„ÄrzteTag“-Podcast

„Jetzt die Katastrophenmedizin ein Stück weit zurückfahren“

Andreas Krahl war im Osterurlaub zwei Wochen als Intensivpfleger an der Corona-Front. Im „ÄrzteTag“ erzählt der bayerische Grünenpolitiker von seinen Erfahrungen – und was er von Markus Söder hält.

Von Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Jobwechsel in den Osterferien: Grünenpolitiker Andreas Krahl bei seinem Einsatz auf der Intensivstation.

Jobwechsel in den Osterferien: Grünenpolitiker Andreas Krahl bei seinem Einsatz auf der Intensivstation.

© Andreas Krahl

Von Osterurlaub keine Spur: Während der bayerische Landtag offiziell in den Osterferien war, ist der Grünen-Politiker Andreas Krahl an die Corona-Front gewechselt. Der pflegepolitische Sprecher seiner Landtagsfraktion war zwei Wochen als Intensivpfleger im Einsatz – in seinem ursprünglichen Beruf.

Im „ÄrzteTag“-Podcast erzählt er, warum er Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für einen „guten Katastrophenschützer“ hält. Aber warum er bei ihm „das nötige Fingerspitzengefühl“ für die medizinische Grund- und Regelversorgung vermisst.

Nach seinen Worten müsse die Politik das Gesundheitswesen jetzt langsam, „Schritt für Schritt“ wieder aus der „Katastrophenmedizin“ in die „klassische Medizin“ zurückführen. Personal müsse nachgeschult werden. Auch elektive Eingriffe müssten schrittweise wieder möglich gemacht werden. (Dauer: 21:28 Minuten)

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