Geld aus Corona-Fonds

Bremer Kliniken sollen fit werden für die nächste Pandemie

Rot-grüner Senat bewilligt Krankenhäusern 55 Millionen Euro für ein zweckgebundenes Bau- und Investitionsprogramm.

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Bremen. Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Der rot-grün-rote Bremer Senat stellt den Krankenhäusern im Stadtstaat für die kommenden zwei Jahre 55 Millionen Euro für vier Maßnahmenpakete gegen künftige Pandemien zur Verfügung.

Das Geld kommt aus dem 1,2 Milliarden Euro schweren Bremer Corona-Fonds, den der grüne Finanzsenator Dietmar Strehl im April 2020 aufgenommen hat.

Der Senat hat in Rücksprache mit den Krankenhäusern vier Pakete vorgegeben, damit sie sich durch bauliche und organisatorische Maßnahmen besser auf eine erneute pandemische Lage vorbereiten können:

Etablierung von getrennten Versorgungsstrukturen und -einheiten für infektiöse, Verdachts- und nicht infektiöse Patienten (zum Beispiel in Notaufnahmen, Intensivstationen/Intermediate Care-Einheiten oder Aufzug-Systeme.

Vor- oder Aufrüstung von (Vor-) Räumen durch Schleusen sowie Vor- oder Aufrüstung der Belüftungstechnik.

Ausbau des Anteils von Einzelzimmern, um Kapazitätsengpässe aufgrund der Notwendigkeit von Absonderungen vermeiden zu können sowie Ausbau der Abverlegungsmöglichkeiten, um Krankenhausbetten für Behandlungen nutzen zu können.

Aufbau getrennter krankenhausspezifischer Lagerräume, getrennter Ver- und Entsorgungswege für Infektions- und Nicht-Infektionsbereiche, getrennter Zu- und Abfahrten für Versorgungs- und Entsorgungsfahrzeuge sowie getrennter Aufzugsgruppen für infektiöse, Verdachts- und nicht-infektiöse Patientinnen und Patienten.

„Investitionen zur Stärkung der Pandemie-Resilienz der Krankenhäuser sind Investitionen in die Sicherstellung der Krankenhausversorgung“, kommentiert Claudia Bernhard (Linke), Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. „Wir bereiten die Krankenhäuser jetzt darauf vor, auch mit möglichen folgenden Pandemien umgehen zu können und dabei auch die Versorgung zu gewährleisten.“ (cben)

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