„ÄrzteTag“-Podcast

SpiFa-Chef: „So wird das System am Ende kaputtgespart“

Die Debatte um die Positionspapiere von AOK und GKV-Spitzenverband schwelt weiter. Den Standpunkt der Ärzteverbände zu einer geforderten Ausweitung der Budgetierung erläutert der SpiFa-Vorsitzende Dr. Dirk Heinrich im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Hauke GerlofHauke Gerlof Veröffentlicht:
Dr. Dirk Heinrich, HNO-Arzt und Allgemeinmediziner, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands und Vorstandsvorsitzender des Virchowbundes.

Dr. Dirk Heinrich, HNO-Arzt und Allgemeinmediziner, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands und Vorstandsvorsitzender des Virchowbundes.

© Georg Lopata

Neu-Isenburg. Die Wogen nach der Veröffentlichung der Positionspapier des AOK-Bundesverbands und des GKV-Spitzenverbands zur Bundestagswahl schlagen immer noch hoch. Am Freitag hat sich die Allianz Deutscher Ärzteverbände geäußert und den Krankenkassen vorgeworfen, mit ihren Plänen „Knauserei und Trickserei“ zu betreiben.

Gleichzeitig signalisierte die Geschäftsführerin Versorgung des AOK-Bundesverbandes Dr. Sabine Richard im „ÄrzteTag“-Podcast Dialogbereitschaft. Der HNO-Arzt und Allgemeinmediziner Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands, des Virchowbundes und Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände, hat sich diesen Podcast angehört und nimmt nun dazu Stellung.

Heinrich erläutert die Positionen der Ärzte bei den TSVG-Fällen, die die Kassen nach der Bundestagswahl wegen „Strategieanfälligkeit“ wieder ins Budget holen möchten. Er erklärt, warum die Ärzte ein „Kaputtsparen“ des Systems fürchten, wenn die Kassen ihre Forderungen durchsetzen und warum er glaubt, dass die Ängste der Krankenkassen vor mehr Entbudgetierung in Zeiten der Ärzteknappheit unbegründet sind. Nicht zuletzt beschreibt er die Vorstellungen der Ärzteschaft vor der Honorarrunde 2022, die im August beginnt.

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