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„ÄrzteTag“-Podcast

Beatmungstherapie bei COVID-19-Patienten – Quo vadis?

Die Sterblichkeitsraten bei Patienten mit schwerer COVID-19-Pneumonie sind hoch – trotz invasiver Beatmungstherapie. Was weiß man zu Nutzen und Risiken der Beatmungsstrategie? Ein Pneumologe und ein Intensivmediziner nehmen Stellung zu aktuellen Fragen rund um die Beatmungstherapie.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
DGP-Präsident Prof. Michael Pfeifer (l.) und DGAI-Präsident Prof. Rolf Rossaint (r.): Patienten, die beatmet werden müssen, profitieren am meisten bei einer interdisziplinären Zusammenarbeit.

DGP-Präsident Prof. Michael Pfeifer (l.) und DGAI-Präsident Prof. Rolf Rossaint (r.): Patienten, die beatmet werden müssen, profitieren am meisten bei einer interdisziplinären Zusammenarbeit.

© Mike Auerbach (l.) / Rossaint (r.)

Bei der Therapie von Patienten mit COVID-19-Pneumonie wird häufig eine invasive Beatmungstherapie gegen das drohende Lungenversagen eingesetzt. Immer wieder wird dabei in öffentlichen Berichten kritisch hinterfragt: Wann ist die wirklich nötig? Wie groß ist das Risiko für Schäden durch eine diese Behandlung, etwa durch die Sauerstoffgabe mit Überdruck, Sedierung, Entwöhnungsschwierigkeiten? Wie steht es überhaupt um die Überlebensraten bei diesen sehr schwer erkrankten Patienten? Und sind sich bei der Antwort auf diese Fragen Lungenfachärzte und Intensivmediziner einig?

Zwei ausgewiesene Experten aus beiden Fachrichtungen nehmen zu diesen Fragen gemeinsam Stellung: Das sind Prof. Rolf Rossaint, Direktor der Klinik für Anästhesiologie Universitätsklinikum Aachen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), sowie Professor Michael Pfeifer von der Universität Regensburg und Chefarzt an der Klinik Donaustauf sowie am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP). (Dauer 33:20 Minuten)
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