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Investitionen im Gesundheits- und Pflegesektor

NRW schlüsselt Fördergelder für Pflegeheime und Kliniken auf

In Nordrhein-Westfalen erhalten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser beträchtliche Investitionsmittel vom Land. In den vertragsärztlichen Bereich fließen nur wenig Landesmittel.

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Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen steckt jeweils einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in die Investitionsförderung von Pflegeheimen und Krankenhäusern. Mit Ausnahme des Hausarzt-Aktionsprogramms spielt die Förderung des vertragsärztlichen Sektors dagegen keine Rolle. Das zeigt die Antwort von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.

Danach sind im Jahr 2022 rund 670 Millionen Euro in die Förderung der Investitionskosten von vollstationären, teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen geflossen. NRW ist nach Angaben von Laumann eines der wenigen Bundesländer, die von der Möglichkeit Gebrauch machen, Investitionskosten in der Pflege zu fördern.

2,5 Millionen Euro für das Hausarzt-Aktionsprogramm

Die Krankenhaus-Investitionsförderung beläuft sich im Jahr 2024 auf 972 Millionen Euro, im Jahr zuvor waren es 982 Millionen Euro.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen könnten Vertragsärztinnen und -ärzte mit Mitteln aus dem Strukturfonds unterstützen, schreibt Laumann. Das Land NRW unterstütze zudem mit dem Hausarzt-Aktionsprogramm (HAP) die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung. „Mit dem HAP möchte das Land Tendenzen zur hausärztlichen Unterversorgung in kleineren Kommunen frühzeitig entgegenwirken und Hausärztinnen und Hausärzte über einen finanziellen Anreiz dazu ermutigen, an der vertragsärztlichen Versorgung teilzunehmen.“ Hierfür stelle das Land rund 2,5 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. (iss)

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