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Nordrhein

„Aktionsbündnis Patientenversorgung“ fordert: Klimaschutzmaßnahmen fördern!

Apotheken und Praxen müssen auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels reagieren. Die Belastung können sie aber nicht allein stemmen, betont das Aktionsbündnis Patientensicherheit in Nordrhein.

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Köln. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels schlagen sich auch in der ambulanten Versorgung nieder. Apotheken, Hausarzt- und Zahnarztpraxen sind bereit, die notwendigen klimafreundlichen Maßnahmen umzusetzen. Doch sie brauchen dafür finanzielle Unterstützung vonseiten der Politik, betont das „Aktionsbündnis Patientenversorgung“ in Nordrhein.

Zu dem Bündnis haben sich die Landesverbände des Apothekerverbands, der Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, des Verbands medizinischer Fachberufe und des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf Defizite in der ambulanten Versorgung aufmerksam zu machen.

Klimatechnische Anpassung von Apotheken und Praxen nötig

Der Klimawandel erreiche pandemische Ausmaße, warnen jetzt die Mitglieder des Bündnisses. Dabei sei Hitze das größte Gesundheitsrisiko – sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden. Die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen zur Hitzeprävention in der ambulanten Versorgung sei notwendig, betonen sie. „Das verlangt die klimatechnische Anpassung von Apotheken- und Praxisräumen und damit hohe Investitionen.“

Hier sieht das Aktionsbündnis die Politik in der Pflicht. Wegen der fehlenden Honorarzuwächse in den vergangenen zehn Jahren seien die Liquiditätsreserven in Praxen und Apotheken aufgebraucht, sie hätten keine Luft mehr für teure Investitionen in den Klimaschutz. „Die Politik muss uns dabei finanziell unterstützen. Ansonsten bleiben nationale Klimastrategien nur Lippenbekenntnisse.“ (iss)

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