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Beschluss des Landeskabinetts

Sachsen-Anhalt passt Krankenhausplan nur vorsichtig an

45 Kliniken sind im novellierten Krankenhausplan in Sachsen-Anhalt ausgewiesen. Es soll mindestens ein Herzzentrum sowie ein Neurovaskuläres Zentrum geben.

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Magdeburg. In Sachsen-Anhalt soll es künftig mindestens ein Herzzentrum sowie ein Neurovaskuläres Zentrum geben. Dafür hat sich der Krankenhausplanungsausschuss anlässlich der Fortschreibung des Krankenhausplans ausgesprochen, den das Kabinett in Magdeburg jüngst beschlossen hat. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der KV und der Verbände der Krankenkassen an.

Im Krankenhausplan sind laut Mitteilung der Staatskanzlei 45 Krankenhäuser aufgenommen. Ausgewiesen werden weiterhin somatische und psychiatrische Fachgebiete, Planungsschwerpunkte in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, geriatrische Schwerpunkte, Zentren sowie Ausbildungsstätten und Ausbildungsberufe.

Für den angepassten Krankenhausplan wurde keine vollumfängliche Neuaufstellung mit Abfrage der Krankenhausträger und einem Antragsverfahren vorgenommen, heißt es. Hintergrund ist demnach die Pandemiebewältigung und das aufwändige Antragsverfahren. Zudem sei am 1. Juli das Krankenhausgutachten an die Firma PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH vergeben worden.

Diese Ergebnisse sollen abgewartet werden, bevor ein komplett neuer Krankenhausplan aufgestellt wird, hieß es. Der überarbeitete Krankenhausplan soll am 1. Oktober in Kraft treten. (og)

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