„ÄrzteTag“-Podcast

Was läuft schief bei der HIV-Prophylaxe, Dr. Römer?

In Deutschland gibt es nach RKI-Schätzung mehr als 10.000 nicht diagnostizierte HIV-Infizierte. Dr. Katja Römer, Ärztin in einer Kölner HIV-Schwerpunktpraxis, berichtet im „ÄrzteTag“-Podcast über „blinde Flecken“ in der Diagnose und den Nutzen von Schnelltests.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Dr. Katja Römer aus Köln ist seit 2018 Mitglied des Vorstands der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter.

Dr. Katja Römer aus Köln ist seit 2018 Mitglied des Vorstands der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä).

© Privat

Die jüngsten HIV-Infektionszahlen des Robert Koch-Instituts für 2019, die Anfang Dezember zum Welt-Aids-Tag publiziert wurden, sind unbefriedigend. Denn die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland stagniert seit etlichen Jahren und stieg im vergangenen Jahr sogar wieder leicht an, die Dunkelziffer wächst. Was läuft schief?

In dieser „ÄrzteTag“-Episode erläutert Dr. Katja Römer, Ärztin in der Kölner Gemeinschaftspraxis Gotenring, die zusätzlich zur hausärztlichen Versorgung auch als HIV-Schwerpunktpraxis anerkannt ist, welche Patientengruppen derzeit am meisten Gefahr laufen, dass eine HIV-Infektion unerkannt bleibt. Außerdem erklärt sie, wann Schnelltests eine gute Option sind, eine mögliche Infektion frühzeitig festzustellen.

Und wie lief die Versorgung von HIV-Patienten während der Corona-Pandemie? Auch dazu kann Dr. Römer über aktuelle Zahlen berichten: aus einer Umfrage der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä). (Dauer 16:57 Minuten)

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