Direkt zum Inhaltsbereich

Thüringen

„Telenotarzt“ geht in Weimar an den Start

Rettungssanitäter können vom Einsatzort per Videoschalte mit Fachärzten Kontakt aufnehmen. Dafür wird im Sophien- und Hufelandklinikum ein eigener Arbeitsplatz eingerichtet.

Veröffentlicht:

Weimar. Wenn der nächste Notarzt zu weit entfernt ist, können sich Rettungskräfte in Weimar ab sofort per Videoschalte ärztlichen Rat holen. Die sogenannte telenotärztliche Versorgung soll von einem speziellen Arbeitsplatz im Sophien- und Hufeland-Klinikum erfolgen, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen am Mittwoch zum Start eines Pilotprojekts mit.

Fachärztinnen und -ärzte können sich dann über eine verschlüsselte Verbindung mit dem Rettungsteam vor Ort zusammenschalten und Tipps geben. Auch eine schriftliche Kommunikation, etwa zur sicheren Anordnung von Medikamentendosen, sei möglich. Die Rettungswagen seien so ausgestattet, dass Daten oder EKG-Aufnahmen in Echtzeit gesendet werden können. Die Anmeldung der Patienten im Krankenhaus erfolge dann ebenfalls digital und ohne zusätzliche Telefonate.

Das Projekt soll zunächst für sechs Wochen laufen. Längerfristiges Ziel sei es, das Telenotarztsystem als zusätzliche Möglichkeit neben dem Notarzt vor Ort zu etablieren. Zum 1. Juli war bereits im niedersächsischen Landkreis Northeim ein ähnliches Projekt gestartet. (dpa)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Impfschutz erleichtern

In Thüringen jetzt Schutzimpfung im Gesundheitsamt möglich

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Videosprechstunden bieten Ärzten und Patienten mehr Flexibilität.

© KRY

Videosprechstunde

Mit Telemedizin zu neuen Patienten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: DMS Digital Medical Supply Germany GmbH
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Rauchjahre statt Packungsjahre

Lassen sich die Kriterien fürs Lungenkrebs-Screening vereinfachen?

Lesetipps
Manche Menschen mit Adipositas haben ein vergleichsweise günstiges kardiovaskuläres Risikoprofil: offenbar vor allem diejenigen mit weniger zentraler Fettansammlung. (Symbolbild mit Fotomodell)

© sam richter / stock.adobe.com

Mega-Analyse

BMI ade? Beim kardiovaskulären Risiko kommt es auf das Bauchfett an