Digitalisierung

Thüringen: FDP will Gesetz für Telemedizin im Rettungsdienst

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Erfurt. Der Einsatz digitaler Hilfsmittel wie Smartphones oder Tablets durch Notärzte und Rettungsdienste soll in Thüringen gesetzlich geregelt werden – wenn es nach der FDP-Gruppe im Landtag geht.

Sie hat für das März-Plenum einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht, wie ihr gesundheitspolitischer Sprecher Robert-Martin Montag der „Ärzte-Zeitung“ mitteilte.

Er sieht im Kern digitale Schnittstellen in den Rettungsleitstellen für die Ersthelfer-Alarmierung per Smartphone und einheitliche Digitalisierungslösungen im Thüringer Rettungsdienst vor.

Genutzt werden könnte nach FDP-Vorstellungen dabei ein von der KV Thüringen entwickeltes telenotärztliches System („Medirett“), das seit dem vergangenen Jahr in Rettungs- und Krankentransportwagen installiert wird. Per Tablet können so direkt aus den Fahrzeugen unter anderem wichtige Informationen zum Patientenzustand an die Krankenhäuser übermittelt werden.

Die FDP hat im Thüringer Landtag keinen Fraktionsstatus mehr. Nach dem Austritt einer Abgeordneten verfügt sie nicht mehr über die für eine Fraktion notwendigen fünf Mandate. Sie erhielt stattdessen den Status einer parlamentarischen Gruppe. (zei)

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