Millionen Euro zur Verfügung

So soll die Charité international führender Medizin-Standort werden

Zusätzliche Mittel für Investitionen in medizinische Ausstattung und den Ausbau der digitalen Infrastruktur erhält die Charité von der Stadt Berlin.

Veröffentlicht: 21.09.2020, 13:02 Uhr

Berlin. Für 17,5 Millionen Euro vom Land Berlin kann die Universitätsmedizin ihre IT-Ausstattung weiter ausbauen und medizinische Großgeräte anschaffen. Allein für die Beschaffung von Geräten stehen den bettenführenden Standorten der Charité zehn Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen unter anderem spezielle Röntgengeräte und OP-Mikroskope, neueste Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie sowie moderne, elektromotorisch betriebene Patientenbetten beschafft werden.

Die restlichen 7,5 Millionen Euro fließen in den Ausbau der IT-Infrastruktur an den vier Campi des Klinikums in Berlin-Mitte, Steglitz, Wedding und Buch. Damit soll vor allem der Ausbau in die Digitalisierung der Fakultät, Klinik und Verwaltung, in ausfallsichere und energieeffiziente IT-Systeme, moderne Netzwerke etwa zur WLAN-Vollversorgung sowie die Ausstattung mit Geräten für die mobile Visite finanziert werden. Künftig soll es möglich sein, die Behandlungsprozesse komplett digital abzubilden.

Berlin soll international führender Standort in der Medizin werden

Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA VI). „Die zusätzlichen Mittel sind ein weiterer Baustein für unser Vorhaben, Berlin zu einem international führenden Standort der medizinischen Forschung und Versorgung zu machen“, wird der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung Michael Müller in einer Mitteilung zitiert.

Außerdem soll die Patientenversorgung durch die Finanzspritze in die IT-Strukturen vom Land Berlin weiter verbessert werden. Nicht zuletzt sollen die Mitarbeiter im Klinik-Alltag entlastet werden. Der Vorstandsvorsitzende der Charité, Professor Heyo K. Kroemer verweist darauf, gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig der digitale Ausbau im Medizinbereich sei. (mas)

Mehr zum Thema

Tagesaktuelle RKI-Zahlen

So stark ist das Corona-Infektionsgeschehen in Ihrem Kreis

Seltene Erkrankungen

Zentrum für Amyloidose an der Charité

Coronavirus-Pandemie

200 Stellen in Berliner Gesundheitsämtern nicht besetzt

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Abstrich der Dritte: Die neue Corona-Testverordnung ermöglicht den Einsatz von Antigen-Schnelltests. Sie können am Point-of-Care, wie etwa an der Münchner Theresienwiese, zu schnelleren Ergebnissen führen.

Besonderheiten und Tücken

Darauf ist bei Corona-Antigen-Schnelltests zu achten

Digitaloffensive in der Medizin. Neue Pläne von Jens Spahn.

Drittes Digitalisierungsgesetz

Hat die eGK schon wieder ausgedient?

Bei Typ-2-Diabetikern war der Konsum von täglich mindestens vier Tassen grünem Tee plus einer Tasse Kaffee mit einem um 58 Prozent verringertem Mortalitätsrisiko verbunden.

Assoziationsstudie

Typ-2-Diabetes: Länger leben durch Kaffee und Tee?