen künftig Anspruch auf Mutterschutz haben. Zwischen den ehemaligen Ampel-Parteien und der Union gibt es nach Medienberichten eine Einigung auf eine entsprechende Gesetzesänderung.
Mit dem Jahreswechsel wird Professor Florian Hoffmann neuer Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
Professor Gernot Marx hat zu Beginn des Jahres 2025 das Amt des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) übernommen.
Die Ökonomin Monika Schnitzer hält Teilzeit-Krankschreibungen unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll. BÄK-Präsident Reinhardt hatte die Idee im Herbst ins Gespräch gebracht. Das Bundesgesundheitsministerium erteilte den Überlegungen bereits eine Absage.
Die Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel sind wieder von tödlichen Böller-Unfällen und Attacken auf Einsatzkräfte überschattet worden. Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Dresden etwa wurden der Feuerwehr zufolge mit Feuerwerkskörpern beschossen und bedroht.
2024 ist die Zahl der Gewebespenden erneut gestiegen. Einen Rückgang vermeldet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation insgesamt jedoch in der Zustimmungsquote.
Medikalisierung, Interventionismus und Klientelismus statt mehr Orientierung an Evidenz. Unter anderem das bleibt von 2024. Ein EvidenzUpdate zum Rück- und Ausblick.
Nach Weihnachten entbrennt eine „Debatte“ über benachteiligte GKV-Versicherte bei Arztterminen. Alle Vorschläge liefern mehr Fragen als Antworten. Und auch eine Bürgerversicherung wird Diskriminierung nicht beenden.
Künstliche Intelligenz kann längst mehr, als „nur“ Bilddaten schnell zu analysieren. Vor allem in der Praxisorganisation wird sich schon bald viel tun – gerade in modernen Praxisverwaltungssystemen.
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Für Patienten mit Hämodialyse und chronischen Schmerzen könnte einer US-Studie zufolge eine Intervention mit Schmerzbewältigungsstrategien eine nützliche analgetische Option mit geringem Risiko sein.
Das Programm „Gute Pflege in Bayern“ unterstützt innovative Pflegeprojekte. Im laufenden Jahr wurden 30 Förderbescheide vergeben, besonders für innovative und dezentrale Maßnahmen.
Weil er Krebsmedikamente unterdosiert hatte, war ein Bottroper Apotheker zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Nun wurde er auf Bewährung entlassen, zwei Drittel seiner Strafe sind verbüßt.
Während der Corona-Pandemie wurde die Arbeitsweise der STIKO immer wieder kritisiert, besonders von der Politik. Der damalige Chef Mertens verteidigt nun das Vorgehen – und zeigt sich verwundert über die neue Besetzung des Gremiums.
Seit 2020 läuft ein milliardenschweres, von Bund und Ländern finanziertes Programm zur Stärkung des ÖGD. Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) plädiert für Anschlussfinanzierung.
Berlins Gesundheitssenatorin bereitet die Hauptstädter auf Änderungen im Zuge der Krankenhausreform vor. Schließungen von Kliniken seien nach jetzigem Stand aber nicht zu erwarten.
Auch im Jahr 2026 könnten die Krankenkassen-Beiträge laut GKV-Spitzenverband weiter steigen. Zur Mitfinanzierung der Klinikreform prüft der Verband derzeit die Möglichkeiten einer Verfassungsklage.
Zum neuen Jahr ist die Verwendung von Dentalamalgam weitgehend verboten. Die EU will mit dem Beschluss die Umwelt vor giftigem Quecksilber schützen. Gesundheitliche Gründe spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Der Pharma-Mittelständler MEDICE sieht sich mitten im Transformationsprozess vom reinen Arzneimittelhersteller zum Anbieter von Gesundheitslösungen. Im Interview fordern die Geschäftsführer des Familienunternehmens, die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum zu verbessern.
Die Klinikreform wird Strukturen im Gesundheitswesen stärker zentral ausrichten. Wenn es so kommt, wird Telemedizin noch wichtiger werden. Unsere Gastautoren aus der IT-Branche glauben: Dafür sind strukturierte Daten unverzichtbar.
Ab Januar greifen jede Menge Neuerungen – ob beim Arbeits- und Steuerrecht, bei der Abrechnung oder der digitalen Vernetzung. Das neue Jahr bringt Praxen einige Verbesserungen, aber teils auch Mehraufwand. Die Ärzte Zeitung gibt einen Überblick.
Ärzte in der Praxis am Spritzenhaus in Baiersbronn zeigen mit ihrer selbst entwickelten Patienten-App und einem Self-Check-in-Terminal, wie Digitalisierung bundesweit gehen könnte. Beides begeistert Patienten und entlastet das Team.
Junge Menschen, die schon in der Kindheit an atopischer Dermatitis erkrankt sind, haben einer Studie zufolge eine erhöhte psychiatrische Komorbidität. Das Risiko für diverse psychische Störungen scheint vom Schweregrad der Hauterkrankung abzuhängen.
Wer an einem Melanom erkrankt, läuft Gefahr, häufiger arbeitsunfähig zu werden – und zwar selbst in lokalisierten Tumorstadien. Das hat eine Studie der Uniklinik Heidelberg ergeben.
Eine Injektion von Botulinumtoxin A in die Nasenmuscheln lindert offenbar Beschwerden einer chronischen Rhinitis für etwa zwei bis drei Monate. Vor allem Personen mit allergischer Rhinitis könnten davon profitieren.
Für die Therapie von Patienten mit Diabetes oder Adipositas haben GLP-1-Rezeptoragonisten bereits einen hohen Stellenwert. Womöglich ergeben sich neue Indikationen – etwa bei Fettleber und neurodegenerativen Erkrankungen.
Orthostatische Hypertonie ist nicht häufig und tritt selten mit Hypertonie zusammen auf? Falsch, sagen US-Kardiologen. In einem Review haben sie sieben klinisch relevante Annahmen zusammengetragen, die sie als falsch erachten.
Die Steroidtherapie von der Eosinophilenzahl im Blut abhängig zu machen, könnte zu einer gezielteren Behandlung von COPD-Exazerbationen beitragen. Zudem zeichnet sich eine Alternative zur Gabe systemischer Steroide ab.
Schon in der Phase des Prädiabetes können Diabeteskomplikationen entstehen – dies ist aber nicht bei jedem Menschen der Fall. Cluster-Analysen zeigen: Es gibt drei Hochrisikogruppen sowie solche, die offenbar weniger Aufmerksamkeit benötigen.
COPD-Patientinnen und -Patienten mit akutem Krankheitsschub erleiden deutlich häufiger einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie als Patienten ohne. Sogar Jahre später bleibt das Risiko noch erhöht, abhängig von Zahl und Schwere der Exazerbationen.