„ÄrzteTag“-Podcast

Was steckt hinter dem Alice-im-Wunderland-Syndrom, Dr. Jürgens?

Wer den Eindruck hat, dass sein Körper immer größer wird, bis er den ganzen Raum einzunehmen scheint, hat wohl das Alice-im-Wunderland-Syndrom. Einen Überblick, was es damit genau auf sich hat, gibt PD Dr. Tim Jürgens im „ÄrzteTag“-Podcast.

Andrea SchudokVon Andrea Schudok Veröffentlicht:

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Podigee Um mit Inhalten aus Podigee und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Eine 39-jährige Frau klagt über wiederkehrende Anfälle, bei denen sie das Gefühl hat, ihr Körper werde immer größer, bis er den ganzen Raum einzunehmen scheint. Manchmal hat sie auch das Gefühl, dass sie kleiner wird und völlig zusammenschrumpft. Was zunächst vor allem an das Kinderbuch „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll erinnert, spielte sich doch in der Realität ab und zeigt eine Fassade des „Alice-im-Wunderland-Syndroms“ (AIWS).

Welche Symptome beim AIWS noch auftreten können, woher diese kommen und wie Ärztinnen und Ärzte ihren Patientinnen und Patienten helfen können, erklärt PD Dr. Tim Jürgens im „ÄrzteTag“-Podcast. Er ist Chefarzt der Klinik für Neurologie am KMG Klinikum Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern und Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.

Jürgens hat zum Alice-im-Wunderland-Syndrom bei Migräne-Patienten geforscht. Im Podcast erzählt er von einem Fallbericht (J Neurol Neurosurg Psychiatry 2011; 82(2):228-9) und eine Studie, an der er mitgewirkt hat (Neurology 2014; 82(16):1416-24).

Hören Sie auch
Lesen sie auch
Das könnte Sie auch interessieren
Muskeltonus wieder ins Gleichgewicht bringen

© mantinov / stock.adobe.com

Muskulär bedingte Schmerzen

Muskeltonus wieder ins Gleichgewicht bringen

Den Schmerz an der Wurzel packen

© [M] pololia / stock.adobe.com | Mara Zemgaliete / stock.adobe.com

Muskelverspannung

Den Schmerz an der Wurzel packen

Einsatz von Pridinol bei muskulär bedingtem Rückenschmerz

Experten-Workshop

Einsatz von Pridinol bei muskulär bedingtem Rückenschmerz

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel

GVSG: Zu viele Leerstellen

Verbesserung der Leistungsfähigkeit

Betablockerverzicht bei HFpEF unterschiedlich erfolgversprechend

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln