Umfrage unter Berliner Ärzten

25 Stunden Arbeitszeit pro Woche gegen die Pandemie

Niedergelassene Ärzte stehen an vorderster Front in der COVID-19-Pandemie. Wie aufwändig der Job war, zeigt eine neue Umfrage unter Berliner Arztpraxen.

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Berlin. Praxen haben im Schnitt 25 Stunden pro Woche für pandemiebedingte Aufgaben aufgewendet. Das ergibt sich aus einer Online-Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) unter Berliner Arztpraxen, an der sich 78 Praxen beteiligt haben.

Dabei haben sie nach Mitteilung des Zi vom Donnerstagnachmittag im Mittel 41 Patienten betreut sowie 26 Personen beraten, die anschließend nicht in der Praxis getestet oder behandelt wurden. Insgesamt entfielen 7,85 Stunden allein auf die Beantwortung telefonischer Anfragen zu COVID-19 und Testungen sowie 10,2 Stunden auf Tests und Dateneingaben.

Bei den positiv getesteten Patienten haben die Praxen den Angaben zufolge durchschnittlich 2,85 Stunden pro Woche für die Kommunikation mit Gesundheitsämtern, zur Patientenberatung und zum Monitoring gebraucht.

Allein auf bürokratische Aufgaben wie Dateneingaben und Abrechnung entfielen zehn Stunden in der Woche. Das Team war im Schnitt 9,1 Stunden die Woche gebunden. (ger)

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