Maurer-Nachfolger

Lassen ist neuer Vorsitzender des Hausärzteverbandes Schleswig-Holstein

13 Jahre stand Dr. Thomas Maurer an der Spitze der Hausärzte in Schleswig-Holstein – jetzt übernimmt sein Praxispartner Dr. Jens Lassen.

Veröffentlicht:
Dr. Jens Lassen (rechts) hat Dr. Thomas Maurer als Vorsitzender des Hausärzteverbandes Schleswig-Holstein abgelöst.

Dr. Jens Lassen (rechts) hat Dr. Thomas Maurer als Vorsitzender des Hausärzteverbandes Schleswig-Holstein abgelöst.

© Dirk Schnack

Leck. Dr. Jens Lassen hat Dr. Thomas Maurer als Vorsitzender des Hausärzteverbandes Schleswig-Holstein abgelöst. Maurer hatte den Verband seit 2009 geführt und nicht erneut kandidiert. Der 40-jährige Lassen und Maurer sind Praxispartner im nordfriesischen Leck, wo sie gemeinsam ein Hausarztzentrum führen.

Lassen war bislang erster stellvertretender Vorsitzender im Landesverband. Diese Position übernimmt Dr. Miriam Führ aus Oststeinbek, zweiter stellvertretender Vorsitzender bleibt Dr. Jonas Hanf aus Flensburg. Weitere Vorstandsmitglieder sind Katrin Berger (Schleswig), Rio Morawe (Flintbek) und Schatzmeister Dr. Sven Warrelmann (Norderstedt).

Schlüsselposition der Allgemeinmedizin deutlich machen

Wichtigste Aufgabe des Verbands ist nach Lassens Einschätzung, dafür zu sorgen, dass die Schlüsselposition der Allgemeinmedizin bei allen Beteiligten wahrgenommen wird. Außerdem auf seiner Agenda:

  • Die weitere Vernetzung der Hausärzteschaft mit Ausbau der hausarztzentrierten Versorgung (HZV).
  • Die Begleitung der Digitalisierung der ambulanten Medizin.
  • Die Nachwuchsgewinnung für die Allgemeinmedizin, u.a. in Kooperation mit den Instituten für Allgemeinmedizin an den Universitäten Kiel und Lübeck. (di)
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Lesetipps
Skelettszintigraphie einer betroffenen Patientin mit Osteomalazie in den Hüften (gelb) nach intravenöser Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose.

© Roland Haubner/Universitätsklinik für Nuklearmedizin Innsbruck

Beobachtungsstudie

Eisenmangel: Wahl des Eisenpräparats beeinflusst das Frakturrisiko

Ein Arzt in einem weißen Arztkittel spricht mit einem männlichen Patienten über die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung und gibt anhand dieser eine Behandlungsempfehlung ab.

© Pcess609 / stock.adobe.com

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Markus Frühwein

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Keine Gelbfieberimpfung bei Patienten über 60 Jahren: Stimmt das?