Direkt zum Inhaltsbereich

„CoronaUpdate“-Podcast

Wie viele Lebensjahre kostet uns das Coronavirus?

„Neun Lebensjahre verloren“ durch Corona – so titelte jüngst ein Onlinemedium. Was ist dran an solchen Zahlen? Ein „CoronaUpdate“ über YLL, die Aussagekraft von Rechenmodellen – und über Humbug.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Wie viele Lebensjahre kostet uns das Coronavirus?

© Springer Medizin

Wer erahnen will, wie gravierend die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind, schaut sich die Sterblichkeit an. Wie viele Menschen sterben mit dem SARS-CoV-2-Virus oder gar mit einer COVID-19-Erkrankung? Diese Frage ist ebenso wichtig wie die der Krankheitsschwere und der Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion.

Doch noch immer tappen wir im Dunkeln, liegen uns zu wenige Daten vor, die teils auch nicht systematisch erhoben sind. Schlicht: Wir sind noch mitten in der Pandemie oder gar erst am Anfang. Die tatsächlichen Auswirkungen lassen sich kaum erahnen.

Statistiker greifen daher zu Modellierungen und Vergleichen. Sie analysieren anhand von Sterbetafeln und ersten Angaben zur Sterblichkeit während der Pandemie nicht nur die Exzessmortalität, also die Übersterblichkeit. Sie versuchen auch die durch COVID-19 verlorenen Lebensjahre zu errechnen, die Years of Life Lost (YLL).

Die „Tagesschau“ titelte in ihrer Online-Ausgabe jüngst: „Corona-Tote – Neun Lebensjahre verloren“. Basis für diesen Bericht war eine Modellierung von schottischen Forschern. Dass diese Zahlen vermutlich nicht richtig sind und vieles, was dazu im Moment behauptet oder berechnet wird, oft Humbug sein kann, darüber reden wir in diesem „CoronaUpdate“.

Quellen:

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Symposium der Paul-Martini-Stiftung

COVID-19 akut: Früher Therapiestart effektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Arbeitserleichterung

So schenkt KI Ärztinnen und Ärzten mehr Zeit für Patienten

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland

Lesetipps
Aschenbecher mit Zigarettenstummel

© Carlie / stock.adobe.com

Rauchjahre statt Packungsjahre

Lassen sich die Kriterien fürs Lungenkrebs-Screening vereinfachen?