Brandenburgs KV-Chef

Noack: Hausärzte sollten bei Impfung nicht in zweiter Reihe stehen

KV-Chef Noack stellt anlässlich des Impfstarts die Bedeutung der Hausärzte heraus – diese Berufsgruppe hätte in der Impfpriorität höher eingestuft werden sollen.

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Großräschen/Potsdam. Brandenburgs KV-Chef Dr. Peter Noack bedauert, dass Hausärzte und ihre Praxisteams in der Prioritätenliste der zu Impfenden nicht weiter vorn eingruppiert sind.

„Sie sind es, die seit Beginn der Pandemie für die Patienten da sind und dabei ein hohes gesundheitliches Risiko tragen“, sagte Noack zu Beginn der Impfungen in dem Bundesland am Sonntag. „Ich hätte mir gewünscht, dass der Gesetzgeber das in seiner Impfempfehlung auch so gesehen hätte.“

Dennoch hätten sich mittlerweile über 1000 Brandenburger Ärzte für die Impfkampagne im Bundesland gemeldet. Am Sonntag war mit der 87-jährigen Ruth Heise in einem Pflegeheim in Großräschen im besonders betroffenen Landkreis Oberspreewald-Lausitz die erste Brandenburgerin gegen das Corona-Virus geimpft worden.

Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sprach davon, dass es eine große Impfbereitschaft in der Bevölkerung gebe, es stünden aber nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Das Land Brandenburg wird zunächst mit mobilen Impfteams in Pflegeeinrichtungen impfen. Ferner werde das Personal ausgewählter Krankenhäuser prioritär geimpft. (lass)

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