„ÄrzteTag“-Podcast

Psychiatrie und Psychosomatik – warum sind das zwei paar Schuhe, Dr. Ivancic?

Die PPP-Richtlinie mit ihren Mindestvorgaben fürs Personal bringt Kliniken für Psychosomatik in die Bredrouille, ist Dr. Mate Ivancic überzeugt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, wo die Krux der Anforderungen genau liegt und warum sich das negativ auf die Betreuung der Patienten auswirken wird.

Von Hauke GerlofHauke Gerlof und Anno FrickeAnno Fricke Veröffentlicht:
Dr. Mate Ivancic

Dr. Mate Ivancic ist der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Privatkliniken und CEO der Schön-Kliniken,

© Schön Kliniken

In der sogenannten PPP-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses geht es um die stationäre Psychosomatik und hier ganz speziell um die Mindestvorgaben fürs Personal, die festgelegt sind. Diese Richtlinie ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und betrifft alle Einrichtungen der Psychiatrie und der Psychosomatik. Genau für die Psychosomatik hat das Bundesgesundheitsministerium dem GBA aufgetragen, die praktische Umsetzbarkeit der Mindestvorgaben nochmals zu prüfen. Hier sind Verbände und Kliniken aufgerufen, bis Montag Stellung zu nehmen, inwieweit diese Vorgaben überhaupt umsetzbar sind.

Und dieser eigentlich auf den ersten Blick unscheinbare Termin treibt den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbandes der Privatkliniken und CEO der Schön-Kliniken, Dr. Mate Ivancic, so sehr um, dass er sein Anliegen in die Öffentlichkeit tragen möchte. Im Gespräch mit Hauke Gerlof und Anno Fricke von der „Ärzte Zeitung“ erläutert er, wo die Krux der Anforderungen genau liegt und warum die an sich gut gemeinten Mindestvorgaben für die Personalausstattung sich trotzdem negativ auf die Betreuung der Patienten auswirken werden. (Dauer 15:47 Minuten)

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