„ÄrzteTag“-Podcast
Braucht der Ärztetag eine gendergerechte Umbenennung, Dr. Groß?
Ein Antrag zur gendergerechten Sprache in der Medizin bestimmt die Diskussion beim Ärztetag am Dienstag. Warum Dr. Christiane Groß, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, früher das Gendern abgelehnt hat und sich heute dafür einsetzt, erzählt sie im „ÄrzteTag“-Podcast.
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Dr. Christiane Groß ist Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes.
© Porträt: Andrea Schudok | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com
Anträge Ic-46 und Ic-48 haben beim 126. Deutschen Ärztetag zu einer hochemotionalen Diskussion geführt. Darin fordert Dr. Helene Michler, Abgeordnete der Ärztekammer Berlin, den „Vorstand der Bundesärztekammer unter anderem auf, die Voraussetzungen für gendersensible Bezeichnungen der berufspolitischen Organisationen (Ärztekammern) sowie ihrer Hauptversammlung (Ärztetag) zu schaffen“.
Auch Dr. Christiane Groß, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, beklagt, „bei der gendergerechten Sprache tut sich so unendlich wenig!“ Im Plenarsaal erhält sie für ihre Worte Beifall. Im „ÄrzteTag“-Podcast erzählt sie, dass sie lange selbst nicht davon überzeugt war, dass gendergerechte Sprache notwendig sei. Was sie schließlich dazu gebracht hat, sich heute selbst für das Thema einzusetzen, erklärt sie im Gespräch. (Dauer: 11:13 Minuten)
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Gendergerechte Ansprache darf provokant sein
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