„ÄrzteTag“-Podcast

Warum zwei MFA Jens Spahn Kurzsichtigkeit vorwerfen

Pflegekräfte erhalten womöglich bald eine zweite Corona-Prämie – MFA werden wohl wieder leer ausgehen. Im „ÄrzteTag“-Podcast machen zwei MFA ihrem Ärger Luft, von der Bundesregierung – erneut – übersehen zu werden. Und sie verdeutlichen, warum auch sie mehr wert sind.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Pamela Pieper (l.) und Martina Göllner (r.) sind MFA aus Leidenschaft

Pamela Pieper (l.) und Martina Göllner (r.) sind MFA aus Leidenschaft. Sie arbeiten seit vielen Jahren in einer Allgemeinarztpraxis in Marl.

© privat

Wenn davon geredet wird, dass die Coronavirus-Pandemie die Arztpraxen vor enorme organisatorische Herausforderungen gestellt hat, dann wird leicht vergessen, dass neben den Ärzten vor allem die Medizinischen Fachangestellten (MFA) einen wichtigen Anteil daran hatten, dass der Laden weiter lief. Dass Patienten weiter Termine und Überweisungen erhielten, die Corona-Abstriche ordentlich gemacht und ans Labor geschickt wurden, und, und und.

Und diese Berufsgruppe war gerade im vergangenen Jahr auch besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt, wie nicht zuletzt aktuelle Kassenzahlen belegen. So gab es im vierten Quartal 2020 nach der Berufsgruppe der Alten- und Krankenpflegekräfte die meisten Fälle an Arbeitsunfähigkeit wegen COVID-19 bei den MFA. Laut AOK hatte diese Berufsgruppe bis zum Oktober sogar auf Platz 1 gelegen. Und doch werden MFA von der Politik bei den Corona-Prämien außen vor gelassen.

So auch aktuell, wo eine erneute Prämie für Pflegekräfte geplant wird. Im „ÄrzteTag“-Podcast machen zwei engagierte MFA, die seit vielen Jahren in einer Hausarztpraxis tätig sind, ihrem Ärger Luft und kritisieren, dass sie offenbar von der Bundesregierung übersehen werden. Und Pamela Pieper und Martina Göllner verdeutlichen, was ihre Berufsgruppe dazu beigetragen hat, dass Patienten die Pandemie hindurch gut versorgt wurden.

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Paul Korzeniowski

Die Kurzsichtigkeit von Herrn Spahn ist nicht sein größtes Problem


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