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Unikliniken Kiel und Lübeck

Erste Therapiestudie für Menschen mit funktionellen Bewegungsstörungen

Studie soll Therapieempfehlungen auf eine besser gesicherte Datengrundlage stellen. Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Untersuchung mit 430.000 Euro.

Veröffentlicht:

Lübeck. Am Institut für Systemische Motorikforschung der Universität in Lübeck und an den Uni-Kliniken für Neurologie in Lübeck und Kiel ist die erste bundesweite Therapiestudie für Patienten mit funktionellen Bewegungsstörungen angelaufen.

Die Studie soll dazu beitragen, Therapieempfehlungen auf einer besser gesicherten Grundlage geben zu können. Leiterin ist die Lübecker Neurologin Dr. Anne Weißbach. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 430.000 Euro über drei Jahre gefördert.

Die an der Studie beteiligten Patienten werden in zufälliger Zuteilung entweder mit einer zehnwöchigen spezialisierten Neuro-Physiotherapie oder einer Kombination aus Neuro-Physiotherapie und kognitivem Aufmerksamkeitstraining behandelt.

In dreimonatigen Abständen erfolgt ein multimodales, interdisziplinäres Untersuchungsprogramm aus neuropsychiatrischer Untersuchung, Sensorenmessungen, transkranieller Magnetstimulation, motorischer Metakognitionsmessung und einer Magnetresonanztomographie. Mit dem Abschluss der Studie ist laut Universität im Sommer 2025 zu rechnen. (di)

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